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Spectre-Review: Eine spoilerfreie Filmkritik.

von Gernot

Deutscher Kinostart: 5.11.2015 © Sony Pictures Releasing

SPECTRE. Deutscher Kinostart: 5.11.2015 © Sony Pictures Releasing


Nach zweimaliger Sichtung des Filmes (in der OV) pünktlich vor dem deutschen Kinostart eine spoilerfreie Filmkritik zum 24. James-Bond-Abenteuer SPECTRE.

Nach den ersten, fast schon überschwenglich positiven Pressereviews, liest man mittlerweile auf Websites diverser Filmportale auch zahlreiche negative, teilweise sogar extrem negative Meinungen über den Film. Natürlich werden die Macher mit SPECTRE nicht jeden Bondfan oder Kinobesucher überzeugen (das konnten sie auch mit CASINO ROYALE, SKYFALL oder X nicht [für X bitte den Titel deines Lieblingsbondfilmes einsetzen]), für mich jedenfalls funktioniert SPECTRE aber wunderbar, sowohl als Bondfilm als auch als Action-Blockbuster. Die Messlatte haben sich die Macher mit SKYFALL natürlich ziemlich hoch gelegt. Vieles macht SPECTRE sogar besser als die Vorgänger, auch wenn es nicht auf allen Ebenen bzw. über die gesamte Filmdauer gelingt.

Aber nun der Reihe nach. Die Pre-Title-Sequenz (PTS) gehört jedenfalls zu den besten der gesamten Bondserie (möglicherweise ist es sogar die beste… wäre da nicht mein geliebtes GOLDENEYE… ;)), denn nicht nur die im wahrsten Sinne des Wortes atemberaubende Action- und Stuntsequenz auch die kunstvolle Inszinierung lassen das Herz eines jeden Kinofans höher schlagen. Die darauffolgende, erneut von DANIEL KLEINMAN inszinierte Titelsequenz ist durchaus gewagt und enthält Elemente, die man nicht unbedingt erwartet hätte. Vor allem oder gerade wegen des Bezugs zur Story und mit der musikalisch erstklassigen Untermalung (sic!) des vieldiskutierten Titelsongs von SAM SMITH, der auch später im Film passend eingesetzt wird, hat mich Kleinmans Titelsequenz wieder einmal voll überzeugt. Generell haben sich Regisseur SAM MENDES und Komponist THOMAS NEWMAN für eine sehr klassische musikalische Unterstützung entschieden – immer wieder erklingen Zitate aus vorherigen Filmen und es gibt eine starke Verwendung des Bond-Themas.

Abgesehen von der grandiosen PTS entspricht die filmische Umsetzung genau dem, was man von Regisseur SAM MENDES‘ hochkarätig besetzter Crew – die großteils bereits an SKYFALL gemeinsam gearbeitet hat – auch erwarten kann. Allen voran natürlich die überwätigenden Bilder von Kameramann HOYTE VAN HOYTEMA. Egal ob es das lebendige und farbprächtige Rom, die einsamen und verschneiten österreichischen Alpen oder die Wüstenlandschaft in Nordafrika sind, HOYTEMA steht seinem Vorgänger ROGER DEAKINS, der für seine 007-Leistung auch mit einer erneuten Oscarnominierung belohnt wurde, in nichts nach. Natürlich wird auch für reichlich Action gesorgt, wie gewohnt auf hohem Niveau – aber auch das darf man von 007 schon erwarten. Und wie der Hauptplot selbst orientiert sich auch die Action des Filmes wieder mehr an der „klassischen Bondformel“ – wenn auch mit ein paar wohldosierten Abweichungen. Dennoch überzeugt hier nicht alles, so ist die Autoverfolgungsjagd durchs nächtliche Rom zwar stilvoll aufgenommen (inklusive witziger Bond-Gags), der große Wow-Effekt bliebt zumindest bei mir aber doch irgendwie aus. Dafür überrascht der kurze aber hartgeführte Zugkampf mit Mr. Hinx (DAVE BAUTISTA) als eines der heimlichen Actionhiglights des Filmes. Apropos Mr. Hinx, zwar wird sich mit dieser Figur wohl keine Bewerbung für das nächste Shakespeare-Stück ausgehen, trotzdem ist er vielleicht der beste Henchman seit Beißer… oder zumindest seit Necros. Da hätte man eigentlich noch gerne mehr von ihm gesehen.

