Zweiteinsatz

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Das folgende Thema wirkt etwas konstruiert, ich finde es aber ganz nett zum akademisch-drüber-diskutieren:
Die jeweiligen Zweiteinsätze der Bonddarsteller geben ein uneinheitliches Bild ab, was Qualität der Filme und Status in der Fangemeinde betrifft. Im Einzelnen:

- FRWL: Unbestrittener Klassiker, wird gemeinhin als einer der besten Bondfilme überhaupt angesehen
- TMWTGG: Roger's zweiter Einsatz gilt (obwohl einer meiner Favoriten) als einer der schwächsten Bonds
- LTK: Der Bondfilm mit der kommerziell schlechtesten Performance (Dalton's Schuld?), bei manchen Kult, bei manchen Totalflop
- TND: Gute Grundidee mit Medienzar Carver, finanziell auch ziemlich erfolgreich, aber schon ein Hang zum überladenen Actiongewitter, Story tritt zu sehr in den Hintergrund, Brosnan zu glatt

Habe mich bemüht, die gängigsten Meinungen zu den Filmen in einem Satz zusammenzufassen. Und nun: Daniel Craig in QoS! Was wird uns erwarten? Stimmt ihr mit meinen Meinungen über die anderen vier "Zweitlinge" überein? Ist auch den Produzenten die Situation mit dem schwierigen "Nachfolgeeinsatz" nach geglücktem Einstand bewusst? Andere Meinungen?
"Schnickschnack! Tabasco!"

2
Na ja, über die Qualität lässt es sich wie immer schreiten und uneinheitlich ist die komplette Reihe. Der Ersteinsatz eines neuen Darstellers war natürlich immer schon das größte Risiko, da sich das Publikum an den Vorgänger "gewöhnt" hat. Das das Massenpublikum (und nicht nur die...) einen beschränkten Blick auf die Reihe haben, sieht man zum Beispiel daran, das sich die Top10 Wahlen der besten Bondgrils heute noch kaum bis zu Darstellerinnen aus den 80ern erstrecken. So muss sich der neue Darsteller dem in der Bondreihe traditionellem Neuling-bashing aussetzen.
Ist der Ersteinsatz überstanden folgt der Zweite. Dieser ist, außer bei Connery, immer Finanziell schwächer gewesen. Sollte Craigs zweiter Streich die Zahlen von CR Toppen (was ich für sehr unwahrscheinlich halte) wäre dies das Beste Ohmen für kommerzielle Mega-Kassenschlager in Zukunft und eine wertvolle Bestätigung für Craig.



Viel interessanter sind die letzten Bonds eines Jahrzehnts, die in fast allen Fällen eine Extreme darstellen, die neues Territorium beschritten haben:

OHMSS (69): Nachdem man in YOLT quasi erstmals ein Drehbuch schreiben musste, welches entsprechend Fleming-fremd wurde, schaffte man mit OHMSS den wohl flemingschen Bond und bringt erstmals Gefühl mit einer ordentlichen Portion Dramatik in die Reihe.

MR (79): Bond meets Star Wars. Vielleicht nur ein kleiner Schritt für Bond, aber ein großer Schritt für die Produzenten. Nach MR hatten die Fans nach einem neuen OHMSS geschrieen, was sie in gewisser Hinsicht 2 Jahre später auch bekamen.

LTK (89): Purer Realismus. Auch hier passt man sich im Grunde genommen wie immer der Umgebung an. Die Hard und co. waren mit ihrer unverhüllten Action und äußerst realistischen Plots sehr erfolgreich. Für Bond sollte dies in einem ähnlichen Stil doch kein Problem sein. War es auch nicht, in Europa. In Amerika standen die Zahlen - warum auch immer - schlecht. .

TWINE (99): Im Gegensatz zu allen anderen sticht hier nichts hervor. Trotzdem polarisiert er in den Fangemeinden etwas.

