Na ja, aber in Filmen verhält man sich als Schauspieler ja nun meist eher nicht natürlich. Das ist sogar eher ungewöhnlich, weil die meisten Filmfiguren (um unseren Forenkollegen Maibaum zu zitieren) Kunstfiguren sind, die nicht dem wahren Leben entspringen, gerade in einem Fall wie Bond ist das elementar. Manchmal kann es sogar genauso ein Problem zu sein, zu "natürlich" und lebensecht zu wirken wie wenn man zu gekünstelt und unwirklich auftritt.Thunderball1965 hat geschrieben:Es gibt Personen, die Erfahrung gesammelt haben, sich auch vor einer Kamera natürlich zu verhalten.
Thunderball1965 hat geschrieben:einige Unsauberkeiten im Schnitt – dass das gerade in einem Film unter Peter Hunts Regie passiert, verwundert
Nicht nur dich: ich konnte keine Unsauberkeiten im Schnitt von OHMSS ausmachen. Hast du ein paar Beispiele dafür? Ich finde, OHMSS ist einer der am flüssigsten inszenierten und geschnittenen Filme der Reihe, sehr gekonnt, elegant und in den Kämpfen angenehm dreckig und agil. Finde, dass OHMSS da auch heute noch richtig frisch und clever wirkt.
Da bin ich bei dir, diese ganze Passage mit den Moneypenny Szenen und M mag ich gar nicht, das ist von Lazenby (und leider auch von Maxwell) schwach gespielt und außerdem nicht gut geschrieben, kommt wie du außerdem sagst völlig aus dem Nichts und soll wohl nur Bonds Ego und Flemingsche Abscheu vor seiner eigenen Tätigkeit verdeutlichen, funktioniert für mich in dieser kompakten Form mit der lockeren Auflösung aber gar nicht. Ist ähnlich schwach wie Daltons Kommentar in TLD nach dem Schuss auf Kara, er wäre M dankbar für einen Rauswurf.Thunderball1965 hat geschrieben:007 möchte kündigen, als er nicht weiter nach Blofeld suchen darf. Diese drastische Entscheidung ist für mich nicht wirklich nachvollziehbar