Wie findet ihr OP?

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Re: Filmbesprechung: "Octopussy (OP)"

871
Das ist wieder so ein Fall von Lazy Writing. Aber da liegt bei OP ja so einiges im Argen. Vermutlich hat man sich einfach nicht mehr für die Figur interessiert und wollte den Film einfach irgendwie zu einem Ende bringen.

OP zählt für mich aber ohnehin zu den schwächeren Bondfilmen. Wobei die Musik von Barry natürlich wieder mal super ist.
Böser schwarzer Mann

#SanMonique2020

"Wo man lacht, da lass dich ruhig nieder. Böse Menschen lachen immer wieder."

Re: Filmbesprechung: "Octopussy (OP)"

874
Revoked hat geschrieben: 4. September 2019 08:26 Mark, Dollar und Franken waren damals die härtesten Währungen. Natürlich musste KK sein Domizil räumen, bevor er verhaftet wird.

Und nach Kuba will der bestimmt als Lebemann nicht. Er hat doch nicht aus politischer Überzeugung mit den Russen zusammen gearbeitet, sondern um Geschäfte zu machen.

So einer setzt sich nach Hong Kong, Singapur etc ab - also meiner Einschätzung nach....
Wollte der Geschäftsmann Auric Goldfinger nicht auch nach Kuba fliehen?
"Ich glaube nie, was in den Zeitungen steht." - TND

Re: Filmbesprechung: "Octopussy (OP)"

875
Revoked hat geschrieben: 4. September 2019 11:17 Ist doch kein Lazy Writing nur weil KK nicht sagt:
„Gobinda, wir sind gerade von deutschland nach Indien in meinen Monsunpalast geflüchtet, um alle Spuren zu verwischen und mit meiner Beute per Propellermaschine nach Sumatra zu fliehen um dort unter neuer Identität xy weiterzuleben“.
Wenn KK das so gesagt hätte, dann wäre es natürlich auch Lazy Writing. Aber das hätte man auch subtiler schreiben können.
Böser schwarzer Mann

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Re: Filmbesprechung: "Octopussy (OP)"

876
Henrik hat geschrieben: 4. September 2019 11:41 Wollte der Geschäftsmann Auric Goldfinger nicht auch nach Kuba fliehen?
Kuba 1964 ist aber nicht Kuba 1983. :wink:

Ich denke, für einen wie Khan ist nur wichtig, finanziell unabhängig zu sein und sich ein schönes Leben machen zu können. Aus Indien muss er natürlich raus, denn in Indien lief sein Geschäft und er sollte für seine Freiheit jede Verbindung zu seinen Geschäften kappen. Und das er nicht unbedingt nach Europa abhauen will, ist wohl verständlich. Aber wohin es ihn genau verschlägt, das spielt keine große Rolle und es ergibt schon Sinn, dass er vorher noch einmal nach Indien zurückkehrt, um Spuren zu sich zu verwischen und sauber abgehen zu können.
Prejudice always obscures the truth.

Re: Filmbesprechung: "Octopussy (OP)"

877
Casino Hille hat geschrieben: 4. September 2019 11:55 es ergibt schon Sinn, dass er vorher noch einmal nach Indien zurückkehrt, um Spuren zu sich zu verwischen und sauber abgehen zu können.
Das (also die Spuren verwischen) hätten meiner Meinung nach aber auch seine Handlanger erledigen können. Wär für ihn denk ich auch praktischer gewesen.
Böser schwarzer Mann

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Re: Filmbesprechung: "Octopussy (OP)"

878
Wow, Hille hast recht. Das bringt wieder nix hier mit....

@Henrik: das ist wahr und ein Argument, aber da KK eben ein Bonvivant ist und wohl weniger Abhängig v.d. Russen muss er eben nicht unbedingt nach Kuba. Und für den Film ist es ja auch egal. Spuren verwischen und abhauen- genauso ist es im Film ausreichend erklärt.
Der irre Flic mit heißem Blick

Re: Filmbesprechung: "Octopussy (OP)"

