Re: 007: First Light (Videospiel)

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Starke 88 Punkte auf Metacritic nach 27 Reviews.

"Dieses Spiel gehört ins Kino - 007 First Light ist Action in Bestform!"

TEST: 007 First Light – Der neue Goldstandard für James Bond-Spiele

007 First Light im Test: Ein echter Bond mit der Lizenz zum Spiel des Jahres

007 First Light review – a triumphant James Bond game made by obsessive fans


007 First Light begeistert die Presse – Bond-Comeback startet mit starkem Metacritic-Wert

https://www.playcentral.de/007-first-li ... wertungen/

Re: 007: First Light (Videospiel)

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Habe es bereits gestern 30 Minuten angespielt. Steuerung ist intuitiv und einfach. Spielt sich wie Indiana Jones und der Große Kreis. Das habe ich bereits zweimal durchgespielt. Gefällt mir bisher sehr gut. Schade das die deutsche Synchro fehlt. Die Trailer sind schon beeeindruckend und ich freue mich auf die nächsten Level.

Re: 007: First Light (Videospiel)

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@FloW: Willkommen, ich hatte das Bild zuerst! :wink:

Was mir bisher sehr gut gefällt und ich so noch nie gesehen habe sind die rasanten, filmischen (Trainings-)Montagen, die aber mehr als nur Cutscene sind und auch Gameplay bzw. Tutorial-Stoff beinhalten. Das ist aber auch mitverantwortlich dafür, dass ich die nicht ganz simplen Kampfmechanismen (Parry, Grab, Throw, Combos...) bisher nur rudimentär beherrsche und gefühlt noch viel zu wenig Zeit hatte, sie zu üben. Der Replay-Anreiz einzelner Segmente ist bisher auch noch nicht so gross wie bei Hitman.

Gibson als Bond finde ich klasse und die Q-Szenen gehören bisher auch zu den Höhepunkten.
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Re: 007: First Light (Videospiel)

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Mittlerweile habe ich die ehemalige state of play mission abgeschlossen. Die Mission im Hotel. Sehr groß aufgezogen und auf jeden Fall ein echtes Highlight. Verschiedene Wege zum Ziel, zumindest bis zu gewissen Höhepunkten in der Story, die festgelegt sind. Aber auch die machen ordentlich Dampf. Bisher hätte ich mir kein besseres Game wünschen können. Bin absolut begeistert.

Re: 007: First Light (Videospiel)

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GoldenProjectile hat geschrieben: 17. April 2026 23:31 Bin noch nicht dazu gekommen, das Lied zu hören. Ich zieh das jetzt einfach noch ein paar Wochen durch und lass mich im Spiel überraschen, das gleiche mit der Titelsequenz. Bin gespannt.
Und was sagst du? Ich finde den Song ja großartig und die Titelsequenz dazu sowieso. Vermutlich ist letztere für mich sogar die beste bei Bond, seit Maurice Binder nicht mehr dabei ist. Ganz im Ernst: Ich hätte nicht erwartet, dass die für ein Game so eine schöne und motivisch innovative Titelsequenz hinstellen. Meine Erwartung wäre eher der große Gemischtwarenladen gewesen, aber stattdessen ist da so viel Eigenes und Eigenständiges drin, wie ich nicht erwartet hätte. Und es ist superb mit der Musik abgestimmt.
https://filmduelle.de/
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Re: 007: First Light (Videospiel)

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So, ich hab zwar leider weder eine PS5 oder XBox noch einen aktuellen Gaming-PC - aber ich wollte nicht mehr warten (auf die Nintendo Version) und kann First Light nun auch spielen! ;)

Falls es jemandem ähnlich geht, gebt Bescheid - vielleicht schreibe ich noch einen Artikel dazu.
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Re: 007: First Light (Videospiel)

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007 First Light

Mehr als zehnjährige Bondgame-Flaute und dann der lange Weg seit der ersten Ankündigung von "Project 007" im Jahr 2020 - First Light hat auf sich warten lassen. Es hat so lange auf sich warten lassen, dass ich mir letzten Sommer zur Einstimmung und angeregt von der Le Chiffre-Bonusmission das Flaggschiff von IO Interactive, die Hitman: World of Assassination Trilogy geholt hatte. Und in die habe ich seither auch weit über 200 Stunden meines Lebens reingesteckt und bin immer noch völlig baff über den Unterhaltungswert und Einfallsreichtum dieses selbstironischen Auftragsmord-Simulators mit unbegrenzten Möglichkeiten. Doch zurück zu 007 First Light.

Das Spiel besticht durch sein spassiges und vor allem abwechslungsreiches Gameplay. Die Nahkampfmechanik ist ausgefeilt und toll animiert. Die Shooter-Elemente sind kompetent und können durch die relative Knappheit an Munition in manchen Situationen ganz schön verzwickt werden. Die Gadgets sind grandios und vielseitig einsetzbar, sowohl in Kampf- als auch in Stealth-Situationen. Die simple aber dennoch verdammt clevere "Bluff"-Mechanik ist Bond pur und sorgt für herrliche Schmunzler. Das Beste ist, wie all diese Aspekte miteinander kombiniert und variiert werden können. Das Gameplay wirkt fliessend und angesichts der Möglichkeiten zu keiner Sekunde langweilig oder repetitiv.

