AnatolGogol hat geschrieben:Ich schlage vor, dass wir die Sternzeit für die 9. Runde nochmal um eine Woche verlängern, da vodka und GP noch fehlen.
Da bin ich auch dafür. Dann kann man Insurrection später in Ruhe noch weiter diskutieren und muss nicht so hetzen. Und außerdem wird mich hier erstens nach meiner Meinung zu Nemesis ohnehin niemand mehr mögen und bin ich zweitens für jede Verzögerung Gen Abrams sehr dankbar... (hihi).
AnatolGogol hat geschrieben:Ganz ehrlich: ich hab bis heute nicht kapiert, was er da eigentlich macht...
Beim Riker-Manöver? Na, da kann der Nerd dir doch sofort helfen.

Also, die Son'a Schiffe greifen aus der Achtersektion heraus an (also von hinten Richtung Heck der Enterprise) und haben vor allem durch den vorherigen Subraumriss (ausgelöst durch die eigentlich verbotene isolytische Bombe) der Enterprise erheblichen Schaden hinzugefügt. Da die Enterprise sich gerade im Briar Patch befindet (übrigens jenem Ort, in dem 2371 (vier Jahre vor dem Aufstand) die große Schlacht zwischen Klingonen und Romulanern stattfindet), eine Art Nebelvorkommen im Universum, lässt Riker die Enterprise in einer dieser Gaswolken Schutz suchen und nutzt die Magnetfeldgeneratoren des Bussardkollektors, um Moleküle anzuziehen und somit das Gas dieser Wolke aufzusammeln. Ähnlich einem Manöver aus der TNG-Episode "Night Terrors", nur das es sich damals um Wasserstoff und hier im Film um hoch gefährliches Metreongas handelt (Metreonen haben eine extrem gefährliche Strahlung und sind als Gas hochgradig instabil und explosiv). Daher fliegt Riker, als er genügend Moleküle aufgesammelt hat, mit der Joystick-Steuerung (

) so schnell wie möglich VOR die beiden Son'a Schiffe und stößt das aufgenommene Gas mittels des Rammschubs des Schiffs gen Son'a aus. In diesen Sekunden muss er darauf spekulieren, dass die Son'a ihn nicht unter Beschuss nehmen oder sehr unfähig schießen, da sie, falls sie das Gas treffen, die komplette Enterprise zerstören würden. Tatsächlich schießt eines der beiden Son'a Schiffe, allerdings ein wenig zu spät und trifft so nur noch die erzeugte Gaswolke (und nicht mehr die Enterprise, die sich aus dem Radius entfernt hat), womit es sich selbst zerstört und durch einen seiner übrigen Trümmer auch das andere Schiff stark beschädigt bis zur Fluguntauglichkeit. Insgesamt ist sicher umstritten, ob man dies wirklich als Manöver bezeichnen kann oder ob es hier nicht einfach eine riesige Portion Glück brauchte, allerdings ist die Formulierung "Riker-Manöver" wohl ohnehin eher eine Anspielung auf die TNG-Folge "The Battle" (relativ zu Beginn der ersten Staffel), in der das Picard-Manöver eingeführt wird, welches natürlich Pflichtstoff an der Akademie der Sternenflotte ist.
