Re: Daniel Craigs Nachfolger

#3242
Ich hab momentan gar nicht auf dem Schirm, wie aktuell das Gerücht um eine mögliche weibliche J. Bond überhaupt noch ist/war, jedenfalls hat Barbara Broccoli nun in einem Interview relativ unmissverständlich klargestellt, dass James Bond eine männliche Figur bleibt.
There are certain things the duo appears open to considering, and other conversations that are nonstarters, when it comes to selecting the next Bond. “He can be of any color, but he is male,” says Broccoli. “I believe we should be creating new characters for women — strong female characters. I’m not particularly interested in taking a male character and having a woman play it. I think women are far more interesting than that.”
Quelle: Variety

Re: Daniel Craigs Nachfolger

#3243
ToshTogo hat geschrieben:
16. Januar 2020 08:57
Ich hab momentan gar nicht auf dem Schirm, wie aktuell das Gerücht um eine mögliche weibliche J. Bond überhaupt noch ist/war, jedenfalls hat Barbara Broccoli nun in einem Interview relativ unmissverständlich klargestellt, dass James Bond eine männliche Figur bleibt.
There are certain things the duo appears open to considering, and other conversations that are nonstarters, when it comes to selecting the next Bond. “He can be of any color, but he is male,” says Broccoli. “I believe we should be creating new characters for women — strong female characters. I’m not particularly interested in taking a male character and having a woman play it. I think women are far more interesting than that.”
Quelle: Variety
Das hat sie schon mehrfach in verschiedenen Interviews in den letzten Jahren klargestellt. Wird aber immer wieder schnell vergessen.

Re: Daniel Craigs Nachfolger

#3244
ja, das stimmt.

dieser aktuelle Variety-Artikel ist irgendwie eigenartig. Also ich glaube ihnen schon, dass sie mit M&B ein aktuelles Interview geführt haben (und mit Fukunaga offensichtlich auch), aber viele andere Wortmeldungen, die da noch reingepackt wurden, dürften sie sich aus alten Interviews zusammengeschrieben haben.
Bond... JamesBond.de

Re: Daniel Craigs Nachfolger

#3245
Gernot hat geschrieben:
16. Januar 2020 12:56
ja, das stimmt.

dieser aktuelle Variety-Artikel ist irgendwie eigenartig. Also ich glaube ihnen schon, dass sie mit M&B ein aktuelles Interview geführt haben (und mit Fukunaga offensichtlich auch), aber viele andere Wortmeldungen, die da noch reingepackt wurden, dürften sie sich aus alten Interviews zusammengeschrieben haben.
Ich finde vor allem, dass dieser ganze Artikel (und er hat ja schon eine gewisse Länge) kaum Neues ans Tageslicht bringt.

Was ich interessant finde, ist, dass sie sagen, dass das neue Abendteuer Bond von Jamaika über Matera nach Norwegen führt.
Damit ist für mich bestätigt, dass Norwegen nicht für Russland doubled, oder zumindest nicht nur.

Und dass sie sich vorstellen können, wenn die Publikumsströme es so verlangen, in Zukunft auch über eine exklusive Auswertung über einen Streaminganbieter nachzudenken.

Alles andere, was in dem Artikel angesprochen wird, bringt keine News mit sich.

Re: Daniel Craigs Nachfolger

#3246
Ich hoffe sehr, dass wer auch immer Craigs Nachfolger wird, sich weitestgehend von ihm emanzipieren wird. Clever wäre ein Bonddarsteller, der sich äußerlich in sämtlichen Punkten von Craig unterscheidet. Ich persönlich hätte wieder Lust auf einen großen, schmalen, dunkelhaarigen Bond à la Dalton oder Brosnan. Interessant fände ich es auch, wenn er jünger und stilistisch voll an die heutige Zeit angepasst wäre, so um die Anfang dreißig rum. Am schönsten wäre es, wenn wir ihn so richtig mit der Rolle wachsen und heranreifen sehen. Auf ein Reboot im herkömmlichen Sinne habe ich aber keine Lust. Ich wünsche mir wieder eigenständige Filme, die in sich geschlossen sind und jeweils eine Mission beinhalten. Persönliche oder nicht persönliche Motive spielen für mich überhaupt keine Rolle, es kommt lediglich auf die Umsetzung an.

