Re: Reviews und Kritiken zu SKYFALL

#481
Ich lese zwar mit, schreibe aber nicht wirklich mit weil ich denke, dass wir diese QOS-Diskussion schon gefühlte 37 mal hatten - immer mit dem gleichen Inhalt und "bis einer heult". :wink:

Ich stimme mit danielcc überein, dass Forster vor lauter Bäumen (künstlerischen Schnörkeln) den Wald (den Sinn der Schnörkel) nicht mehr gesehen hat. Die Action-Szenen den Elementen zuzuordnen ist ein netter Touch und sorgt für Abwechslung, aber fügt der Story oder einem Thema des Films wirklich nichts hinzu. Auf der Metaebene ist es in QOS genauso wie bei der Story: Viel angerissen, aber nichts wirklich befriedigend zu Ende gebracht.

Mit Maibaum stimme ich überein, dass QOS sehr wohl einen künstlerischen Touch hat. Allerdings sehe ich Fortsers Vision nicht als wirklich starkes Endprodukt an. Wie gesagt: Der Sinn oder sagen wir besser die künstlerische Gesamtvision ist nicht deutlich. Forster haut hier und da schöne künstlerische Elemente rein - das Zusammenschneiden paralleler Ereignisse z.B. - aber was das alles bewirken soll?
So hart es klingt: Es ist zu viel wirres Arthouse, bei zu wenig Laufzeit/Story.
Hinter einer Vision muss ja auch ein Gesamtbild stecken und da müssen sich die künstlerischen Elemente einordnen bzw. dem Zweck des Ausdruckes dienen. Was will Forster mit den zusammengeschnittenen Ereignissen sagen? Wie hängt dies mit der Elemente-Symbolik zusammen? Und was hat das alles für Bond zu tun?
Für die Elemente-Symbolik findet man ja noch eine Erklärung, nämlich auszudrücken, dass Bond Himmel, Wasser, Erde und Feuer in Bewegung setzt um an sein Ziel zu kommen. Aber beim Rest? Da bin ich wieder bei danielcc: Bei QOS sind zu viele Schnörkel wohl nur dem Schnörkel wegen drin.

Entweder Forster hat irgendwo durchaus unbewusst das Ziel aus den Augen verloren oder seine Vision war ein wenig zu abstrakt für einen Bondfilm. Ein gewisses Maß an Mainstream muss bei Bond da sein. Mainstream sei hier keineswegs abwertend gemeint, sondern positiv. Mainstream erleichtert eben dem breiten Publikum den Zugang zum Film. Das vielleicht das was Nolan bei vielen in Verruf bringt: Er kuppelt Blockbusterkino mit Anspruch, was viele aber nicht verstehen. Kino fürs Hirn mit einer Portion künstlerischem Anspruch verpackt für die Masse. Dass er nicht ins Extreme steigt wie ein Lars von Trier oder ins dramaturgische Koma wie Werner Herzog bei manchen seiner Werke, nehmen ihm wohl die "wahren Liebhaber des anspruchsvollen Kinos" übel.

Der Mainstream bei Bond ist nun mal Teil des Franchise. Bond ist kolossaler Spaß, siehe das Zitat in meiner Signatur. Allerdings sind Bondfilme nie hirnlos, selbst DAD bietet in der ersten Hälfte eine Qualität die nahezu alle Michael Bay-Filme überbietet.

Skyfall hat im Grunde das was QOS falsch gemacht hat genau richtig gemacht. Der Film ist mehrschichtig, aber nicht verkünstelt. Er macht Spaß, ist aber nicht albern. Erzählt seine Story genau im passenden Tempo und Zyklus (Action vs. Handlung), ist also nicht überhastet.

Das ist auch interessant: SF kann man wirklich genießen beim Anschauen, schon beim ersten mal. Bei QOS konnte ich das erst nach dem dritten mal ansehen.
"In a Bond film you aren't involved in cinema verite or avant-garde. One is involved in colossal fun."

Terence Young

Re: Reviews und Kritiken zu SKYFALL

#486
MX87 hat geschrieben:Ich lese zwar mit, schreibe aber nicht wirklich mit weil ich denke, dass wir diese QOS-Diskussion schon gefühlte 37 mal hatten - immer mit dem gleichen Inhalt und "bis einer heult". :wink:
Ach, weißt du für mich ist das großes Entertainment. Und (meist) auch sehr entspannend. so lange ich Spaß dran habe werde ich Qos hier verteidigen bis zum St. Nimmerleinstag.

