Zuletzt gesehener Film

Für die Filmkenner: In unserem Cinema könnt ihr über den neuesten Blockbuster im Kino, alten Klassikern, neuen Kultfilmen bis hin zu euren Lieblingsserien uvm. diskutieren! Alles aus der TV/Kinowelt, das nicht ins Bondforum passt, bitte hier herein!
Benutzeravatar
vodkamartini
Agent
Beiträge: 9072
Registriert: 8. Dezember 2005 14:17
Lieblings-Bondfilm?: Liebesgrüsse aus Moskau
Lieblings-Bond-Darsteller?: Sean Connery
Wohnort: Bayern
Kontaktdaten:

9. Juli 2019 16:38

Was, du kennst Bory Lyndon nicht? Kleiner Tipp: auf keinen Fall spät abends oder leicht erschöpft ansehen, denn sonst kommst du über die erste halbe Stunde auf keinen Fall hinaus.

Full Metal Jacket ist dagegen ein Brett, den würde ich höher bewerten. Sex, Lies etc. hab ich auch vor kurzem mal gesehen und war wenig euphorisiert. Um mit deinen Worten zu sprechen, man verpasst nichts, wenn man ihn nicht kennt (ich kannte ihn allerdings schon vorher). :)
Benutzeravatar
GoldenProjectile
'Q Branch' - MODERATOR
Beiträge: 7357
Registriert: 22. August 2010 17:56
Lieblings-Bondfilm?: OHMSS, TSWLM, LTK
Lieblings-Bond-Darsteller?: Roger Moore
Wohnort: Bern

9. Juli 2019 16:51

vodkamartini hat geschrieben:
9. Juli 2019 16:38
Was, du kennst Bory Lyndon nicht? Kleiner Tipp: auf keinen Fall spät abends oder leicht erschöpft ansehen, denn sonst kommst du über die erste halbe Stunde auf keinen Fall hinaus.
Da die anderen fünf Spät-Kubricks allesamt fulminante 8-10 Perlen sind (und 2001 natürlich der beste von allen) mache ich mir da wenig Sorgen...
Benutzeravatar
Casino Hille
'Q Branch' - MODERATOR
Beiträge: 22127
Registriert: 19. November 2009 22:13
Lieblings-Bondfilm?: The Spy Who Loved Me
Lieblings-Bond-Darsteller?: Sean Connery
Kontaktdaten:

9. Juli 2019 17:13

Full Metal Jacket ist absolut großartig, so wie eigentlich alle Kubricks (bis auf Clockwork Orange, mit dem ich bis heute überhaupt nicht klar komme, auch wenn ich dessen Brillanz trotzdem anerkenne). Viele sehen bei FMJ einen qualitativen Abfall nach dem inhaltlichen Bruch, was ich so aber nicht nachvollziehen kann.
Never change a running system. Unless you can make a reboot.
Benutzeravatar
Nico
Agent
Beiträge: 5707
Registriert: 21. März 2015 17:09
Lieblings-Bondfilm?: OHMSS / LALD
Wohnort: Lübeck

9. Juli 2019 19:02

„Bory Lyndon“ ist ehrlich gesagt ein super Titel. Ich weiß bis heute nicht, was ich von Kubrick halten soll...
"Hiermit kündige ich meine Mitgliedschaft!" - "Wir sind kein Countryclub, 007!"
Benutzeravatar
vodkamartini
Agent
Beiträge: 9072
Registriert: 8. Dezember 2005 14:17
Lieblings-Bondfilm?: Liebesgrüsse aus Moskau
Lieblings-Bond-Darsteller?: Sean Connery
Wohnort: Bayern
Kontaktdaten:

