Wie findet ihr DAF?

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Re: Filmbesprechung: "Diamonds Are Forever (DAF)"

#827
Franky007 hat geschrieben:
30. September 2020 18:54
Das Morzeny und Gogol ein und der selber Charakter sein soll hätte ich gar nicht vermutet. Oder war das jetzt eher als Scherz gemeint?

Dann kann man ja auch spekulieren das Henderson sein Tod in YOLT nur vorgetäuscht hat um dann als Blofeld in DAF wieder aufzutauchen.
.... ja, das war Ironie 🙄
Last burning breath filled with death and desire
Our boundless pride becomes a funeral pyre
The end remains the only god we can't deny
All still believing the lie of survival

Re: Filmbesprechung: "Diamonds Are Forever (DAF)"

#828
Franky007 hat geschrieben:
30. September 2020 18:54
Das Morzeny und Gogol ein und der selber Charakter sein soll hätte ich gar nicht vermutet. Oder war das jetzt eher als Scherz gemeint?
Das war bitterer Ernst. Deshalb ist Gogol auch in FYEO so verbissen dabei, das ATAC in die Finger zu bekommen. So will er sich für den Tode Blofelds in der PTS rächen, den 007 in einen Schornstein geschubst hat. Die entscheidende Szene, die diese Verbindung zwischen FRWL & FYEO herstellt wurde damals vom jungen Second-Unit-Director Sam Mendes gedreht, aber aus Zeitgründen leider aus dem fertigen Film entfernt.
Prejudice always obscures the truth.

Re: Filmbesprechung: "Diamonds Are Forever (DAF)"

#829
Franky007 hat geschrieben:
30. September 2020 19:57
Ich fand es auch schon immer krass, dass für Felix Leiter niemals auch nur ansatzweise ein Darsteller gecastet wurde der dem Vorgänger Schauspieler ähnlich sah. Es wurde scheinbar nicht mal versucht jemand zu finden der dem Vorgänger ähnlich sieht.
Das finde ich auch ziemlich merkwürdig. Insbesondere hab man bei Q, M und Moneypenny stets darauf geachtet, dass sie vom selben Schauspieler gespielt werden, und das sogar über Jahrzehnte und mehrere Hauptdarsteller.

Und Bond hätte man am liebsten gar nicht umbesetzt, aber das ist kaum vergleichen, immerhin ist es die Hauptrolle.

Ich denke, es war ihnen wichtiger, die Filme in kurzen Zeitabständen, also 1-2 Jahre, ins Kino zu bringen, da war ihnen Kontinuität bei Felix nicht so wichtig. Bei Q, M und Moneypenny hat es besser funktioniert, warum auch immer.

Allerdings bin ich mit Jack Lord, David Hedison und Rik van Nutter sehr zufrieden. Durchgängige Kontinuität hätte einige Darsteller gekostet. Am besten wäre es so gewesen:

Jack Lord: DN
Rik van Nutter: GF & TB
David Hedison: DAF - LTK; dann hätte die Rolle in TLD auch sinnvoller gewirkt.
Jeffrey Wright: ab CR

Oder vielleicht hätte Hedison erst in LALD übernehmen sollen. Dann wäre Felix in der Connery-Ära von nur zwei Darstellern gespielt worden.

Man muss dazu sagen, dass Felix in manchen Filmen zwar nicht unbedingt erforderlich war, insbesondere in meinem Lieblingsfilm der Reihe, aber mit einem bekannten Gesicht wäre das wohl etwas anderes gewesen. Über Qs Mini-Auftritte in OHMSS und DAF störe ich mich auch nicht.

Zum Glück achtet man in der Craig-Ära besser darauf. Tatsächlich hat es mich ziemlich überrascht, dass hinter den Kulissen noch jemand an Jeffrey Wright gedacht hat.
"Ich glaube nie, was in den Zeitungen steht." - TND

Re: Filmbesprechung: "Diamonds Are Forever (DAF)"

#830
Das Problem an der Doppelgänger-Geschichte ist, dass man alles mögliche daraus lesen kann und nicht weiss, wem man eigentlich glauben soll. Ist der Mann, der sich in Las Vegas aus echter Blofeld ausgibt wirklich Blofeld? Ist Blofeld vielleicht wirklich in der PTS ums Leben gekommen? Und was ist mit dem am Ende des Films. Ist das eigentlich die selbe Person? Sie behaupten es zwar, aber das tut der Blofeld aus der PTS auch. Auf den Unterhaltungswert des Filmes, der mich letztes Mal sowieso gelangweilt hat, hab das aber keine Auswirkungen.
"Ich glaube nie, was in den Zeitungen steht." - TND

Re: Filmbesprechung: "Diamonds Are Forever (DAF)"

#831
Henrik hat geschrieben:
1. Oktober 2020 07:37
Franky007 hat geschrieben:
30. September 2020 19:57
Ich fand es auch schon immer krass, dass für Felix Leiter niemals auch nur ansatzweise ein Darsteller gecastet wurde der dem Vorgänger Schauspieler ähnlich sah. Es wurde scheinbar nicht mal versucht jemand zu finden der dem Vorgänger ähnlich sieht.
Das finde ich auch ziemlich merkwürdig. Insbesondere hab man bei Q, M und Moneypenny stets darauf geachtet, dass sie vom selben Schauspieler gespielt werden, und das sogar über Jahrzehnte und mehrere Hauptdarsteller.
Wobei Q in FRWL ja noch ausgetauscht wurde.
Henrik hat geschrieben:
1. Oktober 2020 07:37
Ich denke, es war ihnen wichtiger, die Filme in kurzen Zeitabständen, also 1-2 Jahre, ins Kino zu bringen, da war ihnen Kontinuität bei Felix nicht so wichtig. Bei Q, M und Moneypenny hat es besser funktioniert, warum auch immer.
Ich sehe gerade, dass Rik van Nutter bereits 1967 seine Schauspielkarriere quasi beendete. Daher stand er dann auch für DAF nicht mehr zur Verfügung. EON hatte wohl einfach Pech.

Dass Moore einen neuen Felix bekommen hat und nicht den von Connery übernehmen musste, fand ich eine gute Entscheidung.
Henrik hat geschrieben:
1. Oktober 2020 07:37
Zum Glück achtet man in der Craig-Ära besser darauf.
Das freut mich auch. Genial fand ich auch die kleine Erwähnung in SP.
Böser schwarzer Mann

#SanMonique2020

"Wo man lacht, da lass dich ruhig nieder. Böse Menschen lachen immer wieder."

Re: Filmbesprechung: "Diamonds Are Forever (DAF)"

#832
Samedi hat geschrieben:
4. Oktober 2020 14:06
Dass Moore einen neuen Felix bekommen hat und nicht den von Connery übernehmen musste, fand ich eine gute Entscheidung.
Das sehe ich auch so. Hedison und Moore passen perfekt zusammen. Eigentlich schade, dass Felix nur in einem der 7 Moore-Filme dabei war.

Wobei: Wo hätte Felix sonst noch reingepasst? Höchstens in MR und AVTAK, da hat Bond zumindest mit den Amerikanern zu tun, und in AVTAK bin ich mit Chuck Lee ganz zufrieden.
"Ich glaube nie, was in den Zeitungen steht." - TND