TWINE hat diese kleine Tradition also gewissermaßen zerstört. Dafür haben wir in diesem Jahrzehnt gleich 2 Extreme hintereinander, die noch nicht mal, wie Beispielsweise TSWLM und MR, miteinander harmonieren. Kurioser Weise wäre die Tradition weiterhin erhalten geblieben, wenn die 5 Jahre Pause in den 90ern nicht gewesen wären. So wäre CR 1999 erschienen

Bond 23 wird, wenn der 2 Jahresrhythmus fortgesetzt wird, der letzte Bond in diesem Jahrzehnt sein (fällt sogar genau auf die 10). Mal sehen ob die kleine Tradition wieder fortgesetzt wird.
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Ps: Man könnte sich in diesem Thread, wie ich gerade, ja nicht nur auf die Zweiteinsätze beschränken, sondern das ganze halt verallgemeinern. Macht das Thema nur spannender.
Zuletzt geändert von 007James Bond am 1. Mai 2008 11:39, insgesamt 1-mal geändert.

3
Ist mir nur recht, das zu verallgemeinern. Beispielsweise indem man auch Dritteinsätze, Letzteinsätze, Jahreszahlen oder Nebenschurken berücksichtigt. Oder auch ob Einsätze von Bondcars oder Skiverfolgungsjagden zu größeren finanziellen Erfolgen oder Ruhm und Ehre in Bond-Fankreisen geführt haben.

Das liest sich wohl etas ironisch jetzt. :) Ist aber nicht so gemeint.
"Schnickschnack! Tabasco!"

4
Die Überlegung von 007JamesBond finde ich in der Tat sehr sinnvoll. Das fiel mir noch nie auf. Interessant ist auch die Parallele, dass sowohl '69 also auch '89 in der Welt sehr bedeutsame Dinge im Lauf waren (Vietnam, Mauerfall). Wobei das aber sicherlich Zufall ist. Trotzdem finde ich diese Beobachtung äußerst ansprechend und interessant.

5
@ 007JamesBond: Gut analysiert, aber TWINE: fällt nicht so stark auf wie die anderen Beispiele, etwas hervorstechend ist das vermeintlich liebe, beschützenswerte Bondgirl, das sich als eigentlicher Bösewicht entpuppt, aber schon.
CR wäre dann schon 1999 - interessante Vorstellung, aber die Produzenten hatten damals die Rechte noch nicht.

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Die Letzteinsätze von den jeweiligen Bonddarstellern gehören übrigens in der Regel zu den schwächsten der ganzen Serie:

- DAF für Sean Connery: Unwiderstehliche einzelne Momente, viel Bond-Flair, aber ein etwas behäbiger und angejahrter Connery, viele alberne Momente.
- AVTAK: Moore zu alt, zu wenig Bondflair, insgesamt wenig geliebt
- LTK: Der bis dahin brutalste Bond auf persönlicher Vendetta. Man wollte Bond menschlicher darstellen - das ist aber erst mit CR gut gelungen.
- DAD: Trotz Jubiläum Stiefkind unter den Bondstreifen. Sehr guter Anfang und einige prima Einzelszenen - aber nach einer guten Stunde wird das Ganze zum eher geistesschlanken CGI-Gewitter.

Es drängt sich die Frage auf, ob nicht die jeweiligen Bonddarsteller zwar vornehmlich aufgrund ihres Alters, aber auch auf Grund der nachlassenden Drehbücher ihren Hut nahmen. Immerhin sind Connery, Moore und Dalton von alleine gegangen...
"Schnickschnack! Tabasco!"

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UNIVERSAL EXPORTS hat geschrieben:Die Letzteinsätze von den jeweiligen Bonddarstellern gehören übrigens in der Regel zu den schwächsten der ganzen Serie:

- DAF für Sean Connery: Unwiderstehliche einzelne Momente, viel Bond-Flair, aber ein etwas behäbiger und angejahrter Connery, viele alberne Momente.
- AVTAK: Moore zu alt, zu wenig Bondflair, insgesamt wenig geliebt
- LTK: Der bis dahin brutalste Bond auf persönlicher Vendetta. Man wollte Bond menschlicher darstellen - das ist aber erst mit CR gut gelungen.
- DAD: Trotz Jubiläum Stiefkind unter den Bondstreifen. Sehr guter Anfang und einige prima Einzelszenen - aber nach einer guten Stunde wird das Ganze zum eher geistesschlanken CGI-Gewitter.