9. Juli 2019 19:38

GoldenProjectile hat geschrieben:
9. Juli 2019 16:51
vodkamartini hat geschrieben:
9. Juli 2019 16:38
Was, du kennst Bory Lyndon nicht? Kleiner Tipp: auf keinen Fall spät abends oder leicht erschöpft ansehen, denn sonst kommst du über die erste halbe Stunde auf keinen Fall hinaus.
Da die anderen fünf Spät-Kubricks allesamt fulminante 8-10 Perlen sind (und 2001 natürlich der beste von allen) mache ich mir da wenig Sorgen...
Wenn du 2001 spannend findest, dann werden deine Sorgen etwas kleiner. :D Für mich ist Bory Lyndon die perfektionierte Langeweile, öder geht nimmer und das sagt einer, der historischen Stoffen gegenüber extrem kulant ist. :wink:
Benutzeravatar
Maibaum
Agent
Beiträge: 10317
Registriert: 21. Dezember 2008 10:58

9. Juli 2019 19:45

vodkamartini hat geschrieben:
9. Juli 2019 16:38
. Sex, Lies etc. hab ich auch vor kurzem mal gesehen und war wenig euphorisiert. Um mit deinen Worten zu sprechen, man verpasst nichts, wenn man ihn nicht kennt

Na ja, andere "mans" verpassen da sehr viel. Ich z.b. finde den schon ziemlich euphorisierend.
Benutzeravatar
vodkamartini
Agent
Beiträge: 9072
Registriert: 8. Dezember 2005 14:17
Lieblings-Bondfilm?: Liebesgrüsse aus Moskau
Lieblings-Bond-Darsteller?: Sean Connery
Wohnort: Bayern
Kontaktdaten:

9. Juli 2019 19:56

Das ist genau die Sorte Film, die ich als Student so richtig toll fand und von der ich mich heute frage, warum eigentlich.
Benutzeravatar
vodkamartini
Agent
Beiträge: 9072
Registriert: 8. Dezember 2005 14:17
Lieblings-Bondfilm?: Liebesgrüsse aus Moskau
Lieblings-Bond-Darsteller?: Sean Connery
Wohnort: Bayern
Kontaktdaten:

9. Juli 2019 20:10

Nico hat geschrieben:
9. Juli 2019 19:02
„Bory Lyndon“ ist ehrlich gesagt ein super Titel. Ich weiß bis heute nicht, was ich von Kubrick halten soll...
Was ich an Kubrick schätzte ist, dass er immer einen genauen Plan, eine klar erkennbare Vision hatte und diese konsequent durchzog. Er schielte nie auf den Mainstream oder biederte sich beim Zeitgeist an. Auf der anderen Seite war er ein pedantischer Perfektionist, was ich ehrlich gesagt überhaupt nicht bewundernswert oder gar sympathisch finde. Mir gefallen auch einige seiner Filme einfach nicht und ich habe überhaupt kein Problem damit, das zuzugeben. Für mich haftet den Filmen oft etwas Kaltes an, so dass sie mich zwar intelektuell ansprechen (könnnen), mich aber emotional völlig unberührt lassen.
Benutzeravatar
Maibaum
Agent
Beiträge: 10317
Registriert: 21. Dezember 2008 10:58

9. Juli 2019 20:25

vodkamartini hat geschrieben:
9. Juli 2019 19:56
Das ist genau die Sorte Film, die ich als Student so richtig toll fand und von der ich mich heute frage, warum eigentlich.
Tja, so ist das manchmal.

Ich habe den mittlerweile so 6 -8 mal gesehen, und der fühlt sich immer wieder klasse an, und sieht sehr modern aus.
Benutzeravatar
Revoked
Agent
Beiträge: 4574
Registriert: 5. Januar 2016 21:06
Lieblings-Bondfilm?: Alle von Timoorey Rogalton
Lieblings-Bond-Darsteller?: Roger Moore
Wohnort: bei Paderboring

12. Juli 2019 19:51

Lords of Chaos (2018)

Die nächste Künstlerbiografie steht im Hause: Lords of Chaos befasst sich mit den Vorkommnissen um die True Norwegian Black Metal Band(s) Mayhem, Burzum und Emperor Anfang der 90er Jahre. Klar ist mal eins: ein Feel-Good-Streifen a la Bohemian Rhapsody, Rocketman oder Yesterday ist das hier nicht.
Hier geht es um [Zitat] “Pure Fucking Armageddon“!

