Welcher Film von Christopher Nolan ist der Beste?

Following (1998) (Keine Stimmen)
Memento (2000)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 3 (12%)
Insomnia (2002) (Keine Stimmen)
Batman Begins (2005) (Keine Stimmen)
Prestige (2006)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 2 (8%)
The Dark Knight (2008)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 4 (16%)
Inception (2010)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 4 (16%)
The Dark Knight Rises (2012) (Keine Stimmen)
Interstellar (2014)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 4 (16%)
Dunkirk (2017)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 1 (4%)
Tenet (2020)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 3 (12%)
Oppenheimer (2023)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 1 (4%)
Die Odyssee (2026)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 3 (12%)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 25

Re: Grasp for resonant symbols – Die Filme des Christopher Nolan

2208
Der braucht keine Milliarde. Das ist nur eine Zahl die in letzter Zeit durchs Netzt geistert. Ausgegangen vermutlich primär von Seiten derer, die den Film unbedingt floppen sehen wollen, nachdem deren Vorhersagen zum Interesse am ersten Wochenende und später dann zu einem gigantischen Drop am zweiten Wochenende, sich als falsch erwiesen haben. Deshalb wird gerade die Zahl immer weiter erhöht, die der Film angeblich einspielen muss, um ein Erfolg zu sein.
Und leider bleiben diese Behauptungen dann nicht nur in diesen Kreisen sondern verbreiten sich darüber hinaus auch unter Leuten, die überhaupt nichts gegen den Film haben. Deshalb keinen Vorwurf an HCN oder sonst jemanden, der diese Zahl verwendet, die kursiert nun mal seit einigen Tagen durchs Netz.
Es mag schon sein, dass man die Budget x 2,5 Regel bei "The Odyssey" nicht vollständig anwenden kann, unter anderem weil Nolan auch dieses Mal wieder einen prozentualen Anteil des Einspielergebnisses erhält, aber das erhöht den Brake even Point nicht auf eine Milliarde, sondern vllt. auf 750 - 800 Mio. Und damit wäre der Film spätestens am Samstag in der Gewinnzone.
Und wie Hille in einem anderen Thread schon mehrfach angemerkt hat: Heute funktioniert das ganze System ohnehin anders. Ansonsten könnte es ja keine rein fürs Streaming gedrehten Filme geben. "The Electric State" hat scheinbar 320 Mio Dollar gekostet und lief nach meinen Informationen nicht einen Tag im Kino. Ob sich das in diesem konkreten Fall für Netflix gelohnt hat sei mal dahingestellt, aber zumindest in der Theorie scheint es möglich zu sein, Filme mit höherem Preisschild als "The Odyssey" zu drehen, und am Ende Gewinn zu machen ohne auch nur einen Dollar an Kinoeinnahmen zu haben. Warum nun also ausgerechnet "The Odyssey", ein Film der sein 250 Mio Budget nicht einmal ausgeschöpft hat und der aufgrund von Nolans Namen sehr hohe Einnahmen im Heimkinomarkt erzielen wird, 1 Mrd einspielen müsste um Gewinn einzuspielen erschließt sich mir absolut nicht.
HCN007 hat geschrieben: Gestern 00:32 aber bei all der epischen Größe wäre es durchaus erfrischend auch von CN wieder eine Spur effektiven Minimalismus als Pionierarbeit gegen den CGI und AI-Zug und den Hyperkapitalismus der Filmbranche und weltweit ein wenig Downsizing in der Filmbranche voranbringt im Stil der aktuell gerade erfolgreichen Low- und ggf. Midbudget-Produktionen.
Ich glaube Oppenheimer ist das was ein Low Budget-Nolan heutzutage ist. Ich verstehe, dass sich einige von ihm wieder kleinere Filme im Stil von "Memento" oder "The Prestige" wünschen, ich verstehe aber auch definitiv Nolans Standpunkt, dass es nunmal sehr selten ist, dass ein Regisseur von den Studios das Geld bekommt um neue/eigene Ideen in großem Stil umzusetzen und dass man dann auch in gewisser Weise eine Verantwortung hat das zu tun.
Die Schauspieler haben seine Sets ja auch immer wieder als "Sets eines Indiefilms in Groß" beschrieben. Und ganz im Ernst: Trotz der Epik sehe ich in "The Odyssey" definitiv effektiven Minimalismus. (Pionier)arbeit gegen CGI und AI sowieso. Die Polyphemos und Circe-Szenen sind das beste Beispiel dafür.
HCN007 hat geschrieben: Gestern 00:32 An der Stelle bleibt die interessante Frage bei mir gerade hängen, was als nächstes bei CN folgen könnte. Horror, Romanze und Western könnte man von ihm ja als nächstes erwarten
Nach einem Horrorfilm wird er seit Jahren gefragt, aber da fehlt im bisher laut eigener Aussage eine interessante Idee, obwohl er grundsätzlich großes Interesse an dem Genre hätte. Eine Romanze sehe ich bei ihm ehrlich gesagt kaum, ein Western könnte dagegen interessant sein.
"You only need to hang mean bastards, but mean bastards you need to hang."