Es drängt sich die Frage auf, ob nicht die jeweiligen Bonddarsteller zwar vornehmlich aufgrund ihres Alters, aber auch auf Grund der nachlassenden Drehbücher ihren Hut nahmen. Immerhin sind Connery, Moore und Dalton von alleine gegangen...
Lazenby hat auch von sich bzw seinem Manager aus den Hut genommen.

DAF würde ich nicht als letzten Bondfilm von Connery bezeichnen. NSNA war um ein vielfaches besser als der im gleichen Jahr erschienene Octopussy. Als letzter EON-Bond mt Connery ist DAF sicherlich der schlechteste Connery-Bond. Dürfte aber daran liegen, dass das Drehbuch für DAF ursprünglich den US-Schauspieler John Gavin geschrieben wurde, der Lazenby ersetzen sollte nachdem dieser Bond verließ da er das 007-Frnachise als Anachronismus in der Woodstock-Ära ansah...
Zu OHMSS, Lazenbys ersten und einzigen Bond-Auftritt zugleich: Einer der besten der ganzen Reihe. Wie ich schon sagte wäre dies mit Connery der beste Bond aller Zeiten gewesen, da bis heute allenfalls FRWL und CR in Sachen Drehbuchqualität ihm das Wasser reichen können.
Zu Connerys Alter: Sean Connery ist meines Wissens zweio oder drei Jahre jünger als Roger Moore.

AVTAK hat schon deutliches Bondflair und der Saoundtrack gehört auch sicher zu den besten der Reihe. Warscheinlich hat er mit FYEO und TMWTGG sogar das meiste an Flair der ganzen Moore-Filme. Der Knackpunkt weshalb der Film eher gutes Mittelmaß ist sind so manche Drehbuchschwäche und ein zu alter Moore.

LTK ist einer der besten Bonds der Reihe für mich. Für mich gehört er in den Olymp der menschlichen Bondfilme, dh Bond wird nicht allzu überlebensgroß dargestellt sondern mit authentischen menschlichen Emotionen, die anderen Filme die das Schaffen sind OHMSS, CR und auch mit Abstrichen GE. GE wär im übrigen ein perfektes Drehbuch für Dalton gewesen, leider wurden die folgenden Brosnan-Bonds viel zu glatt, was mich gleich zu Brosnans Abschiedsvorstellung DAD kommen lässt. Bis Bond in der kubanischen Schönheitsklinik den Raum mit Zao betritt ist der Streifen, bis auf den gewöhnungsbedürftigen Titelsong, wirklich stark. Wie ich schon mehrmals schrieb ging das Drehbuch ab diesen Punkt in den qualitätstechnischen Sturzflug über.
"In a Bond film you aren't involved in cinema verite or avant-garde. One is involved in colossal fun."

Terence Young

8
MX87 hat geschrieben:
UNIVERSAL EXPORTS hat geschrieben:Die Letzteinsätze von den jeweiligen Bonddarstellern gehören übrigens in der Regel zu den schwächsten der ganzen Serie:

- DAF für Sean Connery: Unwiderstehliche einzelne Momente, viel Bond-Flair, aber ein etwas behäbiger und angejahrter Connery, viele alberne Momente.
- AVTAK: Moore zu alt, zu wenig Bondflair, insgesamt wenig geliebt
- LTK: Der bis dahin brutalste Bond auf persönlicher Vendetta. Man wollte Bond menschlicher darstellen - das ist aber erst mit CR gut gelungen.
- DAD: Trotz Jubiläum Stiefkind unter den Bondstreifen. Sehr guter Anfang und einige prima Einzelszenen - aber nach einer guten Stunde wird das Ganze zum eher geistesschlanken CGI-Gewitter.

Es drängt sich die Frage auf, ob nicht die jeweiligen Bonddarsteller zwar vornehmlich aufgrund ihres Alters, aber auch auf Grund der nachlassenden Drehbücher ihren Hut nahmen. Immerhin sind Connery, Moore und Dalton von alleine gegangen...
Lazenby hat auch von sich bzw seinem Manager aus den Hut genommen.

