Na super, hätte sich damit das Thema auch erledigt. Ist wohl auch angefressen auf die Produzenten
Aber cooles Video, wie sie Brosnan darauf anreden
Es gibt keine offizielle Bestätigung dass auch nur ein einziger auf der Bühne stehen wird, als schraubt eure Erwartungen besser zurückAgent 009 hat geschrieben:Och nö.Das klingt doof. Wäre schad eihn nicht dabei zu haben
Connery ist ein Dickkopf. MGW und Barbara müssten schon vor ihm niederknieen und sich entschuldigen dafür, wie man ihn in der Vergangenheit behandelt hat. Was aber nicht passieren wird, denn ersten habe die beide damit nichts zu tun und zweitens werden die sich denken, dass man Connery wahrlich genug gezahlt hat.Gernot hat geschrieben:ja, ich hätte es eigentlich auch noch gehofft, aber leider werden wir das wohl nicht mehr erleben.
ich habe jetzt auch nicht den eindruck, als würden die produzenten alles mögliche dafür versuchen... naja, was solls.
Ja und nicht vergessen, die Aussage von Connery: Dass Cubby Broccoli der erste Bond-Bösewicht war, ich denke dass werden Babs und Michael auch nicht vergessen haben. Naja ich wär schon zufrieden wenn wir Craig, Dalton, Lazenby u. Moore zusammen bei den Oscars erleben dürfen. Am Ende wird dann aber sowieso nur Craig anwesend seindanielcc hat geschrieben:Connery ist ein Dickkopf. MGW und Barbara müssten schon vor ihm niederknieen und sich entschuldigen dafür, wie man ihn in der Vergangenheit behandelt hat. Was aber nicht passieren wird, denn ersten habe die beide damit nichts zu tun und zweitens werden die sich denken, dass man Connery wahrlich genug gezahlt hat.Gernot hat geschrieben:ja, ich hätte es eigentlich auch noch gehofft, aber leider werden wir das wohl nicht mehr erleben.
ich habe jetzt auch nicht den eindruck, als würden die produzenten alles mögliche dafür versuchen... naja, was solls.
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Connery meint, er habe nie so viel bezahlt bekommen, wie er eigentlich verdient hätte für die Rolle. Da kann man eigentlich nur sagen: Selbst schuld... jeder ist seines Glückes eigener Schmid bzw. kann über seinen Agenten/Manager selbst verhandelnsupersonic hat geschrieben:kann mich jemand aufklären warum connery und broccoli eigentlich so im streit auseinander gegangen sind? hab das irgendwie nie so mitbekommen.
Man sollte es auch mal aus seinem Blickwinkel sehen. Die Rolle war für ihn Segen und Fluch zugleich. Gerade für einen bodenständigen Charakter wie Connery war die mediale und öffentliche „Vergewaltigung“ seiner Privatsphäre unerträglich. Der komplette Hype Mitte der 60er Jahre fokusierte sich allein auf ihn – er war das Zugpferd, welches die Produzenten nur allzu gern vor ihren Karren spannten. Gemessen an den exorbitanten Umsätzen und Gewinnen die vor allem mit GF,TB und YOLT gemacht wurden war Connerys Entlohnung in der Tat recht gering. Bezeichnend auch, dass die Initiative ihn für DAF mit deutlich verbesserten Bezügen und einer Gewinnbeteiligung zu ködern von Seiten von UA aus ging und nicht von Saltzman und Broccoli. Unter diesen Gesichtspunkten ist es verständlich, wenn ein mittlerweile Über-Achtzigjähriger, der mit dem öffentlichen Leben seit rund einem Jahrzehnt komplett abgschlossen hat, sich nicht ausgerechnet für eine für ihn mit viel negativer Patina behafteten Rolle noch einmal vor den Karren spannen lassen will. Das kann man Starrköpfigkeit nennen, man kann es aber auch als Konsequenz bezeichnen. Vor allem passt es aber zu Connerys Charakter – und man kann ihm vorwerfen was man will – er blieb sich diesbezüglich eigentlich immer treu.supersonic hat geschrieben:danke! finde ich aber auch lächerlich. wie du schon sagst, ist das zum größten teil die aufgabe seines managers und außerdem war es ja echt schon unglaublich was er für daf bekommen hat, dass er alles gespendet hat ist seine sache. ausserdem hat er ja seine ganze karriere der bond-rolle zu verdanken.