Wie MENDES und CRAIG in diversen Interviews vor und während der Dreharbeiten angekündigt haben, kehren in SPECTRE – trotz manch harter und äußerst brutaler Szenen – auch wieder Humor und Ironie zurück. Endlich darf Bond nach oder sogar noch während des haarsträubenden Stunts wieder seine Krawatte richten, seinem Gegenüber (egal ob Vorgesetzter oder Feind) auf niveauvoll-freche Art antworten oder dem Bösewicht genau zum passenden Zeitpunkt unerwartet gestikulieren. Endlich nimmt sich auch CRAIGs Bond nicht mehr den gesamten Film bitterernst – gleichzeitig hat MENDES die richtige Balance gefunden, sodass Humor und slapstickartige Einlagen an keiner Stelle übertrieben oder gar unpassend wirken (gleichzeitig rücken auch die emotionalen und psychologischen Komponenten der letzten Filme wieder in den Hintergrund, was manche begrüßen und manche bedauern werden). Dazu kommen einige für Bondfans unverkennbare stilistische als auch in die Handlung eingebaute Zitate und Referenzen zu anderen Bondfilmen bzw. aus dem Bonduniversum. Auch wieder mit Bedacht und nicht mit dem Vorschlaghammer, wie das schon in manch früherem Film getan wurde. Bei den anderen Figuren haben die Bondmacher die in SKYFALL begonnene Entwicklung beibehalten. RALPH FIENNES (M) und NAOMIE HARRIS (Moneypenny) können erneut überzeugen und haben es fast den gesamten Film über mit einem etwas stark vereinfachten, aber grundsätzlich durchaus vernünftigen und tagesaktuellen Nebenplot zu tun. BEN WISHAWs Q hat noch mehr Arbeit als in SKYFALL und sorgt für einige Lacher und auch RORY KINNEARs Tanner gerät nicht ganz in Vergessenheit. Bleibt zu hoffen, dass alle 3 von Mendes in SKYFALL neu eingeführten Charaktere noch eine lange Bondzukunft vor sich haben. Die beiden Haupt-Bondgirls machen ihre Sache gut – MONICA BELLUCCI war in ihrer kleinen Rolle besser, als von mir erwartet und LEA SEYDOUX‘ Charakter ist zwar nicht so glaubhaft beschrieben wie etwa eine Vesper Lynd, aber auch sie macht ihre Sache sehr überzeugend und hat doch einige schöne Szenen zusammen mit 007.

Und weil schon vom Nebenplot die Rede war, auch die Haupthandlung des Filmes kommt mit wenigen Logiklöchern aus, auch wenn manche Aspekte der Handlung auf dünnen Beinen stehen und wahrscheinlich für das ein oder andere (Streit-) Gespräch unter den Bondfans sorgen könnten. Generell war man sehr bemüht, mit der Geheimorganisation SPECTRE einen Bogen über die Handlung der Craig-Bondfilme zu spannen und aufgeworfene Fragen der Craig-Reihe zu beantworten, was für mich gerade noch so gelingt. JESPER CHRISTENSEN überzeugt ein weiteres Mal in seiner kleinen Rolle als Mr. White, ANDREW SCOTT macht seine Sache als Ms neuer Vorgesetzter ganz passabel und darf ein paar spannende Dialoge mit RALPH FIENNES führen. CHRISTOPH WALTZ spielt seinen kleinen Part als Handlanger gewohnt souverän – sowohl Auftreten, Körperhaltung als auch Sprache passen zu seiner Filmfigur, obwohl man gerne noch mehr von ihm gesehen hätte bzw. seinen Filmcharakter und dessen Motive durchaus noch aufschlussreicher ausarbeiten hätte können. Für das letzte Drittel des Filmes dürfte man dann doch einige Kompromisse eigegangen sein, trotz oder gerade wegen der vier am Drehbuch beteiligten Drehbuchautoren hat man hier vorhandenes Potential für einen perfekten letzten Akt doch relativ leichtfertig verschenkt.

Achja, einen hätte ich fast vergessen: Mr. 007 himself, DANIEL CRAIG. Obwohl, da gibt’s für mich nicht viel zu sagen, außer vielleicht: superb! Bitte mehr davon! Offiziell hat Craig einen Vertrag für einen weiteren Film, und ich gehe fest davon aus und hoffe, dass er diesen trotz mancher Andeutungen (die er 2 Tage nach Abschluss der anstrengenden Dreharbeiten sagte) erfüllen wird. Es wäre einfach schade, wenn man den mit SPECTRE eingeschlagenen Weg nicht noch mit weiteren Abenteuern von Daniel Craigs Bond und seinem loyalen Team fortführen würde. Da ließen sich sicherlich noch ein paar spannende Bond-Abenteuer entwerfen…

Fazit: SPECTRE bietet 148 Minuten kurzweilige Unterhaltung im Stile der klassischen Bondfilme, mit spektakulären Actioneinlagen, witzigen Dialogen, wunderschönen Bildern und einem starken Soundtrack. Der Film besticht mit einigen großartig inszinierten Sequenzen und viel Liebe zum Detail, dennoch können nicht alle Handlungsverläufe vollständig überzeugen, wodurch die Dramaturgie ein wenig leidet. Dafür bekommen die Bondfans aber endlich jenen James Bond in Verkörperung von Daniel Craig zu sehen, auf den sie schon so lange warten.

