Welches ist der beste DCEU-Film?

Man of Steel
Insgesamt abgegebene Stimmen: 1 (9%)
Batman v Superman: Dawn of Justice
Insgesamt abgegebene Stimmen: 2 (18%)
Suicide Squad (Keine Stimmen)
Wonder Woman
Insgesamt abgegebene Stimmen: 1 (9%)
Justice League (Keine Stimmen)
Aquaman
Insgesamt abgegebene Stimmen: 2 (18%)
Shazam! (Keine Stimmen)
Birds of Prey: The Emancipation of Harley Quinn (Keine Stimmen)
Wonder Woman 1984
Insgesamt abgegebene Stimmen: 1 (9%)
Zack Snyder's Justice League (Keine Stimmen)
The Suicide Squad
Insgesamt abgegebene Stimmen: 3 (27%)
Black Adam
Insgesamt abgegebene Stimmen: 1 (9%)
Shazam! Fury of the Gods (Keine Stimmen)
The Flash (Keine Stimmen)
Blue Beetle (Keine Stimmen)
Aquaman: Lost Kingdom (Keine Stimmen)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 11

Re: DC Cinematic Universe Thread (Warner)

754
Ist aber auch eigentlich immer so: zu viele Superhelden in einem Film: nicht so toll. Beispiel: Avengers, BvS, Batman und Robin, X Men.
Man verliert da den Ueberblick.
Man kann ja mal ne Szene einbauen in der sich welche ueber den Weg laufen. Aber einzeln funktionieren die Figuren am besten.
Mir hat zB MoS sehr gut gefallen und man kann mit Affleck wohl auch einen guten Batman schaffen (Ansaetze waren ja da). Genauso bei den Beispielen oben.
Ich bin mehr, als ich scheine
In mir steckt alle Kraft und Stärke der Welt

Re: DC Cinematic Universe Thread (Warner)

755
Revoked hat geschrieben:man kann mit Affleck wohl auch einen guten Batman schaffen (Ansaetze waren ja da)
Finde ich immer interessant, wenn das so gesagt wird. Finde Affleck als Batman katastrophal, stelle mir den erbärmlich langweilig in einem Solo Film vor. Aber das ist eine Snyder Krankheit, auch Superman, Lex Luthor und Co. wirken unter ihm wie seelenlose Pappkameraden.
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Let the sheep out, kid.

Re: DC Cinematic Universe Thread (Warner)

757
Casino Hille hat geschrieben:eine Snyder Krankheit, auch Superman, Lex Luthor und Co. wirken unter ihm wie seelenlose Pappkameraden.
Ich denke er versucht sich da von Nolan abzusetzen, welcher drei Meisterwerke vorgelegt hat.
Wenn Snyder versucht in die gleiche Kerbe zu hauen, verliert er definitiv.
Meinetwegen haette es mit Batman jetzt auch nicht weitergehen muessen, haette mir die drei Nolan Filme + die beiden Burtons noch zehn Jahre in Dauerrotation anschauen koennen.
Und MoS fand ich sehr gut, ausser den Kampf in der Kleinstadt. Also lieber noch etwas an Superman gefeilt, bevor man Batman dazunimmt.
Ich bin mehr, als ich scheine
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Re: DC Cinematic Universe Thread (Warner)

758
Sich abzugrenzen ist in Ordnung, aber Snyders Interesse an den Comiccharakteren bleibt stets an deren optischer Nutzbarkeit kleben. Er will sie inszenieren, er will sie schön groß opulent in Szene setzen, aber was sie antreibt, was ihre Motivation ist, was sie als Charaktere überhaupt definiert, ist ihm vollkommen Jacke wie Hose. Ganz schrecklich und offensichtlich ist das bei Afflecks Batman, aber auch bei Eisenbergs Luthor. In beiden Fällen bleibt offen, was sie überhaupt im Film sollen, und ich bin sicher, Zack könnte da auch in einem Interview keine genaue Antwort geben. Das ist bedauerlich, weil BvS ein unfassbares Budget verschlungen hat und wie bei jedem Blockbuster zahlreiche Experten auf ihren Gebieten sicherlich mit Leib und Seele am Film gearbeitet haben, und das ganze am Ende schlicht und einfach an solchen Selbstverständlichkeiten scheitert.
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Re: DC Cinematic Universe Thread (Warner)

759
Casino Hille hat geschrieben:Sich abzugrenzen ist in Ordnung, aber Snyders Interesse an den Comiccharakteren bleibt stets an deren optischer Nutzbarkeit kleben. Er will sie inszenieren, er will sie schön groß opulent in Szene setzen, aber was sie antreibt, was ihre Motivation ist, was sie als Charaktere überhaupt definiert, ist ihm vollkommen Jacke wie Hose.
Gelingt ihm das? Der Ansatz klingt ja gar nicht so verkehrt.

