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von danielcc
00-Agent
Zweite Folge gesehen.
Weiterin schauspielerisch stark, noch spannender, viele neue Charaktere, die beiden Romulaner bei Picard (über die irgendwie nichts wirklich gesagt wird) wachsen einem ans Herzen. Besonders beeindruckend fand ich den Start als Rückblick auf den Androidenangriff auf dem Mars. Vielleicht bekommt man nun in jeder Folge immer mehr von dieser Vergangenheit zu sehen. Auf jeden Fall gefällt mir dieser Teil der Erzählung.
Allerdings merkt man nun noch mehr den "Netflix-Ansatz":
Es werden irrsinnig viele Entwicklungen angedeutet, es wird immer komplexer, und am Ende dann wieder ein Cliffhanger, damit man am Ball bleibt. Mir werden etwas zu viele Handlungsstränge aufgemacht und ich frage mich jetzt schon, wie das alles zusammengeführt werden soll.
Romulaner, ein weiterer noch geheimerer Geheimdienst, Infiltration der Sternenflotte, Borgwürfel, Maddox, Androidenverbot... und eigentlich soll es ja um Picard gehen und - scheinbar - die Aufklärung des Geheimnisses um "Datas Tochter". Alles soweit ganz spannend, ich würde mich aber jetzt schon mehr Picard wünscht, mehr schöne Dialoge mit ihm. Ich ertappe mich jetzt schon dabei, wie ich mir Szenen mit ihm zwei mal anschauen will, während mich die Entwicklungen drumherum kalt lassen.
Etwas unagenehm beginnt mir der Fanservice aufzufallen. 3 oder 4 mal Earl Grey in 2 Folgen, obwohl er den zuvor in rund 180 Folgen nur 7 mal bestellt hat. Aber so ist die Welt heute: Unter Holzhammer geht nicht mehr
"It's been a long time - and finally, here we are"