Welcher ist euer Lieblingsfilm der "Terminator"-Reihe?

Terminator (James Cameron, 1984)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 7 (54%)
Terminator: Tag der Abrechnung (James Cameron, 1991)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 5 (38%)
Terminator: Rebellion der Maschinen (Jonathan Mostow, 2003) (Keine Stimmen)
Terminator: Die Erlösung (Joseph McGinty Nichol, 2009)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 1 (8%)
Terminator: Genisys (Alan Taylor, 2015) (Keine Stimmen)
Terminator: Dark Fate (Tim Miller, 2019) (Keine Stimmen)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 13

Re: Die Terminator-Reihe

211
vodkamartini hat geschrieben:Lachhaft auch die Idee mit Locken, die natürlich auch mächtig bei Teil 2 klaut. Leider wirkt sie nie richtig bedrohlich oder gefährlich.
Klar und der spargeldünne Robert Patrick war eine immense Gefahr für Arnie. :roll: :lol:

Loken ist genau die richtige Gegenspielerin für diesen Film und an der Idee ist nichts lachhaft, sondern bestenfalls ein wenig absurd, aber dann im postivien Sinne. Wenigstens strahlt sie mal wirklich Gefahr aus. Ihre Fähigkeiten sind beeindruckend, die Effekte um ihre Figur herum hervorragend und wesentlich hölzerner als Patrick spielt sie nun wirklich nicht. Ich habe den T-X jedenfalls von Vornherein als vollwertigen Gegner wahrgenommen, während der T-1000 im Showdown schon beinahe nervte.
vodkamartini hat geschrieben:Das klingt alles nicht sehr schlüsig und zudem nach weniger als 7,5/10.
Was genau klingt daran nicht schlüssig? T2 ist ein belangloser Actionfilm ohne Nährwert, während T3 vielleicht in einem höheren Sinne nicht mehr ist, aber dafür viel mehr Spaß macht. Und für Spaß gibts Punkte. So einfach ist das.
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Re: Die Terminator-Reihe

212
Ich kann Hille's pro Argumente zu Terminator 3 schon verstehen. Der Film macht unheimlich viel Laune und hat coole Effekte und einige echt spektakuläre Actionszenen, wenn er vielleicht auch nicht besser ist als T2. (Den ich großartig finde)

Ganz so eng darfst du das alles nicht sehen Vodka. Jeder hat da halt seine Meinung. ;)

Re: Die Terminator-Reihe

213
Tja, mir hat T2 erheblich mehr Spaß gemacht und wenn du Locken nicht als völlig einfallslose Kopie von Patrick erkennst, dann ... na ja. Bedrohlich ist bei der Roboterfrau rein gar nichts, Patrick hat das imo erheblich besser umgesetzt. Dazu Mostows beliebige Inszenierung, die noch dazu völlig planlos jede Düsternis aus der eigentlich finsteren Geschichte nimmt. Gerade der Humor passt hier imo überhaupt nicht und beißt sich mit dem Schluss-Twist. Furlong war zumindest in T2 ebenfalls erheblich besser gecastet als der erschreckend blasse Stahl. Ich kenne jedenfalls keinen bekenenden Terminator-Fan der den müden dritten Teil Camerons Sequel vorzieht. Deine Meinung ist also recht exklusiv. Ist doch super. :D
http://www.vodkasreviews.de


