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von danielcc
00-Agent
In The Grey, Guy Ritchie, 2026
hatte gerade eine buchstäblich exklusive Vorstellung des Films.
Wusste vorher fast nichts über den Film, den Trailer auch nur ein mal gesehen.
Ich bin seit Codename U.N.C.L.E bei Ritchie eigentlich raus, wobei ich auch den nur rudimentär erinnere.
Interessant ist, dass das eigentlich der Film war, der mir gezeigt hat, dass Henry Cavill eben doch kein guter Bond wäre. 11 Jahre weiter, und Social Media ist immer noch voll mit Forderungen nach ihm für die Rolle - und nun spielt er eben eine der Hauptrollen im neuen Ritchie.
In The Grey wuchert dabei vor allem mit der "Optik". Da sind zum einen die drei außergewöhnlich attraktiven Hauptdarsteller Cavill, Gyllenhaal und VOR ALLEM Eiza González (wie schön kann eine Frau bitte sein!?). Dazu gesellen sich Rosamund Pike und Carlos Bardem als darstellerische Schwergewichte. Auch filmisch überzeugt das alles. Die Darsteller, die Handlung und die Orte sind gekonnt eingefangen, und
alles fühlt sich sehr echt an. Schon lange kam Action in einem Film nicht mehr so "echt" daher! Auch gibt es insgesamt erstaunlich wenig der sonst typischen Ritchie-Manierismen (was Hille weiter oben bei früheren Filmen wohl als negativ bewertete, empfinde ich als eine angenehme Weiterentwicklung). Insbesondere der sehr lange Showdown weiß vollends zu gefallen, entschädigt damit aber nur teilweise für eine insgesamt flache Story, die auch keinen großen Spannungsbogen zieht. Im Grunde sieht man 80 Minuten Profis bei einer sehr detaillierten Vorbereitung zu, um dann die restliche Zeit das zu zeigen, worauf man sich vorbereitet hat. Allein, für die Gradlinigkeit muss man den Film schon wieder loben.
Leider funkt es nicht so richtig da, wo es besonders funken müsste. Gyllenhaal und Cavill geben ein komisches Duo ab. Cavill kann einfach nicht cool, und irgendwie zündet keiner der wohl angedachten Sprüche/Gags. Im Grunde ist das hier eine Art Ocean's Eleven - nur fehlen Pitt und Clooney als echte Coolness-Bolzen. Den Rest kann man sich denken.
Ich hatte dennoch meinen Spaß mit dem Showdown, und vor allem dank Eiza Gonzaléz.
"It's been a long time - and finally, here we are"