Ansonsten ist es natürlich ein Fehler wieder damit anzufangen wenn du gar nicht drüber diskutieren willst. ;)

Vereinfacht:

Nolan ist seit Memento zu halbherzig um noch etwas wirklich spannendes zu schaffen. Zu viele Kompromisse.

SF bleibt leider zu sehr an der Oberfläche, und reißt alles nur an, ohne etwas wirklich vernünftig zu Ende zu bringen.

Das Interessante an QoS ist eigentlich daß das Meiste was an QoS kritisiert wird genau die Stärken von QoS sind. Das was die Leute fasziniert die den Film mögen. Viel Feind, viel Ehre ...

Das mit den 4 Elementen muß nun wirklich niemanden beschäftigen. Da der Film ja derselbe bleibt, auch wenn man diese Information nicht hat. Außerdem kann das ja auch für Forster eine Bedeutung haben die sich uns nicht erschließt. Aber da der Film auch eine Umwelthematik hat macht es schon auf dieser sehr einfachen Ebene Sinn so etwas wie mit den 4 Elementen einfach mal zu machen. Da es nicht schadet, lohnt es auch nicht etwas zu kritisieren nur weil man es nicht versteht. QoS ist vor allem ein extrem funktionaler Film, wie jeder Bond. Genau wie bei jedem anderen Bond kann man den Film schauen, ohne über irgendwas groß nachzudenken. die Handlung trägt sich selber.
Das man einem Film vorwirft "Qualität" zu haben, ist mal was Neues.

Re: Reviews und Kritiken zu SKYFALL

#489
Maibaum hat geschrieben:[

Ach, weißt du für mich ist das großes Entertainment. Und (meist) auch sehr entspannend. so lange ich Spaß dran habe werde ich Qos hier verteidigen bis zum St. Nimmerleinstag.
Wie du siehst kann ichs auch nicht lassen. Wir diskutieren halt immer nur die gleiche Position mit den gleichen Argumenten. Wäre es eine neue Facette oder neue Sichtweisen wäre ich sofort lebhaft dabei. Bei den Wiederholungen hier zappe ich oftmals aber gleich zum nächsten Thread :wink:
Vereinfacht:

Nolan ist seit Memento zu halbherzig um noch etwas wirklich spannendes zu schaffen. Zu viele Kompromisse.
In Kürze:

Inception - sein Meisterwerk. Sehr tiefgehend und komplex für einen Massenfilm. Verbindung von künstlerischem und Massengeschmack.Besser als die Batmans, die ich auch sehr gut finde. Inception ist aber perfekt.
Prestige - sehr intensives und intimes Stück mit sehr vielem künstlerischen Elementen in Erzählung und Struktur. Beispiel: Film selber ist aufgebaut wie ein Zauberstück.
SF bleibt leider zu sehr an der Oberfläche, und reißt alles nur an, ohne etwas wirklich vernünftig zu Ende zu bringen.
Ersetze SF durch QOS und du hast meinen einzigen fundamentalen Kritikpunkt an QOS. Stakkatoerzählung war ein nettes Experiment, hat aber QOS mehr geschadet als genützt. Teil der Bond DNA ist für mich eine gute Erzählung mit entsprechender Klarheit, spätestens am Abspann. Wie tief QOS aber wirklich in seiner Handlung hätte gehen können wissen wir dank den Berichten zu den geschnittenen Szenen. Nicht falsch verstehen: Gerne darf ein Bondfilm auch einen Zeitsprung machen oder auch einen Teil nicht chronologisch erzählen (z.B. PTS = Ende oder Moment mitten im Film). QOS ist in der Form wie für mich sich darstellt nur ein Handlungstorso der viel anscheidet aber außer der Vesper-Story nix von seinem Potential nutzt.