Am Anfang erfolgt der Hinweis: „Based on truth... lies... and what really happened...“ Mit anderen Worten: was damals genau geschah wird man wohl nie erfahren. Bilanz des Theaters waren: ein Frontman-Suizid, abgefackelte Stabkirchen, ein Mord an einem Homosexuellen, ein toter Gitarrist, ein neues Musikgenre und einiges an Publicity.

Story
Der Protagonist ist Euronymus, Gitarrist und Kopf von Mayhem. Dieser ist zwischendurch immer wieder als Sprecher aus dem Off zu hören. Er führt durch die Geschichte und ist deren Ankerpunkt. Der Film macht es sich nicht einfach: Euronymus wird mal als sympatischer Musiknerd, mal als manipulativer Anführer und auch als abstoßenswerter Psychopath dargestellt.
Ihm wird im Laufe der Story der zunächst introvertierte Varg gegenüber gestellt. Dieser ist dauerkreativ und multiinstrumental was im Laufe der Zeit zu einer Rivalität führt.
Von der Story möchte ich nicht mehr spoilern – es ist aber harter Tobak.

Stil
Neben schockierend realistischer Gewaltdarstellung (Selbstmord des ersten Sängers, weitere Morde) hat der Film auch unglaublich lustige Elemente: 1. Euronymus ist sehr selbstironisch, siehe Dialog mit dem Postboten, 2. Satanisten sind auch nur Norweger – und die ziehen nun mal die Straßenschuhe aus, bevor sie ins Haus gehen. Establishment hin oder her.

Performance
Ich kannte keinen der Schauspieler… außer Wilson Gonzalez Ochsenknecht, der als einziger negativ heraus sticht. Alle anderen Rollen werden aus meiner Sicht sehr gut gespielt. Gerade der Hauptdarsteller ist eben kein typischer Schönling sondern ein „Typ“. Aus dem Ensemble würde ich gerne wieder jemanden sehen.

Ausstattung
Interessant mit welch hoher Qualität der Film daherkommt. Verwunderlich, da ich eher eine Low Budget Produktion erwartet hatte (die Frage ist: wer gibt sein Geld für so ein Projekt, dass wirklich nur eine kleine Gruppe von Leuten interessieren dürfte?). Die brennenden Kirchen z.B. sind aus meiner Sicht wohl mittels aufwendiger Sets und nicht per CGI umgesetzt worden.

MUSIK!
Hmm.. ja die kommt leider etwas zu kurz für meinen Geschmack. Denn eben ein wenig über den Enstehung, Inhalte und Motivationen, die hinter den Genreklassikern „De Mysteriis Dom Sathanas“, „Filosofem“ und „In The Nighside Eclipse“ stecken, wären interessant gewesen. Lediglich die Erfindung des „True Norwegian Blck Metal“ wird neben einem neuen Gitarrenanschlag gefeiert.

Fazit
Für mich ein guter Film, der es durchaus schafft den Personen psychologische Tiefe zu geben. Motivationen der Protagonisten bleiben allerdings vage angedeutet. Bei den Tragödien die sich abspielen fiebert man mit - einen Moment später empfindet man plötzlich nur Abscheu für die unnötigen Verbrechen der Clique. Fans des Genres erfahren wenig neues und vermissen wie oben beschrieben die Musik.
Varg, der mittlerweile seit ca. 10 Jahren wieder auf freiem Fuß ist, wiederspricht vieler im Film dargestellter Ereignisse. Wie eingangs beschrieben – so genau wird man die Wahrheit nicht erfahren.

