Re: Zuletzt gesehener Film

11191
Spontan Greenland geschaut. Wusste vorher nichts von dem Film.

SEHR positiv überrascht. Super spannend ab Minute 5 bis zum Ende, sehr spannend und effektvoll inszeniert, dabei überraschend nah an den Menschen und weg von CGI. Im Grunde ist dies grob 30 Jahre nach Armageddon und Deep Impact die bestmögliche Mischung aus den beiden Meteoriten-Filmen. Gerard Butler geht immer, Morena Baccarin wirkt hier wie eine Mischung aus Famke Jansen und Toni Collette (was beides für sie spricht), ich war überrascht (und etwas schockiert) Scott Glenn mal wieder zu sehen, und Rick Waugh hatte mir schon mit Angel Has Fallen gut gefallen.

Jetzt habe ich direkt Lust bekommen, mir Teil 2 im Kino anzusehen
"It's been a long time - and finally, here we are"

Re: Zuletzt gesehener Film

11192
"Was war da denn los?"
Hätte Stefan Raab wohl gefragt.

Ich bin gestern ohne jede Information in..

"The Housemaid" (Regie: Paul Feid)

gegangen.

Ich bin einigermaßen fassungslos. War das ernst gemeint?

Ich denke, das war in 30 Jahren Kino für mich mit das aller dämlichste was mir je untergekommen ist. Mindestens aber in der Top 5 der langweiligsten Streifen.
Eine groteske Genre-Mixtur, die nie weiß, wohin sie eigentlich will und was sis will.
Das Drehbuch wirkt wie von einer KI. Das zugrundeliegende Buch muss von einem 17jährigen Mädchen geschrieben sein (ich kenne es nicht). Die Dramaturgie ist fahrig. Die Charakterentwicklungen hanebüchen. Alles auf dem Niveau von 50 Shades of Grey nur noch langweiliger.

Nach endlosen Wendungen, und einem totalen Perspektivwechsel dachte ich wirklich, der Film sei dreieinhalb Stunden gelaufen. Mehrmals in den zwei Stunden habe ich gedacht: Ist jetzt Ende oder geht es jetzt los? Auch der Autor und Regisseur schienen das nicht immer zu wissen.
Man merkt in jedem Moment, dass hier eine Buchvorlage mehr schlecht als recht adaptiert wurde. Vieles davon funktioniert einfach im Film nicht. Als groteskes Beispiel sei das letzte Drittel genannt, wo der Regisseur einfach mal die Erzählperspektive der Figuren ändert - inklusive Off Stimme! - und total uninspiriert deren Leben erzählen lässt. Aha, es war also alles anders als wir gedacht haben. Hihi, wie witzig, wie genial. Bevor es dann in einen nicht minder unglaubwürdigen Female Empowerment Käse abdriftet.

Ach ja: Seyfried spielt sehr solide eine Psychopathin, und die Sweeney hat auch... viel zu bieten.
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Re: Zuletzt gesehener Film

11194
Sehe das wie Daniel. Das ist größtenteils völliger Trash, klassischer Airport Novel Bullshit. Muss aber zugeben, dass ich mich von sowas auch gerne mal zwei Stunden berieseln lasse, wenn es angemessen bekloppt ist. Würde also immer noch eine mittlere Wertung vergeben, kann jede extreme Ablehnung aber gut nachvollziehen.
https://filmduelle.de/
https://letterboxd.com/casinohille/

Let the sheep out, kid.

Re: Zuletzt gesehener Film

11196
Auch gesehen. Fand den gerade wegen seines offensiv vorgetragenen Trash-Gehalts spaßig. Ein super intelligenter Thriller ist das mitnichten. Und wer ein zweites Gone Girl erwartet, wird enttäuscht sein. Als netter Abendabsacker auf der Leinwand aber durchaus zu gebrauchen.

So stehts im Spiegel, würde ich zustimmen:
"Hollywoods umstrittener Star spielt im Thriller »The Housemaid« eine Frau in existenzieller Not. Der Film präsentiert eine hanebüchene Handlung und begrenztes Schauspiel – und ist doch auch großartige Unterhaltung."
http://www.vodkasreviews.de


https://www.ofdb.de/autor/reviews/45039/

Re: Zuletzt gesehener Film

11197
Für mich so eine krude Mischung aus Gone Girl, 50 Shades, What Lies Beneath - und dann am Ende irgendwie nur eine schlechte Folge Desperate Housewives. Leider war auch der Grad an Trash total unausgegoren. Was die Figuren der Nachbarschaft und der Mutter angeht - ja absolut. Doch dann macht der Film über weite Teile auf total ernsten Psychothriller und dann auf Erotik. Total merkwürdig. Ich habe so nach ca. eine Stunde überlegt ob ich gehe, wollte aber auf die große Auflösung warten. Es war ärgerlich
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Re: Zuletzt gesehener Film

11198
Um mal was positives zu sagen: ich kannte die Sweeney bisher nur von Hochglanzaufnahmen vom roten Teppich oder aufgetakelten Instagram Bildchen. Ich war daher positiv überrascht, dass die sich auch ganz unprätentiös und nahezu ungeschminkt zeigt. Ob sie das in den kurzen Nacktszenen selbst war, weiß ich nicht
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Re: Zuletzt gesehener Film

11200
vodkamartini hat geschrieben: Gestern 18:03 Tippe auf Body Double. Ja, sie war ungeschminkt, aber ihre Gemeinsamkeit mit Steven Seagal könnte sie nicht übertünchen.
Du verwirrst :-)
Du meinst ihre mimischen Qualitäten?`
Ich fand, für die neue Pamela Anderson spielt sie doch erstaunlich gut
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Re: Zuletzt gesehener Film

11202
danielcc hat geschrieben: 14. Januar 2026 00:39 Spontan Greenland geschaut. Wusste vorher nichts von dem Film.

