Aber das ist ja der Punkt, weil es so immer gemacht wird, weil es anscheinend fast immer eine Überraschung geben muß, es gibt keinen Hinweis, und dann wird der vermeintlich ach so tolle Twist präsentiert. Aber als erfahrener Zuschauer riecht man den Braten meist schon lange vorher, diese Erwartungshaltung ist dann einfach da.danielcc hat geschrieben: 22. Mai 2023 15:30 Sixth Sense weist ja auch indirekt ständig darauf hin. Aber bei Aus Mangel an Beweisen gibt es absolut keinen Hinweis (was ihr beschreibt ergibt sich nur aus der Erwartungshaltung an einen Twist heraus).
Viel zu viele Krimis und Thriller benutzen dieses Muster, so viele daß diese Twists dann immer schon erwartbar sind. Überleg mal wie viele Krimis haben einen Kreis von Verdächtigen, und einer davon ist es dann? Das ist die Minderheit, die Masse präsentiert denjenigen als Täter der als einziger nicht verdächtig war. Agatha Christie Krimis verfahren angeblich fast alle nach diesem Schema.
Und wenn etwas so erwartbar ist, dann ist es auch fast immer eine Enttäuschung.
Jedoch bei The 6th Sense fand ich den Twist gut, und ich habe ihn auch erst kurz vor der Auflösung erkannt.
Und da komme ich wieder zu Hitchccok, der hat auffallend oft, aber auch nicht immer, die Geheimnisse schon recht früh aufgelöst, aber der Spannung hat das nie geschadet.