Ist SAM MENDES der Regisseur?

Hier kommen alle Neuigkeiten, Gerüchte und Spekulationen zum 23. Bondfilm (Kinostart November 2012) namens SKYFALL von Regisseur Sam Mendes und Daniel Craig als 007, herein! [LESEFORUM]
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MX87
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11. April 2010 05:45

Es verdichtet sich mehr....

... und scheinbar ändert ich ach etwas an den Autoren:
Respected British newspaper The Telegraph has today confirmed that Sam Mendes will be helming Daniel Craig's third outing as 007. The paper's Mandrake column said, "Sam Mendes caused astonishment when he announced the end of his marriage to Kate Winslet, which had been seen as one of the most solid in show business. He is now provoking intrigue in his professional life. Barbara Broccoli, the producer, confirmed to Mandrake recently that Mendes, 44, would be the director of the next James Bond film."

Mendes is currently understood to be signed as a 'consultant' on Bond 23 to avoid a trigger payment from cash-strapped MGM.

[.....]

Still on the subject of Bond 23, The Telegraph also says that Peter Morgan, the screenwriter of "Frost/Nixon" and "The Queen", who had been announced as one of the writers on the 007 film, may no longer working on the script.

"Patrick Marber, the acclaimed playwright, is understood to be wanted by Mendes as his replacement. 'It is a mystery worthy of a Bond script,' says Mandrake's source. A spokesman for the Hollywood studio MGM said: 'The film-makers say the Morgan / Marber switch is just speculation.'"
[...]
MGM may have little knowledge of the work being done on Bond 23 behind the scenes by EON, and it is a standard response from the studio. Peter Morgan said he completed his work on the Bond 23 draft between July and October last year, until his work was put on hold due to the MGM debacle.

Oscar nominated and British-born writer Patrick Marber has seen success with a couple of high-profile films in recent years, including "Closer" (2004) and Dame Judi Dench starrer "Notes on a Scandal" (2006). Marber picked up the BAFTA for Best Short Film last year with "Love You More". He is also known for writing on comedy projects with Steve Coogan.
http://www.mi6.co.uk/sections/articles/ ... =&id=02531
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Gernot
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11. April 2010 11:36

das ist der erste artikel in den letzten monaten mit glaubwürdigen inhalten, die nicht frei erfunden scheinen.

sam mendes dürfte tatsächlich das rennen machen, daran sollte sich trotz der MGM-krise nichts mehr ändern!

laut den letzten informationen arbeitete morgan ja bis ende des letzten jahres am drehbuch und stoppte die arbeit aufgrund des mgm-verkaufs, was anfangs bis ende februar dauern sollte. da die ganze mgm-sache jedoch leider viel länger als gedacht gedauert hat bzw. noch immer dauert, hatte morgan möglicherweise einfach keine zeit mehr um noch weiter am skript zu arbeiten, womit mit marber ein weiterer hochklassiger autor aufs boot aufspringt...

wie auch immer, es tut sich also (wieder) etwas bei EON und falls barbara mendes tatsächlich als regisseur bestätigt hat, dann dürfte für EON vielleicht schon mehr klar sein als wir bisher dachten.
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danielcc
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11. April 2010 11:48

Habe den Film Closer gesehen und der war meiner Meinung nach eine Drehbuch-Katastrophe. Gemessen an diesem Beispiel halte ich aber peter Morgan für ein ganz anderes Kaliber. Schade, wenn dies war ist, dann geht dieses "viele Köche verderben den Brei" schon wieder los...
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Gernot
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11. April 2010 11:58

danielcc hat geschrieben:Habe den Film Closer gesehen und der war meiner Meinung nach eine Drehbuch-Katastrophe. Gemessen an diesem Beispiel halte ich aber peter Morgan für ein ganz anderes Kaliber. Schade, wenn dies war ist, dann geht dieses "viele Köche verderben den Brei" schon wieder los...
"tagebuch eines skandals" war hingegen sehr gelungen. wobei man hier natürlich dazusagen muss, dass es eine romanvorlage gab.

zu "viele köche verderben den brei": ich denke das kommt darauf an, aus welchen gründen der autorenwechsel stattfand. fand er statt, weil man mit morgans arbeit nicht zufrieden war - und man schmeißt die komplette story wieder über board? oder fand er aus terminlichen gründen statt und marber verfeinert das skript lediglich? das macht für mich schon einen großen unterschied aus...
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11. April 2010 12:16

zumal Mendes doch auch von Anfang an an Bord war oder? Wenn ihm die Story von Morgan gar nicht gepasst hätte, hätte er sicher früher eingegriffen. Aber nach wie vor ist mir das Filmgeschäft in dieser Hinsicht ein Rätsel. Es ist doch immer wieder gleich bei Bond: Es wird eine Story entwickelt, diese wird überarbeitet, dann kommt ein Regisseur, der vieles über den Haufen schmeißt und am Ende einen weiteren Autoren holt, der noch mal während des Drehs die Dialoge poliert.

Warum nicht mal andersrum?
1. Regisseur holen, der sich voll reinhängen will
2. Mit Regisseur zusammen einen Autoren beschäftigen
3. Mit diesem eine stimmige Story entwickelt und genug Zeit haben, diese noch ein mal im Detail zu polieren.

Naja, wahrscheinlich ist es dieses Mal wirklich nicht so schlimm, Mendes ist ja schon lange an Bord und ich halte ihn für eine gute Wahl. Nur fällt es mir anhand der Arbeit von Morgan bzw. Marber schwer nachzuvollziehen, wie man den einen die Arbeit des anderen überarbeiten lassen kann :-)
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Gernot
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11. April 2010 12:36

ja, ich wundere mich da auch oft darüber... so ganz habe ich das auch noch nicht verstanden...?!

wie werden wohl die credits aussehen?

written by
Neil Purvis & Robert Wade, Peter Morgan and Patrick Marber
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11. April 2010 15:34

Gernot hat geschrieben:ja, ich wundere mich da auch oft darüber... so ganz habe ich das auch noch nicht verstanden...?!

wie werden wohl die credits aussehen?

written by
Neil Purvis & Robert Wade, Peter Morgan and Patrick Marber
Bei QOS waren es ja auch nicht weniger Autoren. :wink:

Was den Ablauf betrifft ist es ja so, dass ein Regisseur das Drehbuch lieber vorher kennt, bevor er für einen Film unterschreibt. Die Reihenfolge ist für mich also völlig plausibel. Wer würde schon die Katze im Sack kaufen?

MfG

Samedi
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13. April 2010 14:02

Das hängt doch davon ab ob man einen Regisseur hat der sich nur als Regisseur versteht, oder einen der sich als Filmemacher versteht.
Der eine ist einer der einen Job tut, der ander wäre ein Künstler.

Gute Kunst kann allerdings in beiden Fällen entstehen.

Die eigentlichen Filmemacher bei den Bonds sind aber doch ohnehin die Broccolis.

(Mit der wahrscheinlichen Ausnahme von QoS)
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13. April 2010 22:23

Ich würde mich auch sehr für Sam Mendes aussprechen: Seine bisherigen Filme fand ich sehr athmosphärisch und von den Bildkmpositionen her sehr beeindruckend, man denke nur mal an "Road to Perdition".
Die Frage ist halt nur, ob er mit dem Genre des Actionthrillers zurecht kommt.
"Road to Perdition" ist für mich eher ein Gangsterdrama.
Aber eigentlich mache ich mir bei Sam Mendes keine Sorgen.
Ob ich ihr ein bisschen den Arm brechen soll...?
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