Als erste Einschätzung würde ich SPECTRE mindestens 8/10 Punkten geben. Ich bin gespannt, ob bzw. wie sich der Film mit weiteren Sichtungen in meiner persönlichen Bewertungsskala bewegen wird.

Also, ab ins Kino mit euch und überzeugt euch selbst – 007 is back!

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Ernst Stavro Blofeld
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Ernst Stavro Blofeld

Nun, Geschmäcker sind ja verschieden und nicht jeder kann mit der Auseinandersetzung der Persönlichkeit 007s etwas anfangen. Solange Craig 007 verkörpert, wird die Persönlichkeit von James Bond wohl im Mittelpunkt bleiben. Danach aber werden andere Schwerpunkte gesetzt werden, da bin ich mir sicher. Somit besteht eine reale Chance, dass auch Du nach der Craig-Ära wieder mehr von James Bond angesprochen werden wirst. Mir hat die Action und Bautista ehrlich gesagt völlig ausgereicht. So stark fand ich ihn als „Kampfmaschine“ nicht. Dahingegen hat mir Waltz und besonders Daniel Craig sehr gut gefallen. Allerdings kenne ich nur wenige Filme mit Christoph Waltz… Weiterlesen »

Manuel Hitz
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Manuel Hitz

Nein von dir Fabian brauche ich keine Fridensbeteuerungen; sondern dir muss ich herzlich danken für deine immer wiederkehrende Gesprächsbereitschaft. :->) Ja hier gehts es um Bond aber auch um den Oskar für den besten Song: Love Me Like You Do(für mich dann weniger gut als Skyfall und diese beiden Songs sind auch weniger kompliziert wie Wrtings On The Wall), dann One Kind Of Love (könnte für mich von der hohen Tonlage der Sam Smith der älteren Genration sein) See You Again (modern aber dieses Duo um die Sinnlichkeit herzustellen kann Sam Smith alleine auf modernere und emotionalere Art) Simple Song… Weiterlesen »

Fabian Ritter
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Fabian Ritter

Ich will dich beruhigen. Meine Absicht ist es nicht, dir deine Meinung wegzunehmen. :-)
Dass Bond nicht die ganze Filmbranche ist, ist schon klar.
Aber hier geht es nunmal um Bond.
Ich finde, Adele hat für „Skyfall“ zu Recht den Oscar gewonnen.
Und ich finde auch, Sam Smith kommt mit „Writings On The Wall“ nicht an deren Leistung heran.
Da ich aber nicht Musik studiert habe, kann und will ich nicht so tief in das Thema eintauchen.
Schade, dass Friedhelm seine Kommentare wieder gelöscht hat. Ich habe die letzten zwei nicht mehr lesen können.

Manuel Hitz
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Manuel Hitz

Na ja wenn jemanden so wie du Friedhelm persönlich eine so subjektive eher wenig sachliche Antwort gibt muss ich einfach das ganze realtivieren!!! Und mal an die anderen wirklich konstruktiven Teilnemer das Fridhelm Muschnik den Kommentar wegen meiner Reaktion löschste zeigt doch ein minmales schlechtes Gewissen für seine Antwort an Fabian Ritter auf Wunsch… Und wer hier eher unqualifieziert ist mal beseite gestellt aber ehrlich ich bin mitlerweile ein Stilkenner von Sam Smith und habe bei seinem mehrjährigen Steilstart nie weibischkeit festellen können ich halte deine Aussage eher nicht qualifiziert sondern von einer subjektiven und konserativen Seite aus geschrieben —… Weiterlesen »

Manuel Hitz
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Manuel Hitz

erstmals möchte ich entgegnen das Sam Smith oftmals versucht zwischen der Pop-Musik und den klassischeren Stilen Brücken zu schlagen!! Also wird eine einseite Stil-Bewertung nicht gerecht genug mal abgesehen davon dass auch Anhänger populären Musik kontroverse Disskusionen führen könnten über die Scheinmängel von Smith im Passagio Bereich Sory was soll denn das David Daniel dass sollte eher heissen er gibt niemals seine domianten eher weiblichen Klänge auf nicht mal einzelne Töne die wirklich männlich klinigen bringt dieser zustande sory ohne bild würde ich den für eine weibliche Opernfurze halten!!!Um mal erneut auf das Rhetorische-Niveu zurück kommen das enuchal und weibisch… Weiterlesen »

Manuel Hitz
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Manuel Hitz

na ja Deutschland ist nicht der Oscaraustragungsort, und Bond ist nicht die ganze Filmbranche

Fabian Ritter
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Fabian Ritter

Okay. Das mag sein.
Wobei mein besagter Bekannter nicht bloß Sänger ist, sondern auch Musiklehrer. Er jedenfalls sagt eindeutig, dass Smiths Song gesangtechnisch einwandfrei ist. Zwar mag er persönlich diese Musik nicht, aber qualitativ sei dem Song „WOTW“ nichts entgegenzusetzen.