Das mit den 4 Elementen muß nun wirklich niemanden beschäftigen. Da der Film ja derselbe bleibt, auch wenn man diese Information nicht hat. Außerdem kann das ja auch für Forster eine Bedeutung haben die sich uns nicht erschließt.
Bei Arthouse, Nouvelle Vague und Co gerne, bei Bond aber fehl am Platze.
Aber da der Film auch eine Umwelthematik hat macht es schon auf dieser sehr einfachen Ebene Sinn so etwas wie mit den 4 Elementen einfach mal zu machen.
"Einfach mal machen" bei einem Budget von 200 Mio $ ? :mrgreen:

Im ernst: Hinsichtlich Symbolik fand ich da die Strawberry Fields in Öl wesentlich künstlerischer Wertvoll, da Reflexion der wirtschaftlichen / politischen Werte ( Heute: Öl > Gold). Die 4 Elemente halte ich da für etwas Platt wenn man es auf die Umwelthematik bezieht, da ich diese mehr mythologisch verstehe... erkläre mal einem Chemiker es gäbe nur 4 Elemente :lol:

Die Umweltthematik ist eine der inhaltlichen Tiefen von QOS die der Film zufriedenstellend gehabt hätte, wenn die Laufzeit.... den Rest kannst du dir denken :wink: Die Umweltthematik ist "dank" Erzählstakkato untergegangen finde ich.
Da es nicht schadet, lohnt es auch nicht etwas zu kritisieren nur weil man es nicht versteht.


ich verstehe QOS, ich interpretiere ja selbst überall alles auf Teufel komm raus. Forster blieb mit seinem Endprodukt aber wohl unter seinen eigenen Ansprüchen - finde ich.
QoS ist vor allem ein extrem funktionaler Film, wie jeder Bond. Genau wie bei jedem anderen Bond kann man den Film schauen, ohne über irgendwas groß nachzudenken. die Handlung trägt sich selber.
Die "ohne Nachdenken Handlung" ist dennoch für mich ziemlich dünn. Außer der Vesper-Story wurde da nichts zufriedenstellend zu Ende gebracht.
Das man einem Film vorwirft "Qualität" zu haben, ist mal was Neues.
Ich meinte das positiv und halte QOS seine Qualität, die der Film unbestreitbar hat, auch zu gute. Dennoch hat man am Erzählstil einen potentiellen Top-Bondfilm vermasselt und nur einen guten geschaffen.

Ähnlich wie bei Audi: Super edles Interieur, aber unterm Blech VW-Technik die nicht den "Sophisticated"-Anspruch hält.
"In a Bond film you aren't involved in cinema verite or avant-garde. One is involved in colossal fun."

Terence Young

Re: Reviews und Kritiken zu SKYFALL

#491
Warum wird jetzt hier QoS thematisiert??! Falsches topic!

Ich weiß nicht wie es euch so geht, aber ich konnte mich über Skyfall gar nicht so wirklich freuen, war ein netter Bondfilm klar, aber ich hätte etwas mehr erwartet. Ich glaube es liegt daran dass mir der unkonventionelle Bond doch etwas besser gefällt. Ich fand Skyfall an sich recht interessant weil Mendes der Spagat in die klassische Richtung gelingt, die gewohnte Gänsehaut blieb aber auf der Strecke... Obwohl ich nicht so häufig an den Forumsdiskussionen teilnehme, verfolge ich dennoch was hier so alles geschrieben wird. Ich glaube ich wusste bereits zuviel über den Film bevor ich ihn gesehen habe.
Bin ich der einzige dem auch die Londonszenen trotz fantastischer Kamera-Arbeit irgendwie belanglos vorkamen?

Re: Reviews und Kritiken zu SKYFALL

#492
Hat ein von mir sehr geschätzter Review-Autor im ofdb-Forum gepostet. Repräsentiert nicht meine Meinung zum Film, ist aber vielleicht ganz interessant, vor allem für diejenigen, die Skyfall nicht so dolle fanden:

Jetzt endlich nachgeholt und kann die Jubelarien und gigantischen Einspielergebnisse bei ausgerechnet DIESEM Bond jetzt auch wieder nicht verstehen.