Also: sehr guter Indie-Film außerhalb ausgetretener Pfade 8,5/10

PS: im Metal-Thread poste ich noch ein paar Hörempfehlungen zu: Emperor, Katatonia, Dissection, Enslaved…. und natürlich Mayhem
If you don't have humor you might as well nail down the coffin lid now.
Benutzeravatar
HCN007
Agent
Beiträge: 2174
Registriert: 27. Januar 2007 12:41
Lieblings-Bondfilm?: Casino Royale
Lieblings-Bond-Darsteller?: Daniel Craig
Wohnort: Frankfurt am Main, Hessen
Kontaktdaten:

26. Juli 2019 00:48

iHaveCNit: Vox Lux (2019)
25.07.2019


Der letzte Film für mich im Juli 2019 ist Brady Corbets „Vox Lux“, der sich sehr interessant mit dem Musikgeschäft, dem Personenkult und der Entwicklung einer traumatisierten Persönlichkeit in dieser Welt auseinandersetzt. Und eine tolle Performance von Natalie Portman bietet.

Celeste wird im Jahr 1999 Überlebende eines traumatischen Ereignisses, bei dem viele Ihrer Bekannten getötet wurden. Bei der Trauerfeier trägt sie ein Lied vor, dass sie mit ihrer Schwester gemeinsam geschrieben hat. Es dauert nicht lange und ihr Talent wird entdeckt. Im Jahre 2017 muss sie sich bei einem großen Comeback mit ihrer traumatisierten Vergangenheit und den Schattenseiten des Erfolgs auseinandersetzen.

Vox Lux bietet wie schon gesagt eine tolle Performance von Natalie Portman als Celeste. Darüberhinaus ist es auch ein sehr interessanter Ansatz des Films die junge Schauspielerin Raffey Cassidy in 2 Rollen auftreten zu lassen – Als Celeste und als Celestes Tochter, was mitunter auch für die charakterliche Entwicklung von Celeste symbolischen Charakter mitbringt. In weiteren Rollen sind auch Jude Law, Stacy Martin und Jennifer Ehle zu sehen. Der Film ist visuell eine Wucht. Mir hat die Kameraarbeit richtig gut gefallen, die aus vielen verfolgenden One-Takes und Close-Ups besteht. Dazu ist natürlich das Make-Up und Kostümdepartment auch eine positiv lobende Erwähnung wert. Narrativ bekommen wir immer ergänzend einen schönen Hintergrundkommentar als Voice-Over spendiert, der in der Originalversion von Willem Dafoe eingesprochen wurde. Der Film ist darüber hinaus auch noch in 4 Teile aufgeteilt, in denen 2 Zeitebenen verarbeitet werden – die der jungen Celeste und der Celeste im Jahr 2017.
Und wie eingangs erwähnt hat mir die thematische Auseinandersetzung mit dem Personenkult in der Musikindustrie und der damit einhergehenden öffentlichen Verantwortung sehr gut gefallen. Auch welche Spuren das bei der von Natalie Portman gespielten Celeste hinterlassen hat ist ebenfalls sehr interessant gewesen.

„Vox Lux“ - My First Look – 9/10 Punkte
"Weiter rechts, weiter rechts ! ..... "
Spoiler
Show
Filmzähler Sammlung iHaveCNit/HCN007:
Stand: 22.12.2018

Spezielle Interessen: 42 DVDS (Musik, Wrestling, sonstiges)
Serienboxen (8 BD / 69 DVD)
DVD: 782 Filme
BD: 498 Filme
Gesamt-Filme: 1280 Filme
Benutzeravatar
Revoked
Agent
Beiträge: 4574
Registriert: 5. Januar 2016 21:06
Lieblings-Bondfilm?: Alle von Timoorey Rogalton
Lieblings-Bond-Darsteller?: Roger Moore
Wohnort: bei Paderboring

6. August 2019 21:38

Point Break (2015)

Hier nun ein vermeintliches Remake des genialen Gefährliche Brandung von 1991.

1. Frage: braucht man das?

Ja, in dieser Form auf jeden Fall! Der Film weicht so weit vom Original ab, dass er eher eine potentielle Fortsetzung als ein Remake ist.