DAF würde ich nicht als letzten Bondfilm von Connery bezeichnen. NSNA war um ein vielfaches besser als der im gleichen Jahr erschienene Octopussy. Als letzter EON-Bond mt Connery ist DAF sicherlich der schlechteste Connery-Bond. Dürfte aber daran liegen, dass das Drehbuch für DAF ursprünglich den US-Schauspieler John Gavin geschrieben wurde, der Lazenby ersetzen sollte nachdem dieser Bond verließ da er das 007-Frnachise als Anachronismus in der Woodstock-Ära ansah...
Zu OHMSS, Lazenbys ersten und einzigen Bond-Auftritt zugleich: Einer der besten der ganzen Reihe. Wie ich schon sagte wäre dies mit Connery der beste Bond aller Zeiten gewesen, da bis heute allenfalls FRWL und CR in Sachen Drehbuchqualität ihm das Wasser reichen können.
Zu Connerys Alter: Sean Connery ist meines Wissens zweio oder drei Jahre jünger als Roger Moore.

AVTAK hat schon deutliches Bondflair und der Saoundtrack gehört auch sicher zu den besten der Reihe. Warscheinlich hat er mit FYEO und TMWTGG sogar das meiste an Flair der ganzen Moore-Filme. Der Knackpunkt weshalb der Film eher gutes Mittelmaß ist sind so manche Drehbuchschwäche und ein zu alter Moore.

LTK ist einer der besten Bonds der Reihe für mich. Für mich gehört er in den Olymp der menschlichen Bondfilme, dh Bond wird nicht allzu überlebensgroß dargestellt sondern mit authentischen menschlichen Emotionen, die anderen Filme die das Schaffen sind OHMSS, CR und auch mit Abstrichen GE. GE wär im übrigen ein perfektes Drehbuch für Dalton gewesen, leider wurden die folgenden Brosnan-Bonds viel zu glatt, was mich gleich zu Brosnans Abschiedsvorstellung DAD kommen lässt. Bis Bond in der kubanischen Schönheitsklinik den Raum mit Zao betritt ist der Streifen, bis auf den gewöhnungsbedürftigen Titelsong, wirklich stark. Wie ich schon mehrmals schrieb ging das Drehbuch ab diesen Punkt in den qualitätstechnischen Sturzflug über.

Wir sind fast einer Meinung, MX87. Ich zähle allerdings NSNA eben nicht zu den "richtigen" Bondfilmen - da kein offizieller, habe ich ihn bewusst aus der Wertung genommen.
OHMSS ist wahnsinnig gut - aber als gleichzeitiger Einstand und Abschiedsvorstellung habe ich den nicht berücksichtigt.
Was LTK angeht, gehört er klar zu den "menschlicheren" Bondfilmen. Im Ansatz hervorragend, aber bisweilen dümpelt der Film so ein wenig vor sich hin, aus dem Drehbuch hätte man ein wenig mehr Spannung herausholen können. Außerdem schätze ich Dalton als Bond nicht. Er wirkte nicht cool, sondern kalt auf mich. In manchen Szenen bringt er m.E. nicht die nötigen Emotionen fühlbar vor die Kamera - gerade bei diesem Vendetta-Thema wäre das aber dringend nötig gewesen. Sogar Lazenby hat das am Ende von OHMSS besser gemacht, finde ich. Und aktuell: DC kann sehr gut sowohl den Kotzbrocken als auch den Gefühlvollen spielen.
Aber das sind nur Geschmacksfragen, ich hab selbst nie unbedingt ne Schauspielschule von innen gesehen. :-)
"Schnickschnack! Tabasco!"

9
Bei Sean Connery muss man sagen, dass er seine gute Leistung aus DN, in FRWL noch um einiges steigern konnte und somit einen klasse Film abgeliefert hat. Der Film ist im Allgemeinen ein super Bondfilm, der ein absolut gutes Drehbuch hat. Die Story ist sehr gut und zum größten Teil sehr realistisch. Sean Connerys letzter Bondfilm DAF ist an sich ein guter Film, aber Connery hatte leider das Pech, dass die Produzenten Bond verändern wollten und er deshalb von seiner eher härteren und kälteren Art Bond zu verkörpern, auf die humorvollere Art wechseln musste. Meiner Meinung nach ist DAF aber trotzdem ein toller Bondfilm, der eine gute Story und gute Darsteller aufweist.

