vodkamartini hat geschrieben:
Maibaum hat geschrieben:
Es war für mich doch eher so daß SF auf eine nicht nachvollziehbare Art gelobt wurde, und dann ist es nur natürlich daß der nächste Bond wieder normaler betrachtet wird.
Genau das habe ich gesagt. Und das ist vorhersehbar und langweilig.
Das liegt aber dann am Film, und nicht an den Kritikern, und das ist der Unterschied.
Maibaum hat geschrieben:
Und wenn SF wirklich ein überragender Film gewesen wäre, dann wäre es noch natürlicher das der nächste Bond schlechter eingestuft wird, einfach weil es wahrscheinlicher ist daß er das Niveau nicht hält.
Interessant.

Weil er wahrscheinlich schlechter ist, betrachten wir ihn gleich mal kritischer.
Da hast du mich aber komplett mißverstanden. Auch hier rede ich von der Wahrscheinlichkeit daß der Film das Niveau nicht hält, und nur deswegen schwächer beurteilt wird weil er schwächer ist (bzw als schwächer empfunden wird, ist ja subjektiv), nicht weil die Kritiker das erwarten und deswegewn abwerten.
Maibaum hat geschrieben:
Das ist jetzt wie von Bayern enttäuscht sein daß sie das Triple nicht gleich wiederholt haben, dann aber die Fans dafür verantwortlich machen das es nicht geklappt hat.
Merkwürdiger Vergleich, der doch arg holpert.
Holpern tun die meisten Vergleiche, hier geht es nur um Erwartungshaltungen.
Maibaum hat geschrieben:
So wie du das darstellst müssten schon alle Bonds gleich sein, denn du ignorierst hier das ja SP einfach nur ein Films sein kann der den Kritikern nicht mehr so gut gefällt.
Aha, den Kritikern, also der Mehrheit, womit wie wieder beim Thema das allgemeinen Tenors wären.
Auch hier verdrehst du meine Aussage. Beziehst das was ich auf den Einfluß des Werks münze auf die die drüber schreiben.
Maibaum hat geschrieben:
Natürlich werden Leute die heute gelobt werden, weil es neu und erfrischend ist was sie machen, dann mit ihren Folgearbeiten kritischer betrachtet, aber daraus muß ich nicht gleich ein Kritikerbashing fabrizieren.
Genau, das ist aber nicht "natürlich", sondern "menschlich" und für die Kunst alles andere als hilfreich. Ich fabriziere auch kein "Bashing", sondern habe mir ein Urteil aus jahrelangem Lesen feuilletonitischer Kritiken gebildet. Gernot hat es ja oben ebenfalls schon auf den Punkt gebracht. Muss mich hier jetzt nicht wiederholen. Wie gesagt, wenn du diese Texte mit Genuss liest, schön für dich. Geht mir eben anders.
Die Guten lese ich mit Genuß, die anderen wohl kaum. Aber auch bei denen sehe ich wenig Aufregungspotential.
Und das ist schon Bashing weil es ja bei diesen Aussagen immer um die Filmkritik an sich geht.
Auch hier sprach ich übrigens über Wechselwirkungen die durch das Produkt bestimmt werden, nicht durch das Wesen der Kritiker.
Maibaum hat geschrieben:
Noch mal, ich sehe die Filmpresse gar nicht so positiv, aber das hier ist mir zu billig.
Es geht hier nicht um die Filmpresse (epd etc.), sondern die werten Feuilletonisten der Tagespresse.
Ach, ist da ein Unterschied? Ging es hier nicht wie immer um die Filmkritik an sich?
Denn bei all den unterschiedlichen Autoren von epd Film sehe ich z.b. nur wenige die prätentiös sind oder labern oder pseudointellektuell.