Re: Daniel Craigs Nachfolger

#3247
craigistheman hat geschrieben:
12. Februar 2020 15:44
Ich hoffe sehr, dass wer auch immer Craigs Nachfolger wird, sich weitestgehend von ihm emanzipieren wird.
Das sowieso, und ich habe mir da auch schon Gedanken drüber gemacht. Ich wünschte mir als Kontrast zum grantigen Craig einen Typen in der Art wie Tom Hiddleston (aber eher noch jünger), der eine Leichtigkeit à la Roger Moore mitbringt und dazu eine Art Lausbubencharme. Einer, der seine Gegner mehr austrickst und an der Nase herumführt als sie direkt "Mann gegen Mann" zu bekämpfen. Würde wunderbar zu einem Film von Edgar Wright passen, wenn er denn endlich mal einen Bond inszeniert.
We'll always have Marburg

Re: Daniel Craigs Nachfolger

#3248
craigistheman hat geschrieben:
12. Februar 2020 15:44
Ich wünsche mir wieder eigenständige Filme, die in sich geschlossen sind und jeweils eine Mission beinhalten.
Man könnte es da meiner Meinung nach so machen, wie es oft in Krimiserien gehandhabt wird.

Also eine Mission pro Film, aber trotzdem eine übergreifende Kontinuität für die gesamte Ära.
Böser schwarzer Mann

#SanMonique2020

"Wo man lacht, da lass dich ruhig nieder. Böse Menschen lachen immer wieder."

Re: Daniel Craigs Nachfolger

#3249
Samedi hat geschrieben:
12. Februar 2020 17:15
Also eine Mission pro Film, aber trotzdem eine übergreifende Kontinuität für die gesamte Ära.
Aber dann bitte nur eine sehr grobe Kontinuität und keine durchgehenden Handlungsstränge und Subplots. Das hatten wir mit der Craig-Ära jetzt oft genug und hat eher mittelprächtig funktioniert. Kleine Anspielungen und Gags für Fans, aber nicht mehr. Ich will in Zukunft einfach wieder ehrliche, in sich geschlossen erzählte, unabhängige Bondfilme sehen.

Re: Daniel Craigs Nachfolger

#3250
craigistheman hat geschrieben:
19. Februar 2020 00:26
Samedi hat geschrieben:
12. Februar 2020 17:15
Also eine Mission pro Film, aber trotzdem eine übergreifende Kontinuität für die gesamte Ära.
Aber dann bitte nur eine sehr grobe Kontinuität und keine durchgehenden Handlungsstränge und Subplots. Das hatten wir mit der Craig-Ära jetzt oft genug und hat eher mittelprächtig funktioniert.
Aber die Craig-Bonds werden doch von manchen hier gerade deshalb kritisiert, weil man die Kontinuität zum Teil erst im Nachhinein dem Vorgänger übergestülpt hat. Siehe SP und vermutlich auch NTTD.

Wenn man aber stattdessen einfach ein paar Elemente aus den Vorgängerfilmen aufgreift, ohne diese mit einem "Das war alles ich"-Moment oder ähnlichem erklären zu wollen, dann wird die Sache um einiges runder.

Ich stelle mir da sowas vor wie z. B. am Anfang von FRWL.

Also:

Kontinuität: Ja.

Nachträgliches Erklären bzw. Umdeuten: Nein.
Böser schwarzer Mann

#SanMonique2020

"Wo man lacht, da lass dich ruhig nieder. Böse Menschen lachen immer wieder."

Re: Daniel Craigs Nachfolger

#3251
Casino Hille hat geschrieben:
17. September 2019 15:47
Ich schlage Robert Pattinson vor.
Ich bin jetzt mal ganz neu hier... musste mich aber anmelden. Ich bin Bond-Fan seit ich 5 bin. Und Bond liegt mir sehr am Herzen. Mit Craig wurde ich leider nie so recht warm... diese Idee aber... Robert Pattinson, ist seit Monaten auch mein Vorschlag.

