Ist SAM MENDES der Regisseur?

Hier kommen alle Neuigkeiten, Gerüchte und Spekulationen zum 23. Bondfilm (Kinostart November 2012) namens SKYFALL von Regisseur Sam Mendes und Daniel Craig als 007, herein! [LESEFORUM]
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danielcc
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6. Januar 2010 16:52

nach QOS würde ich eigentlich fast sagen, das wichtigste könnte ein gute second unit mit entsprechendem cutter sein. übrigens war ja sowohl bei Indy4 als auch Bourne der Second Unit Director Dan Bradley und der Stunt Coordiator Bondveteran Powell die beide auch bei QOS tätig waren. Die Action in Indy4 ist übrigens (auch deswegen) genial, und eben nicht wie vielfach behauptet nur CGI. Aber dafür gibts nen eigenen Thread im Off Topic.

Ich habe American Beauty und Road to Perdition gesehen. Beides hat mich sehr gut unterhalten. Aber eben auf eine Art, wo ich sage, ich muss die Filme nicht noch mal sehen. Das ist anspruchsvoll und raffiniert, aber so nicht unbedingt Bond tauglich. Ist aber auch egal, da das ganze Team schon dafür sorgen wird, dass ein mehr oder weniger typischer Bondfilm dabei raus kommen wird. Das Drehbuch soll spannend sein, die Action bitte wieder übersichtlicher, gerne auch raffinierte, politische Intrigen und emotional herausfordernde Situationen für Bond aber bitte auch mehr Spaß
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Dr. JO
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6. Januar 2010 17:37

Ich habe American Beauty und Road to Perdition gesehen. Beides hat mich sehr gut unterhalten. Aber eben auf eine Art, wo ich sage, ich muss die Filme nicht noch mal sehen.
Hmm, interessant. Für mich sind beide Filme im Grunde schon "Grower". Besonders Road to Perdition mit einem schön fiesen Daniel Craig;)
Das Drehbuch soll spannend sein
Ist Spannnug für einen Bondfilm wirklich so typisch? Würde ich gar nicht unbedingt sagen. Es geht primär um optische Reize und massentaugliche Unterhaltung, weniger um einen mitreißenden Plot. Insofern war CR eigentlich schon Bond-untypisch.
die Action bitte wieder übersichtlicher
Ist "übersichtliche Action" nicht ein Paradoxon? Aber ich weiß schon, was du meinst:)
gerne auch raffinierte, politische Intrigen
Na ja, das gabs bisher eigentlich noch in keinem Bondfilm so wirklich.
aber bitte auch mehr Spaß
Der kommt schon. Hätte halt in QoS überhaupt nicht reingepasst.
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danielcc
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6. Januar 2010 17:41

Politische Intrigen auf dem Niveau von QOS zum Beispiel. Das kann man gerne weiterführen und sogar ausbauen.

Spannung ist sicher nicht typisch Bond. Aber das macht ja nix. Ich will das die Erzählung spannend ist, dass man wirklich interessiert ist an dem was passiert. Dazu gehört, dass man sich emotional mit den Figuren verbunden fühlt. In dieser Hinsicht fand ich CR sehr spannend.
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Gernot
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6. Januar 2010 18:42

ich denke, das wichtigste ist ein gutes drehbuch. einen guten cutter und 2nd-unit-regisseur sollte man natürlich auch nicht vergessen. sollte sam mendes die regie tatsächlich übernehmen, fände ich das jedenfalls positiv. dass er noch dazu gut mit dem hauptdarsteller befreundet ist, wäre wohl auch kein nachteil für das klima am set.
klar, er ist wieder kein erfahrener actionregisseur... würde man die actionszenen aber wieder etwas übersichtlicher und viell. auch "epischer" gestalten, hätte ich persönlich auch nichts dagegen (d.h. aber nicht, dass eine actionsequenz nicht auch schnell geschnitten sein kann, kommt eben auf die szene, location und d. gesamtausmaß an...).

