Re: Box Office und Zuschauerzahlen (Erwartungen, Fakten)

#301
dernamenlose hat geschrieben:
17. September 2020 11:27
Das wäre mir neu. Eigentlich traf das nur auf die Dark Knight Trillogie zu, und nicht auf seine späteren Filme. Da kamen teils keine 30% der Einnahmen aus den USA, was vergleichbar sein dürfte mit Bond.
Das kann man nicht so pauschal sagen. Es gibt gerade einmal einen Nolan-Film bei dem das Nordamerika-Gross weniger als 30 % des Gesamteinspielergebnisses ausmacht: "Interstellar". Nimmt man die sechs Nolan-Filme (ohne Batman und "Following") zusammen, dann kamen im Schnitt 45 % der Einnahmen der Filme aus den USA. Wenn man die "Dark Knight"-Trilogie mit einrechnet, korrigiert sich der Wert gerade mal auf 47 %. So groß sind die Unterschiede zwischen Nolan-Batman und Nolan-Film im Gesamtbild also nicht (auch wenn die Batman-Filme alleine im Schnitt einen Wert von 50 % beim anteiligen USA-Gross haben). Bei den vier Craig-Bonds kamen im Schnitt nur 26,5 % der Einnahmen aus Nordamerika. Das heißt die Fallhöhe ist für einen Nolan-Film deutlich höher, wenn er in den USA schwächelt als für einen Bondfilm. Trotzdem muss "No Time To Die" die Kosten von 200 Millionen £ (+ Marketing) wieder einspielen, was schon enorm viel ist. Da könnte es schon zum Problem werden, wenn aus Nordamerika nicht so viel Geld zurückfließt, auch wenn dieser Markt seit den 80er Jahren für 007 eher stagniert bzw. temporär versiegt. Zu Brosnan-Zeiten kamen die Einnahmen noch im Schnitt zu 35 % aus den USA.

Re: Box Office und Zuschauerzahlen (Erwartungen, Fakten)

#302
Nummer4Fonda hat geschrieben:
17. September 2020 12:13
Trotzdem muss "No Time To Die" die Kosten von 200 Millionen £ (+ Marketing) wieder einspielen, was schon enorm viel ist.
Ja, das ist enorm viel, und bedeutet ähnlich wie bei "Tenet", dass man auf jeden Fall $600 bis $700 Mio weltweit braucht, um eine schwarze Null zu haben.
Aber die Studios und Verleiher rechnen ja über alle Veröffentlichungswege hinweg. Die wenigsten Filme machen schon bei der Kinoauswertung ein Plus. Von daher wird auch bei NTTD erst am Ende (nach Kino, VOD, Blu-Ray/DVD, Rechteverkauf an Streaming und Free-TV) abgerechnet.

Re: Box Office und Zuschauerzahlen (Erwartungen, Fakten)

#303
Nummer4Fonda hat geschrieben:
17. September 2020 12:13
dernamenlose hat geschrieben:
17. September 2020 11:27
Das wäre mir neu. Eigentlich traf das nur auf die Dark Knight Trillogie zu, und nicht auf seine späteren Filme. Da kamen teils keine 30% der Einnahmen aus den USA, was vergleichbar sein dürfte mit Bond.
Das kann man nicht so pauschal sagen. Es gibt gerade einmal einen Nolan-Film bei dem das Nordamerika-Gross weniger als 30 % des Gesamteinspielergebnisses ausmacht: "Interstellar". Nimmt man die sechs Nolan-Filme (ohne Batman und "Following") zusammen, dann kamen im Schnitt 45 % der Einnahmen der Filme aus den USA. Wenn man die "Dark Knight"-Trilogie mit einrechnet, korrigiert sich der Wert gerade mal auf 47 %. So groß sind die Unterschiede zwischen Nolan-Batman und Nolan-Film im Gesamtbild also nicht (auch wenn die Batman-Filme alleine im Schnitt einen Wert von 50 % beim anteiligen USA-Gross haben).
Tatsächlich? Dann hat mich meine Erinnerung da getäuscht. Ich habe das damals beim Dunkirk Release mal für Nolans Filme gecheckt und hatte das so in Erinnerung. Dass Interstellar das prozentual niedrigste US-Einspielergebnis hatte wusste ich noch, nur dachte ich eigentlich, dass das bei Inception und Dunkirk ebenfalls in die Richtung gegangen wäre. Aber scheinbar hab ich mich da getäuscht.