879
Zu den Szenen in der DDR/BRD (?) am Ende des Filmes.

Bond muss dringend telefonieren, aber der Frau vor ihm ist das egal und drängt sich vor ihm in die Telefonzelle. Panik auslösen ist vielleich nicht immer die beste Lösung, aber immer noch besser, als zu riskieren, dass ansonsten eine Atombombe explodiert. Ich hätte der Frau wohl direkt ins Gesicht gesagt, dass ansonsten gleich eine Atombombe gezündet wird. Ähnliches gilt bezüglich der Szene beim Pförtner des US-Stützpunktes. Ich weiss, wozu das dient. Es soll die Spannung aufrechterhalten und in die Autoverfolgungsjagt münden.

Was sagt ihr dazu?

Im Handy-Zeitalter wäre das alles egal :)
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Re: Filmbesprechung: "Octopussy (OP)"

880
Henrik hat geschrieben: 4. Dezember 2020 09:21 Ich hätte der Frau wohl direkt ins Gesicht gesagt, dass ansonsten gleich eine Atombombe gezündet wird. Ähnliches gilt bezüglich der Szene beim Pförtner des US-Stützpunktes.
Jo, und das hätten die 2 auch bestimmt geglaubt, und Bond nicht einfach als Spinner abgetan. Würde das jemand zu mir sagen, wäre ich sofort offen dafür und würde meine Hilfe anbieten. Ist doch das Mindeste. :mrgreen:
Prejudice always obscures the truth.

Re: Filmbesprechung: "Octopussy (OP)"

882
Ich habe seit langem wieder mal OCTOPUSSY gesehen.
Ich liebe MOORE wirklich, aber leider wirkt er selbst
und der gesamte Film ziemlich lächerlich mit sämtlichen
Szenen. Der Film zeigt zwar auch coole Szenen, gerade am
Schluss, aber dennoch ist er hier für mich nicht der Bond,
so wie er es in den anderen Filmen zuvor war. (mein Eindruck)
Man kann Roger leider hier nicht so richtig ernst nehmen,
da waren seine vorherigen Bond-Filme aber ganz anders und
da war er auch mit dem notwendigen Ernst bei der Sache!
Für mich war MOORE in MOONRAKER + TSWLM am stärksten!
Aber auch selbst bei DMWTGG + LALD hat er mir echt gut gefallen.
Ich finde, (das habe ich immer gesagt) RM hätte mit OCTOPUSSY
den letzten Bond-Film beenden müssen. AVTAK war zwar
cool, aber er war da leider schon etwas zu alt (sorry)...
>>MOONRAKER<<? "Dann wissen Sie, daß der Raumpendler auf dem Rücken einer
747 irgendwo abgestürzt ist. Flugzeug und Shuttle wurden total zerstört. -Korrekt?"

Re: Filmbesprechung: "Octopussy (OP)"

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Meiner Ansicht nach ist es schon sehr gewagt Sir Rog in OP mangelnde Ernsthaftigkeit vorzuwerfen, gleichzeitig aber seine Performance in MR zu preisen. Wie kommt man auf so etwas? :D

Für mich ist und bleibt OP einer der unterschätztesten Bonds, ein klasse Film, der sich hier und da ein paar Schönheitsfehler leistet - der Tarzanschrei hätte nicht sein müssen. Dafür punktet der Film bei mir immer wieder durch seine grandiose PTS, seinen wunderbaren Locations und John Barrys fabelhafter Arbeit. Nach Bill Contis unsäglichem Krach (sorry, ich weiß es gibt Fans unter euch) eine Wohltat!

Re: Filmbesprechung: "Octopussy (OP)"

884
OP ist so ein Soundtrack, bei dem ich, wenn ich näher darüber nachdenke, eigentlich gar nichts markantes im Ohr haben.

Eines muss ich aber sagen: Die Gunbarrel ist, gemeinsam mit der von TLD, die meiner Meinung nach neutralste. Das Bond-Theme ohne große Abwandlungen. Ich mag ja auch die etwas abgefahreneren Soundtrack, bei den Gunbarrels habe ich aber auch gewisse Sympathien für die ohne große Experimente. Das sind meiner Meinung nach OP und TLD.
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