https://www.ofdb.de/autor/reviews/45039/

Re: Die Terminator-Reihe

214
vodkamartini hat geschrieben:Tja, mir hat T2 erheblich mehr Spaß gemacht und wenn du Locken nicht als völlig einfallslose Kopie von Patrick erkennst, dann ... na ja.
Das war sie auf dem Papier sogar mit Sicherheit, der Film macht aber mehr aus ihr und so wirkt sie wie die frischere und vor allem bessere Version. Wer da zuerst da war, spielt doch erstmal überhaupt gar keine Rolle. Welcher Film dir mehr Spaß gemacht hat, das ist nun wahrlich deine Sache. Das Mostow aber zu viel Düsternis aus der Geschichte rausholt, sehe ich nicht. T3 ist als Film doch bewusst deutlich heiterer als T1 und T2 und die Geschichte nur ein Aufhänger. Dass das Ende dann wie aus dem Nichts kommt und dazu gar nicht passen will, kann man so sehen, für mich funktionierte das aber perfekt, vor allem, weil es so unerwartet kam und einen ungemein auf den Boden der Tatsache zurückschleuderte.
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Re: Die Terminator-Reihe

215
Ich bin 100% bei Vodka.

Ich bin einigermaßen fassungslos was deine Sicht - Hille - angeht. Patrick war, wie schon gesagt, für mich immer schon einer der perfekten und unglaublich beängstigenden Bösewichte der Filmgeschichte. Er ist die perfekte Bedrohung für Schwarzeneggers T800. Seine schlanke Figur ist nicht nur ein dramturgisch guter Kniff (wer würde denken, dass grade ER gefährlich für Arnie ist) sondern auch logisch aus Sicht der Roboter, weil er einfach unter den Menschen weniger auffällig. Der ganze Film zeigt permanent, wie die drei Gutem ihm hoffnungslos unterlegen sind, aber grade durch Rafinesse und aus der Verzweifelung heraus ihm irgendwie immer noch entkommen können.

Die T-X ist eine platte Quoten-Kopie. Aber sie spielt das nicht so gut wie Patrick und sie wird auch von vorn bis hinten veralbert. Titten-Pumpe, eitler Blick in den Toiletten Spiegel, die Hand-Säge... alles albern. Allein die Frage, warum die Roboter der Zukunft, wenn sie die Technik des T1000 zur Verfügung haben, ein eher veraltetes Modell wie die T-X schicken, hat sich mir nie erschlossen. Wie gesagt: Für mich ist T3 ein guter T1,5.

Waurm muss man den Terminator veralbern mit der Schwulen Brille? Warum der Kalauer "sprich mit der Hand"? Das sind alles an vielen Stellen trauriger Entscheidungen der Regie.

ABER: Als spaßiger, kurzweiliger Actionfilm ist T3 immer noch toll. Die große handgemachte Actionszene (in der Mitte!?) ist herausragend. Das düstere Ende ist toll - aber leider unpassend zum humorvollen Film
Der Film ist wirklich extrem kurz und bietet daher an allen Ecken und Ende wenig Ideen - dafür aber viel Zeit für albernen Humor.
"It's been a long time - and finally, here we are"

Re: Die Terminator-Reihe

218
danielcc hat geschrieben:ABER: Als spaßiger, kurzweiliger Actionfilm ist T3 immer noch toll. Die große handgemachte Actionszene (in der Mitte!?) ist herausragend. Das düstere Ende ist toll
... und genau darum geht es mir. T3 ist ein kurzweiliger und wirklich spaßiger Actionfilm, einer der Sorte, die ich mir gerne mit Freunden ansehe und die auf jedem Filmabend gut kommen. T2 hingegen kann auch Spaß machen, ist aber etwas verhaltener und leidet für mich (sorry, wenn ich das hier noch mal aufführe) an dem schwachen T-1000. Desto länger ich über ihn nachdenke, umso mehr fallen mir die Probleme der Figur auf. Der wenig athletische Patrick, die schwache Einführung der Figur, seine Belanglosigkeit verglichen mit Arnie in Teil 1, die kurzen Auftritte, seine Einbindung in die Geschichte... nein, hier würde ich soweit gehen und klar sagen, dass Mostow in dem Punkt alles besser macht, als Cameron. Aber für einige noch mal zur Erinnerung: Ich mochte den zweiten Teil. :wink: Und das steht auch in der darauf bezogenen Review da.
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