EDIT: So sehr getäuscht habe ich mich gar nicht. Die ersten Noalnfilme hab ich bewusst außen vor gelassen und mich nur auf die letzten Zehn Jahre (mit Ausnahme eben von The Dark Knight Rises) konzentriert. Inception liegt bei 35% und Dunkirk bei 36%, Interstallar bei 27%. Und das sind die drei relavanten Filme. Tenet liegt aktuell bei 14%, was sich aber durch das Fehlen von NYC, LA und SF, sowie den eine Woche späteren Start erklären lässt. Tenet dürfte sich ungefähr auf Interstellarniveau einpendeln, was die Verteilung angeht.
Wenn der US-MArkt für Bond aber nochmal irrelevanter ist, ist das doch umso besser. Das spricht dann doch erst recht für einen Kinorelease.
"You only need to hang mean bastards, but mean bastards you need to hang."

Re: Box Office und Zuschauerzahlen (Erwartungen, Fakten)

#304
dernamenlose hat geschrieben:
17. September 2020 12:45
Wenn der US-MArkt für Bond aber nochmal irrelevanter ist, ist das doch umso besser. Das spricht dann doch erst recht für einen Kinorelease.
Trotzdem wären über $200 Mio (Spectre) oder sogar über $300 Mio (Skyfall) aus den USA für NTTD besser als wenn am Ende wie womöglich bei Tenet nur $50 Mio eingespielt werden.

Ich gehe momentan allerdings davon aus, dass NTTD in den Staaten mehr einspielen wird als Tenet.

Re: Box Office und Zuschauerzahlen (Erwartungen, Fakten)

#305
Das versteht sich von selbst. Wobei ich mir sehr sicher bin, dass es für Tenet nicht bei 50 Mio in den USA bleiben wird. Mein 100 Mio sind natürlich eine sehr optimistische Schätzung, aber bei 50 Mio wird es nicht bleiben, außer vielleicht, wenn die Kinos in den drei genannten Städten doch geschlossen bleiben.
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Re: Box Office und Zuschauerzahlen (Erwartungen, Fakten)

#306
Invincible1958 hat geschrieben:
17. September 2020 12:27
Ja, das ist enorm viel, und bedeutet ähnlich wie bei "Tenet", dass man auf jeden Fall $600 bis $700 Mio weltweit braucht, um eine schwarze Null zu haben.
Ich finde es ja auch enorm, dass die Etats so explodiert sind. 200 Mio. £ ! "Casino Royale" kostete "nur" 72 Mio. £ und ist ein wesentlich besserer Film als "Spectre", der ja fast genauso teuer war wie "No Time To Die". Ich hoffe, sie setzen nach Craig wieder mehr auf Innovation und Kreativität, anstatt alles nur mit gigantischen Millionen-Summen zuzukleistern. Mit den Vertriebs- und Einnahmewegen hast du natürlich völlig recht, aber es wäre vor allem für die Kinobetreiber (und natürlich auch Verleih & Produktionsfirmen) besser, wenn die Filme schon im Kinoeinsatz performen und ein Plus erwirtschaften. Gerade in der jetzigen Situation wäre das imminent wichtig.
dernamenlose hat geschrieben:
17. September 2020 12:45
Inception liegt bei 35% und Dunkirk bei 36%, Interstallar bei 27%. Und das sind die drei relavanten Filme.
Man kann aber "Interstellar" als einmaligen Ausrutscher betrachten. 35/36 % mit einer Tendenz zu einem Gesamtschnitt von Nolans Filmen von 45 % ist schon eine ganz andere Größenordnung als zu sagen: Nolans Filme spielen durchweg nur unter 30 % der Einnahmen in den USA ein. Das wird der Sache nicht gerecht. Allgemein kann man aber die Tendenz erkennen, dass Nolans Filme (ohne Batman) immer weniger Geld einspielen: 836 Mio. > 696 Mio. > 526 Mio. Vielleicht ist seine Blütezeit als outstanding filmmaker, die er um 2008-2014 herum hatte, aber nun auch endgültig vorbei? Vielleicht wäre "Tenet" auch ohne die Pandemie kein überwältigender Erfolg (600 Mio. +) mehr geworden? Es gibt auch diverse Feuilleton-Stimmen, die sagen, dass der als "Retter" erkorene "Tenet" das Kino eigentlich mehr brauche als umgekehrt. Keine Ahnung, ob da was dran ist. Aber ich habe auch so ein Gefühl, dass zumindest Nolans Tage als Hit-Garant gezählt sein dürften.