Gut, ich habe mich passabel unterhalten gefühlt, manchmal auch amüsiert, aber letztendlich hampeln die Bondmacher seit Craigs Auftakt irgendwo zwischen allen Stühlen und haben immer noch keinen eigenen, einprägsamen Erzähl- und Inszenierungstil gefunden. Es muß ein bißchen Bond wie immer sein, ein bißchen Moderne, ein bißchen a la Bourne, unbedingt ein, zwei Prisen gebrochener Held (was aber nie irgendwohin führt, weil Bond ja doch wieder weitermachen muß), hier sogar mal etwas "Silence of the Lambs", wenn Bardem seine vollkommen übertriebene Bisexueller-Charmeur-Psycho-Nummer abzieht, die hinten und vorne nicht paßt.
Es gibt kaum eine bedeutsame Bedrohung, nie war das Wörtchen "plot device" demaskierender, stattdessen das einigermaßen interessante Spielchen mit Mutti und den beiden Söhnen. Funktionieren tat das aber auch nicht, denn Fiennes wird derartig kontrovers, sperrig, abgelehnt und dann (surprise!!!!) kompetent eingeführt, daß der Tod Ms nun wirklich keine Überraschung mehr war. Bardem kann was, hat aber ewig nix zu tun und darf dann drehbuchgemäß rumschäkern, was teilweise schön, teilweise endlos lang ist (20 min. weniger Filmlänge wären besser gewesen). Das Finale ist angenehm schlicht, aber nun auch nicht sensationell (daß das Finale das Messer werden würde, war auch überdeutlich vorangezeigt gewesen), die Gerichtsschießerei netter Durchschnitt. Wie es überhaupt nicht gerade dolle Action gab, besonders die blass-enttäuschende Instanbul-Jagd, die auf den Dächern mit den Rädern noch kribbelt und dann mal wieder vollends lächerlich wird, wenn es Henchman Nr.1 nicht schafft, mit zwei Automatikmagazinen eine sicher nicht gepanzerte Baggerkabine zu durchlöchern und Bond mehr als einen Streifschuß zu verpassen (hätte man besser inszenieren können).

Mendes' Regie ist mal bedächtig, relativ sicher, aber immer sehr unspektakulär, es herrscht mal wieder die ausgebleichte, entsättigte Metallicfarbpalette vor, wenn es denn mal bunt wird - wie in Shanghai, gerät das alles unübersichtlich und klein-klein. Bond hat nun mal etwas mehr Farbe und Exotik nötig, so gerät das nur zur ausgedörrten Modernversion, die aber nichts mehr von Bonds Charme hat, weswegen es auch nie richtig paßt, wenn Craig wirklich mal Schmunzel-Oneliner auswerfen MUSS, was zum Restfilm nicht paßt!
Wie überhaupt Craig mit seinem eisigen Dauerschmollmund öfters mal ratlos in der Gegend rumsteht wie Lukas, der lokomotivführer, vor allem auf der geräumten Insel, Dressman mit ein Einreiher und tiefem Hemdausschnitt, aber ohne Charisma.

Absoluter Tiefpunkt des Ganzen ist Bernaise Marlowe oder wie diese zahnbewerte, eisig grinsende Holztussi heißt, die ihr Entree-Kleid, das wohl erotisch ausschauen soll (da transparent) weder ausfüllt noch in irgendeiner Form kleidsam macht. Dazu grinst sie wie ein Nußknacker und ist zum Glück bald ganz doll tot. Selten habe ich es mir schneller gewünscht.
Pluspunkte für den modernen Q, hier hat die Neuauflage wie mit Moneypenny mal Grundlage mit Frische vereint. Miss Dench geht dann auch mit ihrer Dauerbitchigkeit gehörig auf alle Kekse.
Über die doofe Waran-Sequenz müssen wir gar nicht reden, das war so platt wie in Moores schlimmsten Szenen.

Alles in allem scheint der Reboot aller ständigen Institutionen jetzt endlich abgeschlossen zu sein und hoffentlich kriegt man jetzt endlich einen richtigen Bond wieder. Da kann man rebooten, was man will, ich will trotzdem meine weltweite Bedrohung, den Superschurken, seinen fiesen Handlanger, 1-3 schöne Frauen, ne Extratüte Exotik, Gewalt mit Augenzwinkern, jede Menge Bruch und gern einen etwas angeknacksten Helden im Zeitalter der Moderne, aber nicht ständig eine Neubewertung aller Elemente. Klar, alles bekannt - aber genau darauf warte ich alle 2-3 Jahre und das macht den Spaß aus. Das hier ist ein Konglomerart aus gerade Angesagtem und Bewährten, überzuckert mit Product Placement (VW?). Gesehen- vergessen.
5,5/10
http://www.vodkasreviews.de

https://ssl.ofdb.de/view.php?page=poste ... Kat=Review

Re: Reviews und Kritiken zu SKYFALL

#493
Der Autor scheint von der irrigen Annahme auszugehen, dass Bondfilme allesamt einen homogegen Erzähl- und Inszenierungsstil haben müssen. Total quatsch, eben das macht ja die neuen Filme so gut, spannend und abwechslungsreich.