Pattinson ist 33. Bis der ran dürfte ist der mindestens 36. Er sieht gut aus, aber hat Ecken und kanten. Er ist nicht zu grobschlächtig (wie Craig). Und er kann fies gucken...
Das wichtigste ist aber, dass er sein Twilight-Image die letzten Jahre dank kleiner, sehr schauspielintensiever Rollen zum Teil abschütteln konnte.

https://theplaylist.net/wp-content/uplo ... -still.jpg

Auf dem oben verlinkten Bild sehe ich klar einen (jungen) James Bond. Weit mehr als es Craig optisch je war. Der wäre in den alten Filmen allenfalls der Schläger des Oberschurken gewesen. ;)
www.ewiggestern.de (der Retro-Podcast)

Re: Daniel Craigs Nachfolger

#3253
MARVEL hat geschrieben:
19. Februar 2020 13:36
Casino Hille hat geschrieben:
17. September 2019 15:47
Ich schlage Robert Pattinson vor.
Mit Craig wurde ich leider nie so recht warm... diese Idee aber... Robert Pattinson, ist seit Monaten auch mein Vorschlag.
Das ist ein halbes Jahr her, da war ich noch jung und vor allem unschuldig.

Pattinson wäre fein für die Rolle, aber nach Tenet und The Batman kann man ihn vermutlich für 007 ausschließen. Wobei... Warum eigentlich nicht trotzdem?
Prejudice always obscures the truth.

Re: Daniel Craigs Nachfolger

#3254
Samedi hat geschrieben:
19. Februar 2020 13:50
Herzlich Willkommen im Forum!

Freu mich über jeden neuen Connery- und GF-Fan. :-)
Danke schön. Goldfinger hab ich mit 5 Jahren heimlich auf VHS gesehen. Laaaang ists her. Seit dem für immer der beste Film der Reihe für mich.
Casino Hille hat geschrieben:
19. Februar 2020 13:56
MARVEL hat geschrieben:
19. Februar 2020 13:36
Casino Hille hat geschrieben:
17. September 2019 15:47
Ich schlage Robert Pattinson vor.
Mit Craig wurde ich leider nie so recht warm... diese Idee aber... Robert Pattinson, ist seit Monaten auch mein Vorschlag.
Das ist ein halbes Jahr her, da war ich noch jung und vor allem unschuldig.

Pattinson wäre fein für die Rolle, aber nach Tenet und The Batman kann man ihn vermutlich für 007 ausschließen. Wobei... Warum eigentlich nicht trotzdem?
Zugegeben... ich hab Pattinson irgendwann vor einem Jahr mal irgendwo in den Raum geworfen um zu trollen. Aber seit dem wächst diese Idee in mir heran. Und Dank fantastischer Rollen in z.B. Der Leuchtturm, finde ich das nicht mehr so weit hergeholt. Und in Life sieht er im 60s Setting halt herrlich nach Bond aus. Er hat da sogar etwas von Hoagy Carmichael, an dem sich Flemming für die Romane optisch orientierte.

Wieso Tenet jetzt eine Verpflichtung für Bond ausschließt erschließt sich mir nicht... bei Batman gebe ich Dir aber recht... dass er jetzt Bruce Wayne spielt macht es nicht wahrscheinlicher, dass er auch Bond wird.
Aber wie Du schon sagst... "Warum eigentlich nicht trotzdem?"
www.ewiggestern.de (der Retro-Podcast)

Re: Daniel Craigs Nachfolger

#3255
Auch von mir ein grosses Willkommen an den Marvel-Fan.

Bobby P, wie wir ihn nennen, ist aktuell auch einer meiner/unserer Lieblingsschauspieler, mit grossartigen Rollen in Filmen wie Lost City of Z, Good Time oder The Lighthouse. Den Bond könnte er natürlich problemlos geben wenn alles rundherum zusammenpasst (will heissen, vor allem Konzept und Regisseur). Die Wahrscheinlichkeit eines Bobbyfizierten 007 sei mal dahingestellt, so recht glaube ich allerdings nicht daran.
We'll always have Marburg