Fast jedes Kapitel bietet dazu Abschnitte mit eher vager Zielsetzung, bei der die Umgebung frei erkundet und unterschiedliche Möglichkeiten zum Fortschritt erforscht werden dürfen. Das ist weit, weit weg von der endlosen Freiheit in Hitman: World of Assassination, aber das war durch den lineareren, story-orientierten Fokus von 007 First Light so zu erwarten und dürfte bei einem Zweit- oder Drittdurchlauf hoffentlich dennoch einige schöne Abwechslungen und alternative Wege im Ärmel haben.

Aber wie ist die Herangehensweise an die Figur und den Mythos James Bond? Natürlich handelt es sich um eine Origin-Story mit einer jungen und unerfahrenen Doppelnull, der als erstes gleich mal in eine Agentenschule à la Kingsman: The Secret Service gesteckt wird. Meine Haltung dazu ist allerdings, dass man mit der Figur und ihrer Mythologie bzw. Hintergrundgeschichte gerne etwas herumspielen darf, solange die Kernkompetenzen der Figur James Bond ausreichend gewürdigt werden. Zudem bin ich da bei Romanen und Videospielen etwas offener für Experimente als bei den Filmen, zu denen ich wohl eine etwas altmodischere Fanhaltung habe. Und was die Kernkompetenzen der Figur angeht ist alles im grünen Bereich. Die Autoren und Darsteller Patrick Gibson legen den jungen Bond so charmant, gewitzt, einfach "bondig" und vor allem frech und flirty an, dass es eine wahre Freude ist. Am ehesten könnte man Gibsons Bond vielleicht als eine Art junger Roger Moore mit der Härte des frühen Daniel Craig, einer Prise Fleming und einer zusätzlichen eigenen Note beschreiben. Und die Jungs und Mädels von IO Interactive kennen sich mit dem Mythos Bond der Filme und Romane wohl bestens aus und haben zahlreiche Details und Easter Eggs untergebracht, ohne zu sehr in Fanservice abzudriften. Von der Fleming-Gesichtsnarbe hin zu einer Broschüre für ein Cellokonzert (Kommentar Gibson-Bond: "I think I saw her in Bratislava once"), von vertrauten Decknamen (von denen einer mal ganz anders eingesetzt wird) hin zu einem versteckten Auftritt des Blade Clubs - das Fanherz lacht.

Die Umsetzung der klassischen Nebenfiguren ist durchwachsener: M ist hier relativ blass, und Moneypenny, die ich als Figur sowieso längst in den verdienten Ruhestand geschickt hätte, wird leider nach der Craig-Ära einmal mehr krampfhaft neuinterpretiert als eine Art Missionskoordinatorin, die viel zu oft in Bonds Ohrhörer rumhängt und es damit sogar fast schafft, das ansonsten makellose Vietnam-Kapitel - mein Lieblingsteil des Spiels - zu versauen. Begeistert bin ich dafür vom eleganten und leicht verschmitzten Q, noch mehr aber von seiner Q-Abteilung. Hier gibt es wahnsinnig viel zu entdecken, vor allem auch wieder diverse Anspielungen und Easter Eggs, und es ist eine grossartige Entscheidung von IO Interactive, ganze Handlungsabschnitte in der Q-Branch stattfinden zu lassen: Ein Einbruch als Bond, um auf eigene Faust an Gadgets zu kommen und bei dem puzzle-artig die von Q eingerichteten Sicherheitsmechanismen ausgetrickst werden müssen, und ein infernales Feuergefecht während einer Invasion in die MI6-Räumlichkeiten, bei der die zahlreichen rumliegenden Gadgets manipuliert, eingesetzt und zweckentfremdet werden dürfen, um der Lage Herr zu werden - oh, dieses lachende Fanherz!

Der grosse Schwachpunkt dieses unterhaltsamen und sorgfältig gemachten Spiels ist für mich aber die Story. Natürlich gibt es tolle Handlungselemente rund um Bond und seinen Werdegang, aber das Schurkenkomplott und die Schurken selber lassen arg zu wünschen übrig. Was erstaunlich ist, denn Hitman: World of Assassination hat alleine durch seine Missionbriefings und Zielpersonen-Dossiers einige legendäre Bösewichter mit interessanten Settings und Vorhaben geschaffen, doch First Light bleibt auf diesem Gebiet leider weit dahinter. Alles rund um die Schurken und ihre Pläne ist entweder schlicht belanglos oder driftet absurd tief in Science-Fiction-Gefilde ab, gerade beim letzten Endkampf habe ich mich echt gefragt, wo ich hier eigentlich gelandet bin.

Und dennoch: Es macht Spass und ich setze bei Videospielen im Zweifelsfall klar Gameplay über Story. Ich will 007 First Light keinesfalls schlechter reden als es ist, obwohl ehrlicherweise das Beste am Spiel für mich tatsächlich meine Entdeckung von Hitman: World of Assassination war. Und ich würde es den Jungs und Mädels von IO Interactive mehr als gönnen, wenn sie ein weiteres Mal ran dürften. Und sei es nur, um mehr von Patrick Gibsons Bond zu sehen.
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