Da du ja auch vom Fach bist, wie du sagst, und auf andere Schlüsse kommst als der von mir erwähnte Musiklehrer, der auch Musik studiert hat, interessieren mich die Quellen zu den „fundierten Stimmanalysen“.
Ist das Problem der Stil von „WOTW“ oder die Leistung des Sängers (Sam Smith) an sich?

Fabian Ritter
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Fabian Ritter

Ein Bekannter von mir, der Schauspieler und Sänger ist, hat auf meine Nachfrage nach dem „körperlosen Falsett“ von Sam Smiths „Writings On The Wall“ gesagt, dass zwar diese Beschreibung (von Friedhelm Muschnik) stimmt; jedoch diese nicht bedeute, dass der Song schlecht sei. Im Gegenteil. „Der Song von Smith zu „SPECTRE“ ist künstlerisch einwandfrei und passt perfekt in den 24. Bondfilm“, so sein Statement. Daher gebe ich dir sogar Recht, Manuel. Ich bewerte das eben subjektiv und aus meiner Perspektive. Mag es in England und in der Schweiz anders sein, doch in Deutschland und überhaupt unter Bond-Fans hat WOTW offensichtlich ziemliche… Weiterlesen »

Manuel Hitz
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Manuel Hitz

Nein ich finde das kein Witz vielleicht von der Amerikanischen Seite her, schon wen man aber die Briten und auch einige Schweizer und andere verstreute fragt ist diese erneute stimmliche Topleistung durchaus ehrenswert genug um ihn positiv auszuzeichnen!!!

Fabian Ritter
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Fabian Ritter

Ein Witz sondergleichen!
Zwar finde ich Smiths Titelsong keineswegs grottig, so wie manche Bond-Fans meinen; doch sollte ein mittelmäßiger Song auch nicht eine derart hohe Auszeichnung bekommen. Das fänd ich dann schon albern.

Ernst Stavro Blofeld
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Ernst Stavro Blofeld

Oscar für Sam Smith‘ „Writings on the wall“? Das schlechteste von SPECTRE ist dieser Song. Ich hoffe nicht, dass Smith dafür auch noch positiv ausgezeichnet wird …

Fabian Ritter
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Fabian Ritter

Dass die klassische Bond-Klaviatur viele Fans angefixt hat, teile ich. Auch mir ging es so. Nun gibt es eben eine Neuausrichtung, die gefällt oder nicht. Das war schon immer so. Barbara Broccoli wird, wie ich meine, mit Argusaugen über das Erbe ihres Vaters wachen. Will sagen, sie ist klug und weiß, dass heute eben moderne Elemente ins Bond-Franchise Einzug halten sollten, weil man die Reihe ja noch eine Weile fortführen möchte. Jetzt zu sehr sich an die Nostalgie früherer Ären zu klammern, lässt den Schuss nach hinten losgehen – so denke ich. Das haben die aktuellen Produzenten auch gemerkt, sonst… Weiterlesen »

Manuel Hitz
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Manuel Hitz

ja richtig ist es schon, aber mal dazu nicht nur Deutsch schwere Sprache sondern auch to translate English not allways easy!!!

Manuel Hitz
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Manuel Hitz

genau aber Brocoli hat nicht nur die Katze für Craig im Sack!!

Fabian Ritter
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Fabian Ritter

Wenn Craig aber nicht mehr motiviert ist, hat das auch keinen Sinn.

Fabian Ritter
Gast
Fabian Ritter

Barbara Broccoli wollte Daniel Craig als Bond haben. Offensichtlich hat sie damit auf das richtige Pferd gesetzt. Dass sie ihn daher halten will, ist verständlich.
Craigs Echo am Publikum ist fantastisch und Broccoli hat eigentlich nur die Aussage getroffen, dass sie von Craig ähnlich begeistert ist wie die Fans. Sentimental ist das nicht unbedingt. :-)

Manuel Hitz
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Manuel Hitz

also diese Ansprache ist ein bisschen zu herzig formuliert, ihn zu lieben Anstelle oder als Vertretung des Publikum oje wie sedimental!!!

