Home No Time To Die (B25) [Update] BOND 25: Danny Boyles „goldene“ Story-Idee dürfte die Bond-Produzenten voll überzeugt haben!

[Update] BOND 25: Danny Boyles „goldene“ Story-Idee dürfte die Bond-Produzenten voll überzeugt haben!

von Gernot

[Update]: Danny Bolye hat die Gerüchte um ihn und Drehbuchautor John Hodge in einem aktuellen Interview bestätigt. Hodge schreibe derzeit am Drehbuch, sollte dieses akzeptiert werden, wird Boyle Ende des Jahres mit den Dreharbeiten zu BOND 25 beginnen.

Danny Boyles Bondfilm könnte tatsächlich Realität werden. Der britische Showbiz-Reporter Baz Bamigboye, der seit der Vorproduktion von SKYFALL immer wieder mit Insiderwissen aus Bond-Produktionskreisen auf sich aufmerksam gemacht hat und Lesern dieses Blogs bereits bekannt sein dürfte, bestätigt nun die Ende Februar aufgetauchten Gerüchte rund um Danny Boyles möglichen 007-Film.

Danny Boyle 2014 in London. © Chris Payne via flickr User „Cornerhouse“

Demnach soll es bereits zu einem Treffen zwischen Daniel Craig, Danny Boyle, Drehbuchautor John Hodge und den Produzenten gekommen sein, in dem Boyle und Hodge den Bond-Machern ihre Story-Idee für BOND 25 vorgestellt haben. Daniel Craig dürfte von der Boyle-Hodge-Idee sehr überzeugt sein, er soll sich jedenfalls stark für Boyle und besagtes Treffen mit den Produzenten eingesetzt haben. Und der Einsatz dürfte sich gelohnt haben, denn nun dürften auch die Produzenten von der Boyle-Hodge-Story angetan sein – Hodge wurde daher beauftragt, ein Drehbuch für Craigs vermeintlich letzten Bondfilm zu verfassen – Hodge dürfte derzeit fleißig am Schreiben sein. Sobald dieses Drehbuch fertiggestellt ist und (hoffentlich) auch alle Parteien glücklich mit dem Resultat sind, werde sich Boyle ganz auf die BOND-25-Produktion konzentrieren. Bevor es aber so weit ist, wird Boyle noch den Musical-Film „All You Need Is Love“ für Working Title drehen. Pre-Produktion und Casting dafür sollen bereits voll im Gange sein, die erste Klappe dürfte schon sehr bald fallen. Sofern Hodges Drehbuch(entwurf) die Bond-Produzenten überzeugt, soll es bereits eine „unübliche Abmachung“ zwischen EON Productions, MGM und Working Title geben, wonach Boyle und Hodge von den (abgeschlossenen?) Dreharbeiten des Musical-Films nahtlos mit den Arbeiten an B25 weitermachen können. Was möglicherweise im (Früh-)Sommer 2018 sein könnte.

Laut Bamigboye soll die Boyle-Hodge-Idee etwas „komplett anderes“ als üblich sein, ohne vorerst irgendwelche Details dazu zu nennen. Daniel Craig habe jedenfalls nicht für „Mehr vom selben, alten Bond“ zugesagt. Glaubt man der Quelle des Reporters, soll es sich bei der Story-Idee um „pures Film-Gold“ („pure movie gold“) handeln. Was auch immer damit gemeint sein soll…

Derzeit sieht es so aus, als würde das ursprüngliche B25-Drehbuch von Neal Purvis & Robert Wade vorerst in der Schublade bei EON Productions landen. Und Danny Boyle könnte noch Ende des Jahres auf dem Regiestuhl des 5. James-Bond-Filmes von Daniel Craig Platz nehmen. Wir dürfen gespannt sein, wie sich das weiterentwickelt. Es wäre ja keine Bond-Pre-Produktion, wenn einmal alles nach Plan laufen würde… ;)

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Ernst Stavro Blofeld
Gast
Ernst Stavro Blofeld

