Re: Blofeld
Verfasst: 11. Dezember 2015 21:18
Hier meine konkrete Meinung zu Franz Oberhauser/Ernst Stavro Blofeld in der Verkörperung von Christoph Waltz:
Für mich ist Christoph Waltz der beste Blofelddarsteller, der mir um Nuancen besser gefällt als Telly Savalas und klar über Charles Gray, Donald Pleasance und Anthony Dawson steht.
Wie Blofeld in SPECTRE eingeführt wird, ist eine absolut stilistische Meisterleistung und zeigt schonmal, dass er klar der Herr im Hause SPECTRE ist. Dann passiert lange Zeit nichts und er kehrt dann im Hideout zurück, weil Hinx seinen Job nicht ausreichend erfüllt hat. Im Meteorraum bishin zur Folter und darüber in London hinaus lässt Waltz etwas von seinen tarantinoesquen Charakteren einfließen und fängt an, über vollkommen belanglose Sachverhalte sich detailliert auszulassen - mit einer gewissen Gleichgültigkeit - er will sich eigentlich nicht mit Bond und Madeleine außeinandersetzen, muss es aber selbst in die Hand nehmen - und trotz dieser leicht gelangweilten Gleichgültigkeit gelingt es Waltz (Blofeld) mental in die Köpfe von Bond und Madeleine vorzudringen.
Die weiße Perserkatze ist für micht etwas plump platziert worden. Die CGI-Narbe finde ich um einiges besser als die Maskenarbeit in YOLT und ich finde es gut, dass man sich hier die Mühe gemacht hat, diese auch über den Storyverlauf zu erklären/begründen.
Das einzige Hauptproblem ist der Charakter Blofeld und der mit ihm verbundene Gegnertypus (Superschurke/Megalomaniac). Der Charakter Blofeld fällt im Vergleich zu anderen Bondgegnertypen etwas ab und hat zu wenig Ecken / Kanten und wenig zu verlieren ! Dadurch wird der Charakter leicht uninteressant.
Da hat ein Christoph Waltz bis dato das bestmögliche herausgeholt.
Für mich ist Christoph Waltz der beste Blofelddarsteller, der mir um Nuancen besser gefällt als Telly Savalas und klar über Charles Gray, Donald Pleasance und Anthony Dawson steht.
Wie Blofeld in SPECTRE eingeführt wird, ist eine absolut stilistische Meisterleistung und zeigt schonmal, dass er klar der Herr im Hause SPECTRE ist. Dann passiert lange Zeit nichts und er kehrt dann im Hideout zurück, weil Hinx seinen Job nicht ausreichend erfüllt hat. Im Meteorraum bishin zur Folter und darüber in London hinaus lässt Waltz etwas von seinen tarantinoesquen Charakteren einfließen und fängt an, über vollkommen belanglose Sachverhalte sich detailliert auszulassen - mit einer gewissen Gleichgültigkeit - er will sich eigentlich nicht mit Bond und Madeleine außeinandersetzen, muss es aber selbst in die Hand nehmen - und trotz dieser leicht gelangweilten Gleichgültigkeit gelingt es Waltz (Blofeld) mental in die Köpfe von Bond und Madeleine vorzudringen.
Die weiße Perserkatze ist für micht etwas plump platziert worden. Die CGI-Narbe finde ich um einiges besser als die Maskenarbeit in YOLT und ich finde es gut, dass man sich hier die Mühe gemacht hat, diese auch über den Storyverlauf zu erklären/begründen.
Das einzige Hauptproblem ist der Charakter Blofeld und der mit ihm verbundene Gegnertypus (Superschurke/Megalomaniac). Der Charakter Blofeld fällt im Vergleich zu anderen Bondgegnertypen etwas ab und hat zu wenig Ecken / Kanten und wenig zu verlieren ! Dadurch wird der Charakter leicht uninteressant.
Da hat ein Christoph Waltz bis dato das bestmögliche herausgeholt.