Re: Box Office und Zuschauerzahlen (Erwartungen, Fakten)

#307
Nummer4Fonda hat geschrieben:
17. September 2020 14:23
Man kann aber "Interstellar" als einmaligen Ausrutscher betrachten. 35/36 % mit einer Tendenz zu einem Gesamtschnitt von Nolans Filmen von 45 % ist schon eine ganz andere Größenordnung als zu sagen: Nolans Filme spielen durchweg nur unter 30 % der Einnahmen in den USA ein.
Das hab ich so auch nicht gesagt. Was ich aussagen wollte ist, dass Nolans Stand-Alone Filme seit er große Bekanntheit genießt (Also seit The Dark Knight weniger von den USA abhängig sind als viele andere Blockbuster dieser Größenordnung. Für Bond gilt Selbstverständlich das gleiche noch etwas ausgeprägter.
Nummer4Fonda hat geschrieben:
17. September 2020 14:23
Vielleicht ist seine Blütezeit als outstanding filmmaker, die er um 2008-2014 herum hatte, aber nun auch endgültig vorbei? Vielleicht wäre "Tenet" auch ohne die Pandemie kein überwältigender Erfolg (600 Mio. +) mehr geworden?
Gut möglich, dass seine ganz großen Tage im Mainstreampublikum vorbei sind. Das wird sich noch zeigen müssen. Nolan ist kompromissloser gewesen und damit erreicht man dann eben etwas weniger Leute. Sein Name ist nachwie vor bekannt genug, dass er da wieder hin zurück käme. Tarantino dürfte mit Filmen wie "Jackie Brown" oder "Death Proof" auch deutlich weniger Leute erreicht haben als mit Pulp Fiction. Dennoch hat er später mit Django Unchained seinen finanziell größten Erfolg gefeiert. Würde ich bei Nolan auch nicht ausschließen.
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Re: Box Office und Zuschauerzahlen (Erwartungen, Fakten)

#308
dernamenlose hat geschrieben:
17. September 2020 15:20
Nummer4Fonda hat geschrieben:
17. September 2020 14:23
Vielleicht ist seine Blütezeit als outstanding filmmaker, die er um 2008-2014 herum hatte, aber nun auch endgültig vorbei? Vielleicht wäre "Tenet" auch ohne die Pandemie kein überwältigender Erfolg (600 Mio. +) mehr geworden?
Gut möglich, dass seine ganz großen Tage im Mainstreampublikum vorbei sind. Das wird sich noch zeigen müssen. Nolan ist kompromissloser gewesen und damit erreicht man dann eben etwas weniger Leute.
Eine Mischung aus beidem. Schon "Interstellar" und "Dunkirk" waren ja nicht mehr die ganz großen Erfolge. Aber aus den Zahlen zu "Tenet" kann man wenig ableiten, der Film ist ein Prototyp, ein Testballon in Zeiten einer globalen Krise. Da gelten die bekannten Regeln nicht.
Prejudice always obscures the truth.

