Im Stream: War Machine
War Machine
Kompromissloser und spannender Si-Fi-Actioner mit PREDATOR-Anleihen. Reacher-Star Alan Ritchson gibt mit stoischer Präsenz überzeugend den Combat-Arnold und lässt dem simplen Plot keine Luft, um negativ aufzufallen.
„Wenn es blutet, kann man es töten.“ Gut, so einfach wie Major „Dutch“ Schäfer hat es der Army Ranger Anwärter 81 nicht. Sein außerirdischer Widersacher ist eine stählerne Kampfmaschine, der selbst eine saftige Batterie Sprengladungen nichts anhaben kann. Für seine menschlichen Gegner gilt das Gegenteil. Mit unerbittlicher Präzision werden sie zunächst gescannt, dann anvisiert und schließlich so großkalibrig wie brutal ins Jenseits befördert. Da braucht es keine Tarnvorrichtung wie beim erwähnten Genre-Kumpel Predator, dem er auch in Sachen Gnadenlosigkeit, Härte und Präzision durchaus ebenbürtig ist. Am Ende sind diese Kleinigkeiten aber trotzdem völlig egal, denn auch dieser extraterrestrische Jäger findet seinen Meister in einem stoischen Muskelberg, der ihm mit guter alter Handwerksarbeit zeigt, wo der Vorschlaghammer hängt.
Diese schmissige Haudrauf-Orgie hört auf den nicht minder schmissigen Namen WAR MACHINE, ein Titel, der nicht nur die gesamte Handlung umreißt, sondern auch gleich die beiden zentralen Kontrahenten. Das klingt simpel und das ist es auch, aber nicht im negativen Sinn, sofern man mit dem Actionkino der 80er und seinen bis heute mäandernden B-Variationen sympathisiert. Regisseur und Autor Patrick Hughes kennt sich mit beidem bestens aus, schließlich hat er die Fusionsparty EXPENDABLES 3 geschmissen. Vier allem in Sachen Härtegrad und Schlagzahl lässt er selige Stallone - und Schwarzenegger-Zeiten wieder aufleben. Für den äußerst zweckdienlichen Plot und den Combat-Superhelden gilt glücklicherweise dasselbe ...
https://www.ofdb.de/film/406512,986403, ... ne/review/