(Hab mir Teile von MoS angesehen, in denen es hingegen durchaus wirkte, als würde er Motivation u. Charakterdefinition/Profilierung von Figuren versuchen. Nur ums opulent Präsentieren ging es ihm - wenigstens in dem Film - nicht.)
It's the BIGGEST... It's the BEST
It's BOND

AND BEYOND

Re: DC Cinematic Universe Thread (Warner)

761
Hmmm. Bin nicht tief genug in der Figuren drin, um da ernsthafz mitdiskutieren zu koennen. Bei Batman hast Du aber sicher recht.
Und ich verstehe deinen Kommentar indirekt als Bestaetigung als ich sagte: zuviele Superhelden sind nie gut und Snyder sollte einen erstmal ausfeilen (SM) bevor er neue reinbringt.
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Re: DC Cinematic Universe Thread (Warner)

762
Heute nun auch BvS auf BD gesehen. Bin nach den vielen negativen Kritiken positiv überrascht, der Schluss mit dem Monster war doof, aber sonst fand ich ihn viel besser als MoS. Was natürlich an Batman lag, Affleck hat seine Sache sehr gut gemacht. Auch Irons als Alfred war gut, ebenso Eissenberg als Lex Luthor. Die Story fand ich interessant und auch in der Kinoversion nachvollziehbar. Die Action war wohldosiert und bis auf das Effektgewitter am Ende gut gemacht. Da hab ich schon einige schlechtere Comicverfilmungen gesehen. 7/10.
#Marburg2026

Ho hey ho

Re: DC Cinematic Universe Thread (Warner)

763
Review zu „Suicide Squad“ (2016)

Der 3. Film des DCEU beschäftigt sich nun mit der Suicide Squad und schmeißt einen Haufen von filmisch noch nicht verarbeiteten Gegnern aus dem DC-Universum zusammen und lässt diese abgewrackten Typen in einem Team zusammenarbeiten. Dieses Team ist ein Projekt der US-Regierung nach den Ereignissen von Batman v Superman: Dawn of Justice und soll künftige Bedrohungen bekämpfen. Nach „Man of Steel“ und „BvS: DoJ“, die aufgrund eines hohen Risikos, „Style over Substance-Problematik“ und einer leicht planlosen und chaotischen Inszenierung, die mehr wollte, als sie erreichen konnte, bei Kritikern in Verruf geraten sind – ist der Druck auf Suicide Squad enorm. Mir hat Suicide Squad gefallen – auch wenn der Film die typischen Probleme mitbringt.

Ein paar abgewrackte Typen zusammenbringen und in ein Abenteuer schmeißen – das hat Marvel bereits mit „Guardians of the Galaxy“ geschafft. Und Typen mit losem Mundwerk gab es bei „Deadpool“ auch. Beide Filme waren daher meine Wertungsreferenz. „Suicide Squad“ zieht gegen beide leider den Kürzeren, braucht sich aber in meinen Augen nicht zu verstecken. „Suicide Squad“ ist für mich ein klassischer Ensemble-Actionfilm geworden. Es müssen in 2 Stunden ganze 11 Charaktere zusammen- bzw. eingeführt und eine Story erzählt werden. Das ist eine extreme Mammutaufgabe, die dafür sorgt, dass der Film stellenweise unausgewogen und leicht chaotisch ist.

Mit 2 Leuten der Suicide Squad hat man alles richtig gemacht – mit dem von Will Smith gespielten Floyd Lawton bzw. dem tödlichen Schützen „Deadshot“, der hier eine tolle Darstellung abliefert und eine tolle, emotionale und geerdete Backstory bekommt. Die Scenestealerin jedoch ist die von Margot Robbie gespielte Harley Quinn. Ihre Backstory und Beziehung zur Jokerinterpretation von Jared Leto als geisteskranker Crimelord mit Hang zur Extravaganz sowie Ihr verrückter Witz sind ein Highlight des Films. Zusätzliche emotionale Fallhöhe bekommt der Film durch den von Joel Kinnaman gespielten Rick Flag und seiner Beziehung zu June Moon (Delivigne). Der Rest des Teams bekommt die notwendigen Hintergründe spendiert und auch seine entsprechenden Momente.

Die Inszenierung ist teilweise unrund bzw. auch experimentell und aufgrund des guten Pacings nicht so kritisch. Die Spezialeffekte passen genauso wie die Action und der Soundtrack. Der Plot entwickelte sich für mich überraschend – war dann am Ende der typische MacGuffin mit entsprechendem Zerstörungspotenzial. Unterhaltsam, witzig, spannend – und definitiv doch besser als die meisten Kritiker meinen möchten.

„Suicide Squad“ bekommt von mir 8/10 Punkte.
"Weiter rechts, weiter rechts ! ..... "

Re: DC Cinematic Universe Thread (Warner)

765
HCN007 hat geschrieben:Der Plot entwickelte sich für mich überraschend – war dann am Ende der typische MacGuffin mit entsprechendem Zerstörungspotenzial.
In Anlehnung an die MacGuffin Diskussion in einem anderen Thread, und ohne SQ gesehen zu haben, vermute ich daß es auch hier keinen MacGuffin gibt. Sondern nur einen ganz normalen Hintergrund für Plot und Handlung.