2. Frage: wo liegt der Unterschied?

Während in GB Swayze und Co ihre hedonistischen Ziele verfolgen und die Überfälle zur Finanzierung ihres Lebens nutzen, ist die Truppe um Bodhi eher spirituell unterwegs. Sie haben einen reichen Mäzen im Rücken, verfolgen mit ihren kriminellen Taten keine egoistischen Ziele (nicht ganz frei von Plausi-Schwächen). Ferner sind die Locations und die Stunts vielfältiger (will nichts Spoilern- schaut den Film!).

3. Frage: was ist gleich?

Die Figur des Johnny Utah - FBI Novize der eingeschleust wird, die schleichende Verbrüderung von Utah und Bodhi, die Szene wo Utah feuern könnte - dann aber sein Magazin in die Luft leer feuert, der Freitod auf der Riesenwelle.

4. Frage: und, wie war‘s?

Fesselnd. Spannend. Die ersten 2/3 sind mit tollen Bildern und Wahnsinns Stunts gespickt. Das letzte 1/3 ein guter Actionkracher mit genialen Wendungen. Vielleicht einer der am meisten unterschätzen Remakes. Ich zücke nochmals die Höchstnote:

10/10


*PS: muss Gefährliche Brandung nochmal schauen - ist locker 10 Jahre her

Edit: Point Break - Gefährliche Brandung (1991)

So, den habe ich jetzt auch nochmal geschaut. Den Film hatte ich weitaus besser in Erinnerung: Er ist vielmehr ein klassischer FBI/Copthriller als die neu Auflage. Hier ist die Surferszene eben auch nur „zufällig“ ein Teil der Handlung und nicht eben Extremsport der Kern der Handlung. Mögen das Setup der bankräubernden Surfer realistischer sein, ebenso wenig interessant sind sie eben dann auch. Für mich fehlt hier „die Mission“, die sie verfolgen. Somit ist das „Remake“ in fast allen Bereichen aus meiner Sicht überlegen.

7/10
If you don't have humor you might as well nail down the coffin lid now.
Benutzeravatar
HCN007
Agent
Beiträge: 2174
Registriert: 27. Januar 2007 12:41
Lieblings-Bondfilm?: Casino Royale
Lieblings-Bond-Darsteller?: Daniel Craig
Wohnort: Frankfurt am Main, Hessen
Kontaktdaten:

22. August 2019 11:33

iHaveCNit: Stuber – 5 Sterne Undercover (2019)
21.08.2019

Es wurde mal wieder Zeit für eine Buddy-Komödie, so dass „Stuber – 5 Sterne Undercover“ mir gerade recht gekommen ist. Bei Dave Batista und Kumail Nanjiani in den Hauptrollen war es auf jeden Fall eine sichere Sache, dass ich mir den Film im Kino ansehe. Und ich bin voll auf meine Kosten gekommen.

Vic ist Cop beim LAPD und nachdem er vor einiger Zeit seine Partnerin bei einem Einsatz gegen den Gangster Tedjo verloren hat, bekommt er nun endlich die Möglichkeit Tedjo dingfest zu machen. Das Problem ist, dass er sich die Augen hat lasern lassen und nicht verkehrstauglich ist, so dass er zufällig in das Uber von Stu steigt, um sich durch Los Angeles kutschieren zu lassen. Ein nervenaufreibender Tag wartet auf das ungleiche Duo.