Re: Box Office und Zuschauerzahlen (Erwartungen, Fakten)

#309
Ich finde auch, daß Tenet gar nicht mal so der Film ist, der gleich der ganz große Erfolg werden muß.
Vielleicht lässt er ja doch so einige Zuschauer etwas verwirrt zurück, zu viele um es mit Marvel und Co aufnehmen zu können. Obwohl er vom Budget her schon in deren Klasse spielt.

Und Dünkirchen war für seine Art schon ausgesprochen erfolgreich, denn auch da kann man nicht erwarten, daß er eine Milliarde einspielt.

Re: Box Office und Zuschauerzahlen (Erwartungen, Fakten)

#310
Casino Hille hat geschrieben:
17. September 2020 15:36
Eine Mischung aus beidem. Schon "Interstellar" und "Dunkirk" waren ja nicht mehr die ganz großen Erfolge. Aber aus den Zahlen zu "Tenet" kann man wenig ableiten, der Film ist ein Prototyp, ein Testballon in Zeiten einer globalen Krise. Da gelten die bekannten Regeln nicht.
Ich wollte eigentlich auch "geworden" und nicht "gewesen" schreiben, denn ich meinte nicht nur Tenet. Auch Interstellar und vor allem Dunkirk sind schon kompromissloser als Inception und die Dark Knight Trillogie (auch wenn das nicht zwingend besser sein muss). Es ist daher kein Wunder, dass die Filme zwar alle drei ihre großen Fans haben, aber nicht mehr eine ganz so breite Masse erreichen konnten wie ihre drei Vorgänger.
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Re: Box Office und Zuschauerzahlen (Erwartungen, Fakten)

#311
dernamenlose hat geschrieben:
17. September 2020 15:20
Würde ich bei Nolan auch nicht ausschließen.
Ich auch nicht. Wenn er den nächsten Film wieder ein Tick mainstreamiger arrangiert und die richtigen Leute besetzt, könnte die Zuschauerzahlen in postpandemischen Zeiten - und es wird ja mindestens zwei Jahre bis zum nächsten Nolan-Film brauchen - auch wieder nach oben schnellen. Nolan hat ja als Regisseur publikumsbindenes Potenzial und sich einen Namen/ zu einer Marke gemacht. Der "neue Nolan" ist ja heute fast das, was früher der "neue Spielberg" war.
Casino Hille hat geschrieben:
17. September 2020 15:36
Aber aus den Zahlen zu "Tenet" kann man wenig ableiten, der Film ist ein Prototyp, ein Testballon in Zeiten einer globalen Krise. Da gelten die bekannten Regeln nicht.
Korrekt. Aber es ging ja um die Frage, ob "Tenet" ohne Pandemie auch ein sehr großer Erfolg geworden wäre. Aufgrund der vorherigen Stand Alone-Nolan-Ergebnisse (Tendenz nach unten) und der etwas unzugänglichen Sperrigkeit für den gemeinen Zuschauer, hätte ich das eher verneint. Ich denke, er wäre nicht so erfolgreich wie "Inception" geworden und hätte mit einem Ergebnis von +/- 600 Mio. $ (auf dem Niveau der letzten beiden Nolan-Filme) abgeschlossen. Ist aber auch nur reine Spekulation.
Maibaum hat geschrieben:
17. September 2020 15:54
Ich finde auch, daß Tenet gar nicht mal so der Film ist, der gleich der ganz große Erfolg werden muß.
Ich auch nicht. Aber die Regeln im Business sind nun einmal andere. Und es wird schon einen Effekt darauf haben, wie eisern Nolan seine Projekte beim Studio durchboxen kann und wieviel Geld er dafür in die Hand bekommt. 225 Mio. $ werden es dann eher nicht mehr.
Maibaum hat geschrieben:
17. September 2020 15:54
Und Dünkirchen war für seine Art schon ausgesprochen erfolgreich, denn auch da kann man nicht erwarten, daß er eine Milliarde einspielt.
Volle Zustimmung. Zumal hier allein Nolans Name gezogen hat. Das Thema war sperrig und anders als Spielberg seinerzeit bei "Private Ryan" hatte Nolan keinen großen Star wie Tom Hanks an Bord, sondern nur neue Gesichter oder Vertreter der zweiten Reihe. Insofern ist das schon eine Leistung. Trotzdem erkenne ich da dennoch eine Ermüdung/Abwendung in der Zuschauergunst, denn schon "Interstellar", der ja näher an einem Film wie "Inception" ist wie "Dunkirk", konnte bereits nicht mehr so viele Menschen ins Kino locken. Das zeigt auch, dass wegen McConaughey deutlich weniger Menschen in einen Film gehen, als wegen DiCaprio. Ergo wäre es mal wieder gut, wenn Nolan mal wieder mit DiCaprio drehen würde. Washington und Pattinson sind ja auch nicht gerade Gesichter, die einen normalen Kinogänger dazu motivieren, wegen ihnen in einen Film zu gehen, auch wenn der letztere vielleicht immer noch sein kleines Teenie-Fangirl-Lager von einst mitschleift. ;)