SEHR positiv überrascht. Super spannend ab Minute 5 bis zum Ende, sehr spannend und effektvoll inszeniert, dabei überraschend nah an den Menschen und weg von CGI. Im Grunde ist dies grob 30 Jahre nach Armageddon und Deep Impact die bestmögliche Mischung aus den beiden Meteoriten-Filmen. Gerard Butler geht immer, Morena Baccarin wirkt hier wie eine Mischung aus Famke Jansen und Toni Collette (was beides für sie spricht), ich war überrascht (und etwas schockiert) Scott Glenn mal wieder zu sehen, und Rick Waugh hatte mir schon mit Angel Has Fallen gut gefallen.

Jetzt habe ich direkt Lust bekommen, mir Teil 2 im Kino anzusehen
Das war ja ein schöner Zufall, dass ich den Film erst vor 5 Tagen entdeckt habe. So konnte ich just jetzt Teil 2 in der OV schauen.

GROSSARTIG! So enttäuschend wie gestern The Housemaid war, so grandios hat mir Greenland 2 gefallen!

Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll.
Das Budget des Films soll ja mit 90 Mio ein Vielfaches des ersten Teils sein. Es ist zum Einen beachtlich, was man mit so "wenig" Geld auf die Beine stellen kann. Zum Anderen aber ist es noch bewundernswerter, dass Regisseur Waugh bei all den Effekten, dem Spektakel, atemberaubenden Szenen, den Fokus nicht verliert. Denn während Teil 2 Sci-Fi-, End-Zeit, Katastrophen- und Actionfilm zu gleich ist, besteht auch dieses Mal die wahre Qualität des Ganzen im persönlichen Drama, den Figuren, und deren unbedingtem Überlebenswillen. Gerard Butler hat inzwischen mit mehr Gewicht und verwittertem Gesicht die passende Gravitas dafür. Morena Baccarin spielt seine Frau noch emotionaler.

Auch was die Action und Effektszenen sowie die Landschaftsaufnahmen angeht überzeugt der Film. Da wird alles geboten. Feuerstürme, Meteoritenhageln, riesige Steppen, Schiffe im Kampf gegen Tsunamis, Erdbeben, und vor allem eine großartige Spannungssequenz die mich so gepackt hat wie seinerzeit die Flucht über die einstürzende Brücke in den Höhlen von Moria im ersten Herr der Ringe.

Bemerkenswert ist übrigens das Erzähltempo. Der Film ist so voll gestopft, und der Weg den die Protagonisten nehmen ist eigentlich so lang, dass es erfreulich ist, dass der Film nur 98 Minuten dauert. Man ist das fast gar nicht mehr gewohnt. Hier hätte es ausnahmsweise vielleicht sogar 10 Minuten mehr sein dürfen, denn einige Passagen wirken gehetzt oder geschnitten. Vor allem der im Showdown tobende Krieg wird gar nicht richtig vermittelt, und all zu schnell schafft man es dann doch zum - sicher zu kitschigen - Ende.
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Re: Zuletzt gesehener Film

11203
Mr.Chrismas Jones hat geschrieben: Gestern 13:51 Ich habe die Buchvorlage gelesen. Ich fand sie gut.
Ich habe drei oder vier Bücher von Freida McFadden gelesen, als Urlaubslektüre ist das okay. Sie ist halt so ein One-Trick-Pony. In der ersten Hälfte wird eine Handlung geschildert, in der zweiten folgt ein Perspektivwechsel, und alles stellt sich komplett anders dar. Nutzt sich irgendwann ab.
"Der Baggersee war Ozean, die Ente war ein Schwan, ein Topf ein Hut, damals hinterm Mond."

Re: Zuletzt gesehener Film

11204
ollistone hat geschrieben: Heute 11:12
Mr.Chrismas Jones hat geschrieben: Gestern 13:51 Ich habe die Buchvorlage gelesen. Ich fand sie gut.
Ich habe drei oder vier Bücher von Freida McFadden gelesen, als Urlaubslektüre ist das okay. Sie ist halt so ein One-Trick-Pony. In der ersten Hälfte wird eine Handlung geschildert, in der zweiten folgt ein Perspektivwechsel, und alles stellt sich komplett anders dar. Nutzt sich irgendwann ab.
Ach witzig. Dachte, das sei nur der Trick in Housemaid. Fand es schon da albern
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