Re: Grasp for resonant symbols – Die Filme des Christopher Nolan

2209
Einen Western könnte ich mir sehr gut vorstellen! Erstens weil das geradezu nach epischen Bildern schreit, und zweitens weil (man korrigiere mich wenn ich falsch liege) das Genre bisher nicht durch kreative, innovative Erzählweisen geglänzt hat. Außerdem kann man da auch Botschaften auf die heutige Zeit unterbringen, wie er es auch gerne tut.
Ja, ein Western könnte Sinn machen.
"It's been a long time - and finally, here we are"

Re: Grasp for resonant symbols – Die Filme des Christopher Nolan

2210
Die Rechnung ist auch vereinfacht das Vierfache der Produktionskosten, weil man für das Marketing grob umschlagen noch einmal den gleichen Betrag der Produktionskosten rechnen kann. Das wären dann 500 Millionen Dollar (250 Mio Produktionskosten / 250 Mio Marketing). Wenn nun von jedem Ticketverkauf quasi 50 % ans Studio gehen, müssten Tickets weltweit im Gesamtwert von 1 Milliarde Dollar verkauft werden, damit Universal die Produktions- und Marketingkosten wieder reinholt.
"Weiter rechts, weiter rechts ! ..... "

Re: Grasp for resonant symbols – Die Filme des Christopher Nolan

2211
HCN007 hat geschrieben: Gestern 11:39 Die Rechnung ist auch vereinfacht das Vierfache der Produktionskosten, weil man für das Marketing grob umschlagen noch einmal den gleichen Betrag der Produktionskosten rechnen kann. Das wären dann 500 Millionen Dollar (250 Mio Produktionskosten / 250 Mio Marketing). Wenn nun von jedem Ticketverkauf quasi 50 % ans Studio gehen, müssten Tickets weltweit im Gesamtwert von 1 Milliarde Dollar verkauft werden, damit Universal die Produktions- und Marketingkosten wieder reinholt.
So wird das aber normalerweise nicht gerechnet, also sollte man nicht bei "The Odyssey" damit anfangen. Außerdem betrug das Marketingbudget für "The Odyssey" laut Branchenblättern keine 250, sondern "nur" 125 Mio Dollar. Auch so benötigt man die Milliarde also nicht.
"You only need to hang mean bastards, but mean bastards you need to hang."

Re: Grasp for resonant symbols – Die Filme des Christopher Nolan

2214
Es wir in diesem Fall auf die "Legs" ankommen und da sehe ich die Odyssee vorn. Habe ihn gestern erstmals im IMAX gesehen und die Vorstellung war voll, Mittwoch nachmittag um 5 bei 35 Grad. Was noch viel wichtiger ist, ich höre nach dem Besuch immer ein wenig bei den rauslaufenden Leuten zu und der Tenor war durchgängig sehr angetan bis begeistert. Bei Oppenheimer damals übrigens nicht. Aber das sind natürlich Momentaufnahmen.
http://www.vodkasreviews.de


https://www.ofdb.de/autor/reviews/45039/

Re: Grasp for resonant symbols – Die Filme des Christopher Nolan

2217
Nachdem jetzt auch in D einige Rekorde eingestellt werden durch Odyssee und Spiderman, bin ich ja schon gespannt, wie man das bei den Experten von insidekino begründet, die sonst immer sofort das gute Wetter als Hauptbegründung für schlechte Besucherzahlen nennen.

Nicht falsch verstehen, natürlich hat das Wetter einen gewissen Einfluss, aber ich behaupte der ist viel geringer, als oft gesagt wird. Das scheint für mich oft eine einfache und schnelle Begründung/Erklärung/Ausrede zu sein.

Wenn das Angebot stimmt, dann gehen die Leute auch (oder gerade) im Sommer ins Kino.
Bond... JamesBond.de

Re: Grasp for resonant symbols – Die Filme des Christopher Nolan

2219
Ich denke das Wetter beeinträchtigt in erster Linie das Verhalten von Gelegenheitskinogängern.
Filme, die bei Herbstwetter eine Million Besucher in Deutschland haben, enden jetzt vielleicht bei 600.000.

FIlme, die aber einen starken Must-See-Hype entwickeln widersetzen sich dem Wetter (zumindest zum Start, bevor die Gelegenheitskinogänger einen Film zum Langläufer machen könnten).

So oder so können wir aber auch nicht sagen, ob Spiderman mit milderen Temperaturen nicht vielleicht sogar noch mehr Leute ins Kino gelockt hätte.
Er wird jetzt einen Start haben in etwa der Größenordnung von "No Time To DIe" Ende September 2021. Vielleicht läge er da deutlich drüber, wenn wir nur 19 Grad hätten. Vielleicht wird er auch die 6 Millionen Tickets von Bond nicht erreichen, sondern aufgrund des Wetters schnell einbrechen. Oder der Hype konzentriert sich wirklich nur auf die ersten zwei Wochen, und dann interessiert sich die Kernzielgruppe schon wieder für etwas anderes. Fragen über Fragen. hahaha