Re: Box Office und Zuschauerzahlen (Erwartungen, Fakten)

#312
Auch Interstellar war schon weniger massentauglich wie Inception. Thematisch, aber wie du ja auch schon geschrieben hast, was die Darsteller angeht. Da war bei Inception einfach mehr Zugkraft da, als bei seinen drei neuesten Filmen. Schaden würde es dem Erfolg seiner zukünftigen Filme sicher nicht, wenn er noch einmal mit di Caprio oder anderen großen Stars wie Brad Pitt, Christian Bale, Margot Robbie, Scarlett Johannson oder Gal Gadot zusammenarbeiten würde. Aber ehrlich gesagt finde ich es gut, wenn er sich da noch durchsetzen kann was die Darsteller angeht und wen er für die passendsten hält.

Um wieder zurück zu NTTD zu kommen: Mehr Starpower als Tenet hat der Film sicherlich, aber ganz so viel wie manch anderer Bondfilm vermutlich auch wieder nicht. Daniel Craig kennt inzwischen natürlich jeder und auch mit Ana de Armas dürfte sich inzwischen gut werben lassen (umso trauriger, dass ihr Auftritt aller Sorraussicht nach recht kurz sein wird). Der Christoph Waltz Hype ist dagegen inzwischen vorbei, um Rami Maleks Bekanntheit voll auszunützen hätte der Film wohl dichter an Bohemian Rhapsody starten müssen, abgesehen davon dürfte er noch nicht sooo bekannt sein. Bei NTTD wird wohl fast nur die Marke Bond ziehen und kaum noch zusätzlich die Darsteller.
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Re: Box Office und Zuschauerzahlen (Erwartungen, Fakten)

#313
Habe jetzt alles nur überflogen.
Inception hatte fast 300 mIo in den US, selbst Interstellar noch fast 200 Mio. Batman ganz außen vorgelassen. Aber ja, Nolan Filme laufen normal stärker in den US.

Ich halte Tenet aber dennoch für einen Film der schon voll auf Massentauglickeit ausgelegt war im Nolan'schen Sinne und zwar deutlich mehr als Interstellar. Tenet ist im Grunde ein Agenten-Actionfilm im Bond Stil mit einer in der zweiten Hälfte recht komplizierten Zeitreise Thematik.
Die fehlenden Stars lässt den Film aber etwas unnötig blass wirken im PR.
"It's been a long time - and finally, here we are"