Fabian Ritter
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Fabian Ritter

Vorhin habe ich in Stuttgart mit einem Bekannten bei Kaffee und Kuchen einen netten Plausch gehabt. Er ist Schauspieler am Theater und hat in einigen TV-Produktionen mitgespielt; auch zusammen mit namhaften Kollegen. Er hat auch „SPECTRE“ gesehen und war begeistert. Aus seiner Sicht als Schauspieler ist Craig der beste Bond ever und „SPECTRE“ ein sehr guter Film. „Für einen Archetyp spielt Daniel Craig den Agenten James Bond bisher am besten von allen Darstellern“, so seine Ausführung. Eine Rolle glaubwürdig zu spielen geht eben über die gängigen Klischees hinaus. Da finde ich es dramaturgisch hochwertiger, wie Bond mit seiner Geliebten Händchen… Weiterlesen »

Manuel Hitz
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Manuel Hitz

stell dich darauf ein das jede Darsteller-Ära, ihre eigenen James-Bond-Feeling Momente hat! Gewisse unkonventinolle Komponenten stossen natürlich immer auf Gegenwind!! Ja diese Werbesendungen sind gut inszeniert, aber das ganze Machtgehabe um und in Bondwerbeprodukte und den Filmchen für alles mögliche „das geht mir langsam auf die Nerfen“

Manuel Hitz
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Manuel Hitz

Eben aber für ein Film lang Vater zu sein, gibt zwar wieder eine ungewohnte Dramtik rein finde ich aber denkbar!! Eben weil ja jetzt mit Spectre nicht wieder alle Ironie an der Oberfläche tümplet…

Manuel Hitz
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Manuel Hitz

Er kann Madleine halt nicht noch einmal gehen lassen, er hat ja das Trauma mitzutragen eben Vesper Lind wäre dann eine eher sinvolle Einbindung in die Story.

Was sagst du da als Familienvater kann man keine Verbrecher jagen bitte recherchier über die bisher 3-Teilige Serie 96 Hours Taken; übrigens ist diese auch extrem spannend!!! Der Familienstandpunkt Vater sein wird auch nur höchstens 1 Film lang ein Thema für Bond sein!!

Manuel Hitz
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Manuel Hitz

Hm na ja die Verwandschaftlichen Verhältnisse engen die Story-Entwicklung ein: Ah ok Bond könnte mit Madeleine Swan ein Baby kriegen???…! Ja ich glaube tatsächlich wie Ernst Stavero Blofeld(der einte Kommentator dieser Seite) Das Bolfeld durchaus von Waltz weiter in seiner infantilen Version dargestellt wird aber diese Verwandschaftlichenverhältnisse nicht mehr weiter gross Erwähnung finden!! Aber egal was jetzt noch entschieden wird mit allen Beteilgten und einbezogenen Kommentare und Presse-Reviews: Glaube ich auch es gibt allen Grund uns auf den Nächsten Bond zu freuen, obwohl ich eher keinen erneuten Rebot erwarte; dies wäre doch seltsam eventuell ist ja was dran an einem… Weiterlesen »

Ernst Stavro Blofeld
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Ernst Stavro Blofeld

Ich glaube persönlich, dass Blofeld zwar weiterhin eine Rolle spielt, aber dass auf dem Verwandschaftsverhältnis einfach nicht weiter „herumgehackt“ werden wird. SPECTRE wird Gegenspieler von James Bond bleiben. Jetzt, da sich die meisten Fragen der vergangenen drei Filme aufgeklärt haben, wird Bond einfach gegen einen irren Blofeld weiterkämpfen müssen. Ich schrieb schon an anderer Stelle, dass hier der Roman YOLT einiges hergeben könnte, da dieser nichts mit dem Film zu tun hat. Spätestens nach Daniel Craig wird das Verwandschaftsthema zwischen Bond und Blofeld vergangen sein, zugleich aber wird Blofeld weiterhin eine Rolle spielen. Nicht umsonst hat man sich die Rechte… Weiterlesen »

Manuel Hitz
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Manuel Hitz

ich finde das bonduntypische diesmal eben wieder, deutlich mehr thrillerhaft und nicht wie in Skyfall komoödienhaft: Übrigens die Beerdigung sollte ja so wirken wie Sicara Opfer einer Überwachung sei, war und ist!! Der Kitch am Schluss musste sein weil Frauen an Bond’s Seite zum Schluss immer sterben, aber dieser Gefalle durfte Bonds-Verwandter als infantiler Mensch nicht kriegen!!