das verstehe ich, aber dann setzte er am falschen punkt an, weil wenn es das war was ihn gestört hat sollte er nicht die zu geringe gage kritisieren sondern andere punkte.AnatolGogol hat geschrieben:Die Rolle war für ihn Segen und Fluch zugleich. Gerade für einen bodenständigen Charakter wie Connery war die mediale und öffentliche „Vergewaltigung“ seiner Privatsphäre unerträglich. Der komplette Hype Mitte der 60er Jahre fokusierte sich allein auf ihn –
es stimmt, dass das ganze letztendlich nicht so schlimm war, wollte nur darauf hinaus, dass es auch von connerys seite nicht von reife zeigt, so ein zitat loszulassen. es hat ihn ja auch niemand gezwungen immer wieder und wieder einen weiteren film zu machen obwohl ihn ja diese "öffentliche vergewaltigung" fertig gemacht und seiner meinung nach die gage nicht entsprechend war. wie wir gesehen haben war er im endefekt ja auch auswechselbar und nicht so eine "goldene henne" wie er sich das vielleicht gedacht hat.AnatolGogol hat geschrieben:Du weißt aber nicht, was konkret zwischen den beiden vorgefallen ist. Man kann davon ausgehen, dass Connery nicht nur aus Lust und Laune jemanden in der Öffentlichkeit veralbert hat. Und so schlimm war das Ganze dann letztlich auch nicht, es war halt ein Scherz auf Cubbys Kosten und der Ausdruck von Connerys verbittertem Groll. Und ich würde dir im Hinblick auf das Geld widersprechen wollen,für mich ist es der entscheidende Faktor. Nicht weil Connery so geldgeil war, sondern aus dem Grund weil die Bezahlung des Hauptdarstellers gleichzeitig auch Ausdruck der Wertschätzung war und ist. Heutzutgage ist es usus, dass auch bei bestehenden Vertägen nachverhandelt wird wenn sich die Rahmenbedingungen gravierend verändert haben. Es wäre für Saltzman und Broccoli ein einfaches gewesen nach den großen Erfolgen ab GF ihre "goldene Henne" zufrieden zu stellen, in dem sie seine Bezüge erhöht hätten und ihm damit das Gefühl gegeben hätten er würde für seine Arbeit wertgeschätzt. Allein sie taten es nicht, sie zogen es noch nicht mal in Erwägung und gerade das war es, was Connery so gegen den Strich ging, dass er immer nur als austauschbarer Angestellter behandelt wurde. Die Reaktion nach seinem ersten Rücktritt einen völlig Unbekannten ohne jegliche schauspielerische Erfahrung für die Rolle zu nehmen ist bezeichnend, wie gering die EON-Jungs den Anteil ihres Hauptdarstellers offensichtlich einschätzten. Das ist der Punkt, der Connery so sehr störte.
Übrigens halte ich persönlich Cubbys Hinausposaunen „seiner Wahrheit“ über die Demission von Moore weitaus geschmackloser als Connerys kleinen Scherz. Hier kann ich Broccoli eigentlich lediglich noch zu gute halten, dass seine Autobiographie postthum veröffentlicht wurde. Aber eigentlich glaube ich nicht, dass diese Passage zu seinen Lebzeitgen nicht veröffentlicht worden wäre.
Wie gesagt halte ich es für deutlich schlimmer, wenn man eine Vereinbarung die unter vier Augen getroffen wurde und ganz eindeutig nicht für die Öffentlichkeit bestimmt war später in seinen Memoiren hinausposaunt. Zumal Moore ja wohl ein guter Freund von Broccoli war – aber vielleicht dachte das auch nur Moore und an Connerys Scherz ist womöglich doch etwas mehr dran als nur verbitterter Groll.supersonic hat geschrieben:es stimmt, dass das ganze letztendlich nicht so schlimm war, wollte nur darauf hinaus, dass es auch von connerys seite nicht von reife zeigt, so ein zitat loszulassen.
Er hatte ja einen Vertrag bis 1967, also blieb ihm nichts anderes übrig als die Rolle zu spielen wollte er nicht verklagt werden. Und man muss Broccoli und Saltzman fairerweise auch zugute halten, dass sie vor YOLT Connerys Bezüge gegenüber dem ursprünglichen Vertag erhöhten – mit der Absicht Connery kurz vor Ablauf seines Vertrages etwas milder zu stimmen. Da war für Connery aber wohl die Entscheidung die Serie zu verlassen innerlich schon getroffen und so konnten auch weitere Angebote im Anschluss an YOLT ihn nicht mehr bewegen die Rolle weiterzuspielen. Bezeichnend auch die Beweggründe für seine beiden Rollencomebacks: 1971 benötigte er das Geld für seine schottische Stiftung, ab Mitte der 70er Jahre war das McClory-Konkurrenzprodukt dann die Möglichkeit für ihn seinem früheren Arbeitgeber Broccoli gehörig ins Handwerk zu spucken.supersonic hat geschrieben: es hat ihn ja auch niemand gezwungen immer wieder und wieder einen weiteren film zu machen obwohl ihn ja diese "öffentliche vergewaltigung" fertig gemacht und seiner meinung nach die gage nicht entsprechend war.
Das kann man aber auch anders sehen, nämlich so dass nur durch Connerys Intervention 1971 die Serie gerettet wurde. Ob es mit John Gavin als Bond die Serie durch die 70er geschafft hätte muss ernsthaft bezweifelt werden. Ebenso, ob es nach zwei Darstellerflops in Folge noch einen dritten Versuch gegeben hätte. Darüberhinaus gilt Connery ja auch über 40 Jahre nach seiner „offiziellen“ Demission immer noch als bester Bond aller Zeiten und Tatsache ist auch, dass nach wie vor „seine“ 60er Jahre die mit Abstand erfolgreichste Phase der Bondgeschichte ist.supersonic hat geschrieben:wie wir gesehen haben war er im endefekt ja auch auswechselbar und nicht so eine "goldene henne" wie er sich das vielleicht gedacht hat.
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