man darf jedenfalls jetzt mal davon ausgehen - ob es das dann auch wirklich ist, das ist eine andere frage - dass morgan und co. nicht nur einen reinen actionfilm schreiben, sondern er durchaus auch leisere töne treffen wird und bestimmte dinge aufzeigen/kritisieren wird. mit der möglichen einführung von Q und/oder moneypenny sollte auch die humorvolle seite der bondfilme wieder zurückkehren.

was ich mich noch etwas stutzig macht, ist die erwähnung der "fast tracked production" im artikel vom hollywood reporter. ich habe es vorerst jedenfalls so interpretiert, dass die eigentliche pre-production-arbeit wie location-scouting, castings, konstruktion der settings etc. im sommer beginnt und nicht die dreharbeiten (wie es offensichtlich ein paar andere seiten interpretiert haben?!). das ginge mir zu schnell und sowohl dench als auch craig gehen ja von einem drehstart ende 2010/anfang 2011 aus. ich hoffe jedenfalls, dass man nicht wieder den selben fehler macht und dann zeitlich ins schleudern gerät...
Relativ schlechte Kritiken?

QOS wurde zwar nicht so gefeiert wie CR aber insgesamt kam der letzte Bondfilm bei den Kritikern doch ganz gut weg..

stimmt schon, für einen bondfilm hat auch QOS noch gute kritiken bekommen. DC - und seit seiner einführung auch noch viele andere - stellen jetzt seit CR jedoch andere anforderungen an einen bondfillm. und da hätte sich offensichtlich auch DC bessere kritiken für QOS erwartet (CR zu übertreffen wäre wohl fast unmöglich gewesen).
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6. Januar 2010 19:11

Gernot hat geschrieben:aufgrund der rel. schlechten kritiken zu QOS soll daniel craig - er und mendes sollen übrigens sehr gut befreundet sein - auf mendes mitarbeit bestehen!
Päh!
Allein wegen dem Satz könnte man auch an dem Rest der Meldung stark Zweifeln, da Craig in "jedem" Interview betonte wie zufrieden er mit dem Film und der Arbeit an ihm ist - was ja ganz objektiv offensichtlich ist und von guten Geschmack zeugt. 8)
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6. Januar 2010 19:25

was natürlich noch sein könnte, ist das das dann zuständige Studio terminliche Probleme mit einem anderen Blockbuster aus dem Hause bekommt. Sprich, man für November 2011 schon einen anderen Blockbuster geplant hatte. Aber das ist ja sowieso noch sehr lang bis dahin und daher eher spekulativ
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Gernot
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7. Januar 2010 00:16

danielcc hat geschrieben:was natürlich noch sein könnte, ist das das dann zuständige Studio terminliche Probleme mit einem anderen Blockbuster aus dem Hause bekommt. Sprich, man für November 2011 schon einen anderen Blockbuster geplant hatte. Aber das ist ja sowieso noch sehr lang bis dahin und daher eher spekulativ
wer bond in die quere kommen könnte, wäre natürlich "der hobbit", der im dezember 2011 in die kinos kommen wird. hier wird man sicherlich versuchen, ein paar wochen abstand zwischen den 2 filmen zu haben, dh. 007 würde dann wieder anfang november in die kinos kommen.

und es geht weiter: wie die jungs von mi6 berichten, bestätigt mendes publizistin die gespräche mit EON. es sei jedoch noch nichts fixiert. solange der mgm-deal nicht überstanden ist, wird sich daran wohl auch nichts ändern.

ich gehe davon aus, dass das drehbuch schon weiter vorangeschritten ist, als mgw letztens zugeben wollte. ohne (grund-) story findet man normalerweise keinen regisseur.
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7. Januar 2010 00:20

mich begeistert dann immer mehr das Timing. In der Vergangenheit war es doch eher so, dass man froh war, wenn zu Drehbeginn ein Drehbuch fertig war. Dieses mal war schnell klar, dass man sich 3 Jahre Zeit lassen will zum nächsten Film, und nun ist auf ein mal das Drehbuch sogar schnell fertig als sonst und es gibt mehr oder weniger schon einen Regisseur. Ich meine, was machen die alle jetzt bis Anfang 2011? Hoffe doch, dass die nicht monatlich bezahlt werden ;-)
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7. Januar 2010 04:12