Manuel Hitz
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Manuel Hitz

Vin Diesel ist auch flexibler als man auch schon dachte; The last Wichhunter beweist es!! Er ist eben auch Schauspiel und Darsteller und hatt ebenfalls Erfahrung mit Regie und ist auch bei seinen Darstellerfilmen Co-Produzent!!

Fabian Ritter
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Fabian Ritter

Das ist doch Grundlagenwissen. Das habe ich schon noch. ;-) Wobei da die gängigen Meinungen teilweise jeder Grundlage entbehren. Zwar stimmt deine Ausführung über Roger Moore im wesentlichen; was Moore ja sogar zugibt, dass er im Grunde immer sich selbst gespielt hat, womit er jedoch übertrieben hat. In „Das nackte Gesicht“ spielt er den Psychiater ernst und ohne die sonst üblichen ironischen Scharmützel. Das Gleiche gilt für Christoph Waltz. Er wurde immer für eine Rolle favorisiert und inzwischen ist er darauf abonniert. Dabei spielt er den zynischen wortgewandten Psychopathen. Dass er mehr kann und durchaus wandlungsfähig ist, beweist er in… Weiterlesen »

Fabian Ritter
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Fabian Ritter

QoS ist ein unterschätzter Film. Da sind etwa DAD, DAF oder auch MR schlechter. Klar, der Bond ist äußerst unkonventionell und sicherlich auch arm an Highlights. Doch der Kampf in Sienas Kirchturm, wo 007 am Ende Michell erschießt, ist super eingefangen. Und Bond war immer der Held mit den infantilen Mitteln. Dass das bei CR, QoS und SF zu kurz kam, wurde von den Fans stets kritisiert. Nun griff Sam Mendes zu diesem traditionellen Stilmittel, und es ist auch nicht recht. Ich erinnere auch wie unter Gernots Seite die Brosnan-Ära zu seiner Zeit förmlich angefeindet wurde; wobei genau diese nun… Weiterlesen »

Fabian Ritter
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Fabian Ritter

Deine Argumente sind recht bemüht. Ich nehme dir auch ab, dass sie nicht negativistischen Ursprungs sind. Sorry, für meine sarkastische Einlassung. ;-) Bloß wundert mich die Erwartungshaltung mancher Kameraden doch sehr. Ich meine, „SPECTRE“ ist meine Nummer 1 im Bond-Universum. Dieser Bond hat einen modernen Plot und überzeugt. Bloß weil er Raum für Spekulationen lässt und ein paar vernachlässigbare Logikfehler hat, werde ich über den Film keinen Verriss schreiben. Waltz spielt ein wenig typisch. Er erfindet seinen Stil nicht neu. Aber das was er auf die Leinwand bringt, ist mindestens sehr gut und kann sich mit Javiar Bardems Leistung messen… Weiterlesen »

Manuel Hitz
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Manuel Hitz

QOS hatte übrigens eigentlich gute Kameraführung aber hastigen Schnitt typisch Marc Forster halt: Obwohl mir dort die Effekte teilweise gleich gut dünkten wie in Goldeney!! Ja der Plot hat mängel, allerdings ist das nicht verwunderlich wen der Bösewicht modern sein sollte!! Infantile Menschen sind zwar nie die fürchterlichsten Kriegsverbrecher, aber eben die modernen Leute der NWO(Neue Welt Ordnung). Ja Mam M zu verlieren; war eben ein Verlust für Bond: Nicht verwunderlich das diese ungeklärten Traumas, die schon Silva andeutete zu Familiären-Geplänkel ausufern… Bond hatte auch Probleme mit Autos allerdings nicht mit der Steuerung sondern er hatte die Probleme eigenem vordreschen… Weiterlesen »

Manuel Hitz
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Manuel Hitz

Hm also wo sind wir zu letz verblieben, ah ja welche Leute paraphrasieren: Ich glaube nicht das dies diese Schwachköpfe dies machen; diese würden vielleicht eher wie Brosnan plötzlich teilweise fast an einigen Stellen periphrasieren oder ganz anders reagieren und alles sogar emotional überspitzen!!! Aber ja letzendlich Sachlich wäre viel auszusetzen an Spectre wie Brosnan beweist, und dass das Publikum subjektiv auf den eigenen American Dream umdenken sollen vielleicht wirklich gewollt von Brosnan… Und Brosnan findet halt die Story nur gut wenn sie Klöten in amerikanischen Ausmss bringt, das ist den halt oft herbeigeführt durch american Style CGI-Effekte was eben… Weiterlesen »

Fabian Ritter
Gast
Fabian Ritter

Ach Gott, nein. Das ist es doch auch nicht wert, über so etwas zu streiten. :-)

Du wirst mich verstanden haben.
Ich meine übrigens wirklich, dass „geschwollen“ relativ ist. Ich kann morgens vom Kollegen sagen „Er ist noch nicht fit“ oder auch „Er weist noch Ermüdungserscheinungen auf“. Vermutlich ist letzteres geschwollen.