Mir ist gerade etwas aufgefallen. Christoph Waltz hat ja seine Absage an Bond 25 mit folgenden Worten dargelegt: „Nein, es tut mir leid, ich bin sehr traurig, aber die Tradition sagt, dass es einen neuen Namen gibt. Das ist sehr schade, ich hätte gerne mitgemacht.“ Wäre er wirklich nicht mehr in Bond 25 dabei, hätte er dann nicht einfach sagen können: „Nein, ich bin in Bond 25 nicht dabei!“? Stattdessen faselt er etwas von einem „neuen Namen“. Die Presse interpretiert seine Aussage so, dass Waltz damit darauf anspielte, dass Blofeld immer von einem anderen Darsteller gespielt wird. Wir haben aber… Weiterlesen »

Manuel Hitz
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Manuel Hitz

Ich glaube eher dass zum Abschied nicht was ganz neues gibt, sondern der Nährboden für eine elegantere und witzigere Version des Raufbold 007 gelegt wird. Und Daniel Craig war übrigens ein sehr steifer, aroganter und einer der edlesten Ärsche gewesen.

Ernst Stavro Blofeld
Gast
Ernst Stavro Blofeld

War vielleicht auch etwas überspitzt ausgedrückt von mir. Ich finde die Bonds mit Craig im Großen und Ganzen klasse, wünsche mir aber trotzdem für die Zukunft wieder einen etwas smarteren „steifärschigen Briten“, der mehr Gentleman ist und zumindest ein bisschen Luxus liebt ;-) Das war ja auch bei Fleming so … Ich freue mich auch über Danny Boyles großartige Idee. Nur finde ich es etwas gewagt, etwas ganz Neues bei einem Abschiedsfilm zu machen. Hier sollte die Craig-Ära würdig zu einem passenden Ende geführt werden. Danach ist Zeit für Neues und das ist dann auch wichtig. Und auch hier gilt,… Weiterlesen »

Manuel Hitz
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Manuel Hitz

Ja genau teilweise waren die vorherigen Bond-Äras übeeholt. Aber dass man manchmal so schnigg schnagg einbaut der Bond jenachdem zum Zwergli oder dem ebenbürtigen Schläger machte das wird wahrschweinlich bleiben. Und so chaotische Outdoor Szenen zum Beispiel in Indien oder, und Konflikte im Kaukasus oder exclusive Szenen in Asien. Von den Craig-Filmen hat man gelernt das der Blickwinkel und auch die damit zusammenhängenden Schauplätze dass damit aus einem Film ganz etwas anders wird

Fabian Ritter
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Fabian Ritter

Danny Boyle halte ich für geeignet und die Meldung, dass er Bond 25 inszenieren wird, für sehr wahrscheinlich. Auch das Aufweichen der Marke Bond finde ich legitim und war nach meinem Dafürhalten sogar längst überfällig. Das heißt, dass ich die Bondelemente der Filmfigur mit all den infantilen Tendenzen in der Vergangenheit von Sean Connery bis Pierce Brosnan für angestaubt hielt. Natürlich sollte ein Drehbuch den Geist der Romane von Ian Fleming atmen. Das steht außer Frage. Bloß genau darauf hat Daniel Craig als Co-Produzent sehr geachtet, wie ich finde. Freilich stets unter der Prämisse zeitgemäßer Kontexte. Und Danny Boyle ist… Weiterlesen »

Ernst Stavro Blofeld
Gast
Ernst Stavro Blofeld

Das hört sich ja einerseits vielversprechend an. Andererseits war nicht immer alles, was vorher in höchsten Tönen gelobt wurde, auch den Erwartungen standgehalten. Zuviel Vorschusslorbeeren könnten auch viel Raum für Enttäuschungen schaffen. Zugleich sollte Boyle aber nicht vergessen, dass es ein Bondfilm werden muss, welcher auch die erwarteten Bondelemente bedienen muss. Wir hatten in den letzten Jahren ohnehin zu viele Verluste von dem, was einen Bondfilm ausmacht (wenngleich ich die Craig-Ära dennoch für unterm Strich sehr gelungen halte). Etwas ganz anderes zu machen, halte ich für bedenklich: Zum Einen kann man mit einem Abschlussfilm schlecht etwas ganz Anderes starten, zum… Weiterlesen »

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