Der Film ist mit leicht über 90 Minuten sehr kompakt und weder zu lang oder zu kurz. Er lebt von der richtig tollen Chemie zwischen Dave Batista und Kumail Nanjiani. Dieses ungleiche Duo aus dem massiven Batista, der mit Augenproblemen zu kämpfen hat und der normale Kumail Nanjiani, der selbst bereits Uber-Fahrer gewesen ist, macht einfach Laune und viele der Gags sitzen. In den Nebenrollen sehen wir unter anderem Iko Uwais, Karen Gillan, Mira Sorvino, Natalie Morales und Betty Gilpin. Leider ist die Inszenierung der Actionsequenzen dann doch etwas unter ihren Möglichkeiten, wenn man Action mit dem Wrestler Batista und dem indonesischen Actionstar Iko Uwais bieten will und diese dann leider etwas zu hektisch abgefilmt und geschnitten wurde. Das ist bereits ähnlich ärgerlich wie bereits im letztjährigen „Mile 22“. Und so manche Wendung innerhalb des Films ist dann doch zu offensichtlich und vorhersehbar. So muss ich dieser Uber-Fahrt im Kino leider nicht die volle 5-Sterne-Wertung geben.

„Stuber – 5 Sterne Undercover“ - My First Look – 7/10 Punkte.
"Weiter rechts, weiter rechts ! ..... "
Spoiler
Show
Filmzähler Sammlung iHaveCNit/HCN007:
Stand: 22.12.2018

Spezielle Interessen: 42 DVDS (Musik, Wrestling, sonstiges)
Serienboxen (8 BD / 69 DVD)
DVD: 782 Filme
BD: 498 Filme
Gesamt-Filme: 1280 Filme
Benutzeravatar
HCN007
Agent
Beiträge: 2174
Registriert: 27. Januar 2007 12:41
Lieblings-Bondfilm?: Casino Royale
Lieblings-Bond-Darsteller?: Daniel Craig
Wohnort: Frankfurt am Main, Hessen
Kontaktdaten:

26. August 2019 00:38

iHaveCNit: I Am Mother (2019)
25.08.2019


Der Film „I Am Mother“ hat weitestgehend international seine Veröffentlichung über die Streamingplattform „Netflix“ erhalten, doch zum Glück kam er hierzulande erst in die Lichtspielhäuser, weil der Trailer zum Film schon recht ordentlich und interessant ausgesehen hat. Genau wie seine Thematik und das Grundkonzept, das bis auf kleinere Schwächen fast komplett aufgegangen ist.

Die Menschheit wurde vollkommen ausgelöscht. In einem Forschungsbunker ist ein Roboter namens „Mutter“ damit beschäftigt einen Embryo großzuziehen und vollkommen auf ein autarkes Leben innerhalb des Bunkers vorzubereiten, da das Leben außerhalb des Bunkers nicht möglich ist. Bis eines Tages eine unbekannte, verletzte Frau vor der Hauptschleuse auftaucht, die das Leben und das Weltbild von „Tochter“ komplett durcheinanderbringt.

Der Science-Fiction-Independent-Film von Drehbuchautor und Regisseur Grant Sputore ist ein Science-Fiction-Film ganz im Stile von z.B. „Moon“ und „Ex Machina“. Das gesamte Design des Films ist unfassbar gut gelungen. Eine richtig tolle Arbeit hat man hier mit dem Design von „Mutter“ vorgenommen, indem der Roboter als Anzug von Weta Digital gestaltet und von Luke Hawker getragen worden ist. Gesprochen wurde „Mutter“ dann hervorragend ruhig und kontrolliert in der deutschen Synchronisation – wie das dann in der Originalfassung durch Rose Byrne aussieht, da lass ich mich beim Heimkinorelease überraschen. Die Handlung und die Dialoge werfen unfassbar interessante ethische Fragen auf, die leider nicht ganz ausgearbeitet worden sind, weil der Film sich dann eher auf das hochspannende Kammerspiel konzentriert, indem die junge Dänin Clara Rugaard glänzt als hin- und hergerissene „Tochter“ und die Frage natürlich auf wessen Seite sie sich schlagen wird. Gegen Ende hin jedoch wählt der Film eine Seite, die das kammerspielartige etwas aufbricht und den Film vielleicht etwas in die Länge zieht. Und Hilary Swank hat mir auch richtig gut gefallen, auch wenn Sie sich passenderweise gegenüber Clara Rugaard und der Effektarbeit eher in den Hintergrund zurückgezogen hat.