Ich ergreife etwas Partei für Manuel, weil er schon oft wegen seiner Interpunktion und Grammatik angegriffen wurde und inzwischen jeder wissen müsste, dass er da ein Handicap hat.

Ist nichts gegen dich, Friedhelm! ;-)

Manuel Hitz
Gast
Manuel Hitz

ich weiss nicht wie er Dad bewertet hat, auf jedenfall sind mir Lufkissen, Fechtkampf und Finale im Flugzeug in Erinnerung: Da hatte es zwischendurch und am Afang ganz was spezielles drin!!!

Fabian Ritter
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Fabian Ritter

Nun, das streite ich in der Sache nicht ab. Manchmal sind ganz einfache Worte am besten zu verstehen. Ich will hier nicht den Therapeuten geben, aber ich denke, es ist Manuels Projektion. Er hat es mit Leuten zu tun gehabt, die ihn ständig in eine Schublade stecken wollten und meint eventuell, dass sich das bei bestimmten Reizwörtern wiederholt. Zudem hat Arscher nichts damit zu tun, weswegen ich seine Intervention für eine Provokation halte. Zudem kann man wirklich alles als „geschwollen“ abtun. Irgendwann sind wir dann bei Baby-Sprache, weil jeder aus Angst „geschwollen“ zu reden, auf ganz banale Worte zurückgreift. Nein.… Weiterlesen »

Fabian Ritter
Gast
Fabian Ritter

Genau das denke ich mir auch. Aber es wird vermutlich genügend Schwachköpfe geben, die das Gefasel paraphrasieren. Das sehe ich kritisch; ist aber vermutlich von unserem Ex-Bond so gewollt.

Fabian Ritter
Gast
Fabian Ritter

Übrigens ist das mit „geschwollen“ ganz dummes Geschwätz!

Fabian Ritter
Gast
Fabian Ritter

„Geschwollen“ oder „hochgestochen“ sind meistens ohnehin bloß Kampfbegriffe, die wenig bis keine Substanz haben und sich beim Nachhaken als Rohrkrepierer erweisen.

Fabian Ritter
Gast
Fabian Ritter

Ich verstehe.
Brosnans Kritik wirkt aber wie eine Abrechnung.
Hat er DAD auch negativ bewertet? Der Film ist nämlich weiter weg von Bond als „SPECTRE“. Der neue Bond ist definitiv näher an Flemings Wurzeln.

Und über Schwächen brauchen wir nicht reden. Die hat jeder Bond-Film. Und die mit Brosnan am meisten.
Hast du mal einen Blick auf die CGI-Effekte von DAD geworfen? Haarsträubend!

Manuel Hitz
Gast
Manuel Hitz

Hm ich denke Sir Sean Connery und Sir Roger Moor; hätten diese ähnlichen Meinungen nicht benutz um Spectre ins falsche Licht zu rücken! Der Mister Leger-Bond wäre von den Sirs höfflicherweise eher als zeitgemäss aber neuartig beizeichnet worden!!!

Manuel Hitz
Gast
Manuel Hitz

Mann kann natürlich schon Sagen die Geschichte und das aufgezogene Netzwerk Spectre, hatte nicht unbedingt gute Lücken-Vernetzungen!! Auch das Thema NWO ist zwar modern aber schon seit etlichen Jahren ein Genusch im Fadenkörbli der Weltphilosphie!!! Aber das Thema Überwachung und Länderübergreifende Gesetze; das ist aktuell und daher ganz ok: Immerhin verlässt das Haupt-Bondgirl Bond beovor sie ebenfalls stirbt wie einge andere Geliebte von Bond. Hinter diesem Hintergründen kann es jemandem älterem wie Pierce Brosnan, lächerlich ercheinen nur zu überwachen und die Welt neu zu organsieren!! Dies weil der Hintergrund vom neuen Blofeld fragen offenlassen könnte, wie „was soll vermittelt werden… Weiterlesen »

Manuel Hitz
Gast
Manuel Hitz

Tja Allgmeines Fachwissen beinhaltet nicht fehlerlose Textverarbeitung!!