Moores zweiter Film TMWTGG ist ein insgesamt guter Bondfilm, der aber viel mehr Potenzial hat, denn die Story bzw. das Duell zwischen Scaramanga und Bond hätten die Produzenten viel mehr ausweiten müssen. Das Duell kam leider zu kurz, wie auch der Rest der Story. TMWTGG spielt an unglaublich schönen und exotischen Schauplätzen, zu denen jeder bestimmt mal reisen möchte. AVTAK gefällt mir durch die gute und interessante Story, aber leider wirkt Moore etwas in die Jahre gekommen. Hätte Moore nach OP Schluss gemacht, hätte er einen perfekten Abgang aus der Bondserie gehabt, aber durch seinen Auftritt in AVTAK ist dieser leider etwas schlechter geworden. Moore spielt Bond in seinem letzten Film nicht schlecht, aber er wirkt halt, wie schon erwähnt, etwas in die Jahre gekommen, was den Film schlechter da stehen lässt als er eigentlich ist.

Dalton spielt in LTK einen extrem guten James Bond. Er ist der bisher härteste Bond von allen, was ich ihm auch sehr anrechne. Leider hat er es nur auf zwei Bondfilme gebracht. Nach dem sehr humorvollen Moore war es gut, dass die Produzenten einen harten Bond verpflichtet haben. LTK gewinnt in der heutigen Zeit immer mehr an Zustimmung. Daltons Filme haben in die Zeit gepasst, denn Ende der 80er Jahre kamen sehr viele actionreiche Filme in die Kinos. Die Bondfilme der Dalton-Ära sind sehr realistisch, denn die Plots sind nicht so abgehoben wie in manch anderen Bondfilmen.

TND ist Brosnans bester Bondfilm. Der Film passt absolut in die Zeit und ist sehr unterhaltsam. Den Produzenten ist es gelungen, den Film mit einem aktuellen Thema zu koppeln, denn gerade in den 90er Jahren haben die Medien immer mehr Macht bekommen. Brosnan verkörpert James Bond auf seine gewohnt lässige Art. Brosnan gefällt mir in TND noch besser als in GE, denn sein Charme und seine Coolness sind perfekt miteinander kombiniert und das lässt ihn auf mich noch besser wirken. Mit DAD hat Pierce Brosnan leider einen Film erwischt, der ab der zweiten Hälfte des Films in ein CGI-Feuerwerk ausartet. Da hat Lee Tamahori keine gute Arbeit geleistet. Für Brosnan finde ich es sehr schade, denn er hätte einen würdigeren Abgang aus der Bondreihe verdient gehabt.
UNIVERSAL EXPORTS hat geschrieben:...Außerdem schätze ich Dalton als Bond nicht. Er wirkte nicht cool, sondern kalt auf mich. In manchen Szenen bringt er m.E. nicht die nötigen Emotionen fühlbar vor die Kamera - gerade bei diesem Vendetta-Thema wäre das aber dringend nötig gewesen
Da muss ich dir widersprechen, denn Dalton bringt die erforderlichen Emotionen sehr gut vor die Kamera. Er wirkt sehr menschlich in LTK, was den ganzen Film sehr menschlich erscheinen lässt. Und dass Dalton nicht "cool" wirkt kann ich auch nicht bestätigen, er wirkt vielleicht nicht so cool wie Moore oder Brosnan, aber an Coolness mangelt es ihm nicht. Und diese kalte Art Bond zu verkörpern, schätze ich sehr.
Im Angesicht des Todes, muss der Spion der mich liebte, Leben und Sterben Lassen
007.Mirco

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@mirco.007: Tscha. Da unterscheiden sich einfach die Geschmacksnerven von uns beiden. :-) Ich kann jetzt auch nicht hieb- und stichfest beweisen, dass Dalton in der Rolle schlecht ist, mir gefällt es nur eben nicht so.
D. Craig lässt ja auch den harten kalten Typen raushängen - bei ihm mag ich das komischerweise lieber, kommt irgendwie besser bei mir an. Ich kann's wie gesagt nicht genau begründen. Ist wohl das, was man allgemein Ausstrahlung, Persönlichkeit und Charisma nennt, was mir bei Craig besser gefällt als bei Dalton.
"Schnickschnack! Tabasco!"