Was mich begeistert, ist die Wende hin zum wirklich Anspruchsvollem, zu einzelnen Filmen mit tatsächlicher künstlerischer Aussagekraft. Das ist irgendwie genau das, was ich mir für Bond immer gewünscht hatte. Sicherlich ist das auch bei anderen Franchises zu beobachten, die Nerds sind sozusagen erwachsen und Regisseure geworden. Trotzdem habe ich gerade bei Mickey G. und vor allem Babs das Gefühl, dass sie sich gerade damit freigeschwommen haben. Cubby war Anspruch auf künstlerischer Ebene wohl ziemlich egal, und ich glaube, bis DAD dachten BB und MJW, dass sie das Franchise auf genau diese Weise fortführen müssten. Seit CR scheinen sie aber gemerkt zu haben, dass Anspruch und Bond sich nicht nicht gegenseitig ausschließen müssen, und ich glaube, erst seitdem haben sie sich das Erbe wirklich zu eigen gemacht. (Und mal ehrlich: so okay man die Brosnanfilme auch finden mag, im Feuilleton fand Bond bis CR einfach nicht wirklich statt. Seitdem wird er jedoch ernsthaft wahrgenommen.)

Ob Sam Mendes nun tatsächlich Regie führt oder nicht (ich fände es auf jeden Fall genial) - das Krasse ist meiner Meinung nach, dass überhaupt ein geprägter Theaterregisseur und Oscarpreisträger ernsthaft für sowas wie Bond in Erwägung gezogen wird. Diese Wendung zum Anspruchsvollen ist für mich die vielleicht bedeutsamste in der gesamten Franchise-Geschichte.
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7. Januar 2010 15:39

Ich weiss noch nicht was ich davon halten soll. Eigentlich dürfte es aber schwierig sein, den Quantum Müll noch zu unterbieten. Ausser natürlich, man behält den Stil ohne Änderungen in Richtung eines echten Bondfilms so bei. Die Serie leidet schon genug unter Muskelmann Craig.
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7. Januar 2010 15:53

Die Serie leidet schon genug unter Muskelmann Craig.
An Hatern wir dir ebenfalls. Bitte unterlasse solch destruktive Beiträge, hm!!
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7. Januar 2010 15:55

Martin007 hat geschrieben: Die Serie leidet schon genug unter Muskelmann Craig.
ja vor allem müssen sich die Produzenten jede Nacht in den Schlaf weinen ob des finanziellen Erfolgs der Filme gepaart mit dem hohen kritischen Lob den es so bisher noch nie gab...

Also, so im direkten Vergleich ist mir "Muskelmann Craig" doch lieber als "Puddingmann Moore"... ich denke die ein oder andere Frau wird ähnlich denken ;-)
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Martin007
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7. Januar 2010 15:55

@Jo: Nö, das ist ein öffentliches Forum und jeder kann seine Meinung preisgeben.

@cc: Ich habe auch nur für mich und nicht für die Broccoli gesprochen.
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7. Januar 2010 15:56

Martin007 hat geschrieben:@Jo: Nö, das ist ein öffentliches Forum und jeder kann seine Meinung preisgeben.

wir halten fest: Es ist Martin007s isolierte Einzelmeinung, dass die Serie unter Muskelmann Craig schon genug leidet

:-)
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Martin007
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7. Januar 2010 15:58

Richtig und dazu stehe ich. Natürlich gibt es auch noch andere aber die getrauen sich hier nicht zu schreiben weil sie dann gleich von Dr. Jo Typen niedergemacht würden.
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