Außerdem, die erste Kritik die ich lese, in der Berenice Marlohe heftig kritisiert wird. Klingt irgendwie so, als sei da ein Jugentlicher patzig, weil er keine Blondinen als bondgirls mehr bekommt...

Habe den Film gestern zum fünften Mal gesehen und war abermals total verblüfft. Ich kenne keinen 140 Minuten Film der so dermaßen flüssig und unterhaltsam daher kommt. Ich frage mich jedes Mal, wo die Zeit geblieben ist
"It's been a long time - and finally, here we are"

Re: Reviews und Kritiken zu SKYFALL

#494
Na ja, da hat du nur sehr oberflächlich drüber gelesen. Sind imo schon sehr interessante Ansätze drin, die du nicht gelten lässt bzw. ignorierst, weil du den Film so überragend findest.

1. Die gute Marlohe fand ich übrigens auch nicht sehr aufregend.

2. Tatsächlich heben die Craig-Filme keine gemeinsame Linie (was bei keinem anderen Bond-Darsteller so auffällt), weder narrativ noch visuell. Das muss einen nicht stören, kann aber durchaus.

3. Die Geschichte mit dem "gebrochenen Held" stört mich auch etwas, das sie imo nicht zu einer Figur wie Bond passt und tatsächlich lediglich ein Zeitgeistphänomen ist (Bourne, Batman etc.) das hier aufgegriffen wird. Ähnliches - also Zeitgeistanbiederei - gab es schon einem bei Dalton (AIDS!), was auch nicht zu der Figur passte.

4. Dench macht in Skyfall auch keine Entwicklung durch - jedenfalls keine relevante - ist angepisst wie eh und je.

Aber wie gesagt, ich mag den Film.
http://www.vodkasreviews.de

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Re: Reviews und Kritiken zu SKYFALL

#495
danielcc hat geschrieben:Der Autor scheint von der irrigen Annahme auszugehen, dass Bondfilme allesamt einen homogegen Erzähl- und Inszenierungsstil haben müssen. Total quatsch, eben das macht ja die neuen Filme so gut, spannend und abwechslungsreich.
Das ist weder Quatsch noch eine irrige Annahme. sondern eine berechtigte Erwartungshaltung. Und zwar eine die man immer wieder liest bei den reaktionen auf die Craig Bonds. Die aber nicht die Meinige ist. Von mir aus kann natürlich jeder Bond sich krass von dem vorherigen unterscheiden.
Wenn du so argumentiern willst dann kann man die Hälfte deiner Meinungen auch als irrige Annahmen abqualifizieren.
Außerdem sehe ich da schon eine Linie in den Craig Filmen, zumindest in den ersten Beiden. SF sicherlich weniger, da er oberflächlicher und banaler ist.
Außerdem, die erste Kritik die ich lese, in der Berenice Marlohe heftig kritisiert wird. Klingt irgendwie so, als sei da ein Jugentlicher patzig, weil er keine Blondinen als Bondgirls mehr bekommt...
Könnte man genauso gut auf jeden andern verwenden der irgendein Bondgirl nicht mag. Oder?

So Sätze sind leider deine typische Art im Wadenbeisserstil auf Kritik zu reagieren. Warum forderst du dann gelegentlich Sachlichkeit, wenn du mit solchen unsachlichen "küchenpsyschologischen" Vermutungen auf andere einschlägst?

Habe den Film gestern zum fünften Mal gesehen und war abermals total verblüfft. Ich kenne keinen 140 Minuten Film der so dermaßen flüssig und unterhaltsam daher kommt. Ich frage mich jedes Mal, wo die Zeit geblieben ist
Ja, aber auch hier lese ich das immer wieder das viele den Film als in die Länge gezogen betrachten. Ich tu das ja auch.
Und auch sonst finden sich da ein paar Punkte in der Kritik die ich ähnlich sehe, aber auch Dinge die ich entgegengesetzt betrachte.
Diese Kritik berührt jedenfalls einiges von dem warum SF für mich nur so dahinplätscherte.
Den beachtlichen Kommerziellen Erfolg registriere ich ebenfalls mit Verwunderung.
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