„I Am Mother“ - My First Look – 9/10 Punkte.
"Weiter rechts, weiter rechts ! ..... "
Spoiler
Show
Filmzähler Sammlung iHaveCNit/HCN007:
Stand: 22.12.2018

Spezielle Interessen: 42 DVDS (Musik, Wrestling, sonstiges)
Serienboxen (8 BD / 69 DVD)
DVD: 782 Filme
BD: 498 Filme
Gesamt-Filme: 1280 Filme
Benutzeravatar
HCN007
Agent
Beiträge: 2174
Registriert: 27. Januar 2007 12:41
Lieblings-Bondfilm?: Casino Royale
Lieblings-Bond-Darsteller?: Daniel Craig
Wohnort: Frankfurt am Main, Hessen
Kontaktdaten:

30. August 2019 11:22

iHaveCNit: Angel Has Fallen (2019)
29.08.2019


Nach „Olympus Has Fallen“ und „London Has Fallen“ ist „Angel Has Fallen“ nun die dritte Verfilmung um den von Gerard Butler gespielten Bodyguard des US-Präsidenten Mike Banning. Nach Antoine Fuqua und Babak Najifi übernimmt nun Ric Roman Waugh die Regie, von dem ich bereits „Snitch“ und „Shot Caller“ gesehen und gemocht habe. Leider muss ich sagen, dass mir diese Filme auch wesentlich besser gefallen haben und ich von Waugh wesentlich besseres gewöhnt bin, auch wenn „Angel Has Fallen“ ein relativ solider Actionfilm geworden ist.

Bei einem Angelausflug des US-Präsidenten Allan Trumbull wird mit einem Drohenangriff das gesamte Sicherheitsteam getötet. Nur Trumbull und Banning überleben schwer verletzt den Angriff. Im Krankenhaus fällt Mike Banning aus allen Wolken, als ihm der Drohnenangriff zur Last gelegt wird. Somit hat er alle Hände voll zu tun, sowohl vor den Ermittlungsbehörden zu fliehen als auch die Hintergründe des Drohnenangriffs sowie eine politische Verschwörung aufzudecken, während er sich auch mit seiner eigenen Vergangenheit konfrontiert.

Die Action ist relativ solide, auch wenn natürlich einige der Sequenzen relativ hektisch gefilmt und zerschnitten worden sind und es kommt an manchen Stellen natürlich auch zu einem sehr offensichtlichen Einsatz von CGI und Greenscreen. Wobei natürlich die bereits im Trailer gesehene Szene mit dem Drohenangriff eine der Highlights des Film ist. Plottechnisch orientiert man sich einer Abwandlung von „Auf der Flucht“, wobei man den wesentlichen Fehler macht, dass der gesamte Plot und die Wendungen bereits schon sehr früh klar sind. Auch ist es z.B. relativ komisch, dass man die Frau von Mike Banning, die in den ersten beiden Teilen von Radha Mitchell gespielt wurde hier mit Piper Perabo umbesetzt hat, was der Filmreihe etwas von seiner Kontinuität nimmt. Aber gerade Nick Nolte macht als Vater von Gerard Butlers Mike Banning eine super Figur und da reißt er schon so manche Szene regelrecht an sich, die sowohl auf emotionaler Ebene überzeugen als auch für die witzigsten Momente sorgen. Das sorgt dann auch dafür, dass einem der relativ belanglose Film nicht wirklich egal ist.

„Angel Has Fallen“ - My First Look – 6/10 Punkte
"Weiter rechts, weiter rechts ! ..... "
Spoiler
Show
Filmzähler Sammlung iHaveCNit/HCN007:
Stand: 22.12.2018

Spezielle Interessen: 42 DVDS (Musik, Wrestling, sonstiges)
Serienboxen (8 BD / 69 DVD)
DVD: 782 Filme
BD: 498 Filme
Gesamt-Filme: 1280 Filme
Antworten