Fabian Ritter
Gast
Fabian Ritter

Pierce Brosnan findet „SPECTRE“ nicht so toll. Der Film sei zu lange und die Geschichte schwach, so Brosnan. Für mich gehören „Casino Royale“, „Skyfall“ und „SPECTRE“ zu den Top 5. Brosnans Resümee verleitet mich zu einer Analyse seiner Bond-Filme. Und da schneidet „Die Welt ist nicht genug“ am besten ab. „GoldenEye“ ist langatmig und hat eine Kameraführung mit einschläfernder Wirkung (was man trotz epischer Aufnahmen von „SPECTRE“ nicht sagen kann). „Der Morgen stirbt nie“ fängt gut an und baut im letzten Drittel ab. Der zweite Bond von Brosnan verschenkt viel Potential. Das Geballere zum Schluss erinnerte eher an ein B-Movie… Weiterlesen »

Fabian Ritter
Gast
Fabian Ritter

Nachdem Manuel nun oft genug angegriffen wurde, sollte man ihm etwas Ruhe gönnen. :-)
Da du neu bist, weißt du das nicht. Ich will mich da nicht einmischen; nur mal darauf hinweisen.

Manuel Hitz
Gast
Manuel Hitz

wie hat dir eigentlich Skyfall gefallen?

Manuel Hitz
Gast
Manuel Hitz

Na ja oder eben beim Publikum auch Vorgänger schlecht, aber Spectre dadurch umso besser!!

Kritiker haben halt Abneigungen gegen zu viele Verknüpfungen, aber Spectre machte dass eben auf anderer Grundlage wie Skyfall: Darum gestalte ich auch meine Kritik sehr positiv!!!

Gernot
Gast
Gernot

na dass du auch noch Lob für Mendes übrig hast – hört, hört! :)

Es ist schon witzig, obwohl der Film bei den Kritikern nicht so gut aufgenommen wird, wie der Vorgänger, sind die Meinungen beim Kinopublikum in vielen Teilen der Welt gleich gut wenn nicht sogar positiver!

Manuel Hitz
Gast
Manuel Hitz

nicht der Rede wert, wir geben ja beide unser bestes zum besten Bond-Portal wie eigentlich alle hier!

Gruss Manuel

Manuel Hitz
Gast
Manuel Hitz

Nicht dass ich mich nicht gerne am Lesen anderer Kritiken betelige, auch die meisten Kritiken kann ich teilweise verstehen aber ich könnte ebenfalls von Skyfall wie diese Leute beieinflusst sein: In meinen Augen unterscheidet sich Spectre nur in Feinheiten vom Vorgänger, natürlich die Story hat immer mal wieder was kleines neues zu bieten!!! Nun ich checkte nochmals meinen langen Text ich kann deine Kritik verstehen Friedhelm, aber so extrem schwer dünkt es mich nicht vielleicht aber für den unneutralen Leser zu langweilig!! Ich gebe mir mühe mit der Interpunktion aber leider ist der Schreiber mit seinem Gefühl dafür oftmals auf… Weiterlesen »

Manuel Hitz
Gast
Manuel Hitz

ja die Vorgaben waren bei Skyfall anders, aber die Ausgestaltung des Humors und der Homagen!! War diesmal ähnlich aber besser platziert und dadurch sanfter!! Auch die Zug-Szene ohne gross zu pumpen ist diese in keinster weise dem Dumping unterworfen…

ja ja Geschmäcker sind verschieden, darum finde ich auch Monica Belluci sehr gut als ebenbürtige Parterin im Alter für Bond!! Natürlich streben wir irgendwann danach jüngere zu bekommen!!

Ja die Vorgabe Blofeld im Gefängnis, was gibt das?

Fabian Ritter
Gast
Fabian Ritter

Da muss ich dir beipflichten!Ich habe „SPECTRE“ zwei mal gesehen und bleibe bei meiner positiven Bewertung. Der Film verdient m. E. 9/10 Punkten. Ja, und der Film ist insgesamt viel runder als „Skyfall“. Ich bin auch immer noch angetan von der ersten Regie-Arbeit von Sam Mendes. „Skyfall“ ist eben unter einer anderen Prämisse entstanden. Aber der neue Bond übertrifft seinen Vorgänger und macht alles besser. Er bietet einfach einen gelungenen Plot mit einem genialen Cast. Daumen hoch! Aber natürlich zerreißen einige Leute wieder was das Zeug hält. Bloß habe ich den Eindruck, dass „SPECTRE“ im allgemeinen doch besser beim Publikum… Weiterlesen »

Manuel Hitz
Gast
Manuel Hitz

So nach der Spectre Kritik, muss ich ebenfalls meine Zukunftsorientierung erläutern:

Dass Drebuch und dessen Autoren geben, keinen Grund um hier berechtigte Kritik anzubringen.

Desshalb spricht auch nichts dagegen mit bisherigem Hauptcast, und auch nichts gegen zusätzliche Faktoren allerseits bei der Entstehung der nächsten Bonds: Also so wie jetzt die Neu Orientierung abgeschlossen ist einfach super und kann doch nicht mehr bemängelt werden wie bei Skyfall!!!

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